26.4 C
Zürich
5 Juli 2020

Die Schattenseiten der neuen Medienwelt.

Die Digitalisierung hat die Art und Weise verändert, wie wir mediale Inhalte produzieren und konsumieren, und das tut sie noch immer. Dadurch stehen nicht nur Medienhäuser vor neuen Herausforderungen. Auch für Fachleute im Bereich des Medienrechts wirft dies immer neue Fragen auf.

Ein journalistischer Artikel besteht aus einer Einleitung, einem Mittelteil – und einem Schluss. Zumindest war dies jahrhundertelang der Fall. Heute, in Zeiten der digitalen Transformation, ist die Sachlage komplexer. Denn Online-Artikel sind nicht mehr einfach «fertig», sondern werden laufend verändert, mit Videoinhalten kombiniert oder mit weiterführenden Artikeln verknüpft. Eine ganz entscheidende Neuerung in der Welt der Onlinemedien ist die Kommentarfunktion. Konsumentinnen und Konsumenten eines Beitrags können ihre Meinung direkt in Form von Kommentaren oder Rezensionen kundtun. Dies schafft einerseits Raum für weiterführende Diskussionen, öffnet andererseits aber auch Tür und Tor für Hassbotschaften oder Verleumdung.

In diesem Rechtsgebiet geht es primär darum, Medienopfer zu vertreten und dabei Persönlichkeits- oder Wettbewerbsverletzungen in Medienbeiträgen zu verhindern oder zu ahnden.

Da sich die Medienbranche laufend wandelt, verändert sich auch das Medienrecht kontinuierlich. In diesem Rechtsgebiet geht es primär darum, Medienopfer zu vertreten und dabei Persönlichkeits- oder Wettbewerbsverletzungen in Medienbeiträgen zu verhindern oder zu ahnden. Laut Branchenkennern setzen sich Juristinnen und Juristen aber immer häufiger auch mit problematischen Leser-Kommentaren auseinander. Die Grundfrage dabei lautet: Wo zieht man die Linie zwischen freier Meinungsäusserung (die durchaus kontrovers sein darf) und einer medienrechtlich relevanten Verletzung? Wenn z.B. ein «Wutbürger» in der Kommentarspalte eines Artikels seinem Frust Ausdruck verleiht, ist dies oftmals unproblematisch, doch kann sich dies schnell ändern – etwa dann, wenn rassistische Tiraden oder geschäftsschädigende Aussagen hinzukommen.

Kein rechtsfreier Raum

Solche verbalen Attacken im Internet haben Folgen – und das nicht nur für den Urheber. Auch das Medienhaus haftet, wenn es nicht tätig wird. Die Verlage stehen nämlich in der Pflicht, die Kommentarspalten ihrer Beiträge von juristisch problematischen Inhalten freizuhalten. 

Ein anderes Feld, das zunehmend in den Fokus des Medienrechts rückt, sind Rating-Portale wie Trip Advisor, Google und Co. Denn dabei ergeben sich vermehrt Probleme, wenn Nutzer gezielt unzutreffende Bewertungen abgegeben und negative Kommentare verfassen, um Konkurrenten, ehemalige Arbeitgeber oder andere unliebsame Personen schlecht dastehen zu lassen. Im Gastrobereich sei das Problem laut Kennern bereits gravierend. Aber auch diverse andere Berufsgruppen und Dienstleister sind zunehmend davon betroffen, von der Arztpraxis bis zum Handwerksbetrieb.

Lesen Sie mehr.

Energiestrategie 2050: Sanieren lohnt sich

Bei der Umsetzung der Energiestrategie 2050 ist nicht nur das Bundeshaus, sondern alle in der Schweiz lebenden Personen gefragt. Um das gemeinsame Ziel zu erreichen, muss die Energieeffizienz steigen. Alte Gebäude stellen dabei ein grosses Hindernis dar, weshalb der Staat deren Sanierung weiterhin fördert.

Heilfasten: Balsam für Körper und Seele

Heilfasten hat mit von Lifestyle- und Modemagazinen propagierten «Detox»-Strategien herzlich wenig am Hut. Seriöse Angebote befreien den Körper unter ärztlicher Aufsicht von Giftstoffen – und zwar auf die sanfte Tour, auch wenn man während seines Aufenthalts nicht ganz satt wird.

Claudia Pletscher: «Ein Unternehmen kann alleine nicht mithalten»

Als die Post vor gut 170 Jahren gegründet wurde, waren noch Pferde zur Verteilung im Einsatz. Seitdem hat sich das Unternehmen stetig weiterentwickelt und feilt mit Hochdruck an neuen Innovation. Wieso Drohnen dennoch erst einmal kein Thema für die Paketzustellung sind, weiss Claudia Pletscher, Leiterin Innovation und Entwicklung bei der «Schweizerischen Post».

Firmengründung leicht gemacht

Die Schweiz ist ein tolles Land, um eine Firma zu gründen .Seit 2017 bewährt sich insbesondere EasyGov.swiss als gutes E-Government-Portal im Umgang mit den örtlichen Behörden.

Guarda Val: Indian Summer in den Schweizer Bergen

Das Maiensässhotel Guarda Val ist kein gewöhnliches Hotel. Vielmehr ist es ein Bergdorf, das seinen jahrhundertealten Charme beibehalten hat, ohne dass die Gäste auf Komfort verzichten müssen. Wer hier nächtigt, freut sich nicht nur über die frische Luft, sondern fühlt sich in der Zeit zurückversetzt und reist mit unvergesslichen Erinnerungen wieder ab.

Wenn der Körper auf Sparflamme schaltet

Das Telefon klingelt ununterbrochen, die Agenda ist vollgespickt mit Terminen und im Posteingang häufen sich unbeantwortete E-Mails. Alle wollen etwas von Ihnen, aber keiner merkt, wie Sie langsam aber sicher ausbrennen.

Archiv.

Hochzeiten gewinnen an Individualität

Die heutige Zeit wird immer schneller und digitaler. Gerade deswegen vertrauen wir stärker als je zuvor in die Gemeinsamkeit und in die Ehe.