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17 Oktober 2019

«Diejenigen, die sagen es geht nicht, sollten zur Seite treten und jenen Platz machen, die es einfach tun».

Heute stehen eher jene Unternehmen vor grossen organisatorischen und finanziellen Problemen, die über keine eigene Endversorgung, über kein Verteilnetz verfügen, wie dies z.B. bei Alpiq und Axpo der Fall ist. Aber nicht, weil sie etwas falsch gemacht hätten (ja, im Nachhinein sind alle schlauer…), sondern weil sich der Markt viel rascher und fundamentaler umgekrempelt hat als sich das je hätte voraussehen lassen. Sowohl in struktureller als auch in technischer Hinsicht. Aus einem bisher hierarchisch zentralistisch gesteuerten, planbaren System ist ein verteiltes, quasi demokratisches, autonom und dezentral gesteuertes System geworden. Nicht nur konzeptionell und virtuell, sondern auch reell, physikalisch, bis hin zur Flussumkehr.

Informatik und Kommunikationstechnik haben auch in dieser Branche höchste Wichtigkeit erlangt. Massenweises Sammeln und Analysieren von Daten, neudeutsch Big Data, ermöglicht es den Energieversorgern, mit den neuen Gegebenheiten überhaupt umzugehen. Dabei wird dem Schutz der Daten vor unbefugtem Zugriff und vor Manipulation Rechnung getragen. Das Bundesamt für Energie erarbeitet zurzeit zusammen mit Verbänden aus der Energie-, Telekommunikations- und IT Branche ein pragmatisches Regelwerk.

Damit kommen wir zurück auf das eingangs erwähnte Lamento: Die strukturellen Themen muss die Politik – Bund und Kantone – anpacken. Sie ist wahrlich nicht zu beneiden. Im Gegensatz dazu sind die technischen Herausforderungen heute gelöst. Wer die Powertage besucht hat, kann das bestätigen: Smart Meter sind state-of- the-art, intelligente Systeme für Übertragungs- und Verteilnetze erprobt und bereit zum täglichen Einsatz, und an neuen Speichertechnologien wird mit Hochdruck geforscht. Manch ein Energieversorger hat dies erkannt und entsprechende Projekte aufgegleist. Man sucht nicht nach Schuldigen, sondern nach Lösungen. Das ist nachhaltig, und dafür lassen sich auch Investoren begeistern.

Text: Peter Kieffer, Inhaber der Firma Kieffer Energency

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