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20 Juli 2019

Mit «Future Skills» im Ingenieurstudium bereit für die Zukunft.

Heute eine Ingenieurausbildung für morgen absolvieren

Um für die Arbeitswelt von morgen gerüstet zu sein, genügt es nicht, Fachspezialist/in zu sein. Vielmehr sind Fachkräfte gefragt, welche nicht Spezialisten in einem Gebiet sind, sondern Wissen täglich neu verknüpfen können. An der NTB Interstaatlichen Hochschule für Technik Buchs erleben Studierende deshalb ein Ingenieurstudium nach dem «T-Shape-Modell», welche die Vorteile von Spezialist und Generalist vereint.

«T-Shaped Students» zeichnen sich durch ein breites Wissen in verschiedenen Disziplinen aus. Dadurch sind sie auf zukünftige Veränderungen in der Arbeitswelt vorbereitet. Das Ingenieurstudium «Bachelor of Science FHO in Systemtechnik» kann an der NTB in Vollzeit oder berufsbegleitend absolviert werden. Für zusätzliche Flexibilität sorgen dabei die drei Standorte: NTB Buchs, NTB Studienzentrum St. Gallen oder Chur (Kooperationspartner HTW Chur).

Breite Ausbildung / Generalistenkenntnisse

Die Grundlagen des Ingenieurstudiums (horizontaler Balken des Ts) umfassen:

Mathematik, Physik, Mechanik, Werkstoffe / Chemie, Informatik, Elektrotechnik, Kultur und Kommunikation sowie Betriebswirtschaftslehre

Spezialisierung

Nach der Grundausbildung können die zukünftigen Ingenieurinnen und Ingenieure aus sechs Studienrichtungen wählen. Sie erhalten somit eine vertikale Tiefe in ihrem Ingenieurstudium. Zur Wahl für die persönliche Spezialisierung stehen die Studienrichtungen Maschinenbau, Elektronik und Regelungstechnik sowie Informations- und Kommunikationssysteme oder Ingenieurinformatik. Photonik und Mikrotechnik sind ausserdem zwei Studienrichtungen, welche weit über die Region einzigartig sind. (Siehe Textkasten)

Future Skills

Studierende eignen sich an der NTB zudem Fähigkeiten an, welche auch als «Future Skills» bezeichnet werden. Vier davon werden im sogenannten «4K-Modell» den Lern und Innovations-Fähigkeiten zugeordnet: Kommunikation, Kollaboration sowie Kreativität und Kritisches Denken. Die These hierzu lautet: Wer unter gleichzeitiger Anwendung von zeitgemässer Kommunikation und Kollaboration, Kreativität und kritischem Denken lernt, erwirbt im Ingenieurstudium das notwendige Rüstzeug für die Zukunft.

Systemtechnik-Projekt

Eines der wichtigsten Instrumente zur Vermittlung dieser Fähigkeiten stellt im Ingenieurstudium der NTB das Systemtechnik-Projekt dar: Zwei Teams an unterschiedlichen Standorten entwickeln dabei zwei Roboter, welche zusammen eine komplexe Aufgabe lösen.

Der Abschluss des Ingenieurstudiums

Der enge Praxisbezug zieht sich als roter Faden durch das gesamte Ingenieurstudium. In der Bachelorarbeit stellen die angehenden Ingenieure und Ingenieurinnen ihr Wissen schliesslich in einer konkreten Problemstellung aus der Industrie unter Beweis. Die Arbeit ist deshalb oft ein Sprungbrett für den Berufseinstieg mit vielen neuen Möglichkeiten.

Photonik

Photonik ist die Studienrichtung für alle, die in innovativen Systemen Licht und Elektronik vielseitig einsetzen wollen. Damit können sie heute die Produkte von morgen entwickeln. Photonische Systeme finden wir im fahrerlosen Automobil, bewegungsgesteuerten Videogames, intelligenten Beleuchtungssystemen, optischer Telekommunikation. Laser werden in der Medizintechnik oder Materialbearbeitung eingesetzt.
Absolventen können sich den Herausforderungen in sehr verschiedenen Branchen stellen:

  • Optikindustrie im Bereich Entwicklung, Konstruktion oder Fertigung
  • Elektronikindustrie im Bereich Entwicklung und Herstellung optischer Sensorik
  • Halbleiterindustrie
  • Automobilindustrie
  • Maschinenbau
  • Medizintechnik

Mikrosystemtechnik

Für den Berufseinstieg als Ingenieurin oder Ingenieur stehen mit der Systemtechnik-Studienrichtung Mikrotechnik alle Türen offen. Das breite Grundlagenwissen in den klassischen Ingenieurdisziplinen Mechanik, Elektronik und Informatik sowie in Physik bereitet Absolventen hervorragend auf interdisziplinäre Aufgabenstellungen vor. Gepaart werden diese Kenntnisse mit speziellen Technologien und Verfahren aus der Mikrotechnik. Mikrotechnik spricht insbesondere jene Studierenden an, die Interesse an der Funktion und den Herstellungsmethoden kleinster Systembauteile haben. Solche werden eingesetzt in Mobiltelefonen, in Autosteuerungen, in der Medizintechnik, der Luft- und Raumfahrt, der industriellen Fertigung und in vielen Produkten unseres täglichen Lebens.
Absolventen lernen, in Theorie und Praxis, für nahezu jede Branche neue Systeme zu entwickeln, von der Konzeption bis zur Produktion. Mikrosystemtechnik basiert auf den drei Säulen Grundlagen, Ingenieurwissen und Anwendungen. Neue Produkte und Systeme entwickeln die Absolventen durch das Kombinieren von Festkörper- und Halbleiterphysik, Fluidik, Optik und Werkstofftechnik mit moderner Beschichtungs-und Ätztechnologie sowie der Analytik zur Sichtbarmachung von Mikro- und Nanostrukturen.

Masterstudiengänge

Neben dem «Bachelor of Science FHO in Systemtechnik» bietet die NTB ebenso moderne und praxisorientierte Masterstudiengänge (Engineering, Mechatronik und Energie) an.
www.ntb.ch/master

Was Ingenieure nach ihrem Abschluss machen, das lesen Sie hier.

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