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Zürich
26 Januar 2021

Wenn der Kopf dröhnt.

Oje, der Kopf tut weh. Kopfschmerzen machen einem Drittel der Bevölkerung das Leben schwer. Die Ursachen dieses Schmerzes sind unterschiedlicher Natur. Was lässt sich gegen diese Volkskrankheit tun?

Kopfschmerzen sind nicht immer gleich. Heutzutage sind mehr als 200 verschiedene Arten bekannt. Diese können kurzzeitig erscheinen oder die betroffene Person ein Leben lang begleiten. Zu den häufigsten Kopfschmerzarten gehören Migräne, Spannungskopfschmerzen oder Clusterkopfschmerzen. Mediziner sprechen hier von primären Kopfschmerzen, bei denen der Schmerz selbst als Erkrankung diagnostiziert wird. Wenn die Kopfschmerzen in Begleitung anderer Erkrankungen erscheinen, ist von sekundären Kopfschmerzen die Rede. Die Behandlungs- und Vorbeugemassnahmen sind unterschiedlich.

Heutzutage sind mehr als 200 verschiedene Arten von Kopfschmerzen bekannt.

Kopfschmerzarten

Bei den Spannungskopfschmerzen handelt es sich um einen drückenden und beengenden
Kopfschmerz, der episodisch oder chronisch auftreten kann. Doch die Lokalisation des Kopfschmerzes ist unterschiedlich und der Schmerz dauert zwischen 30 Minuten und sieben Tagen. Normalerweise werden die Spannungskopfschmerzen nicht von anderen Symptomen wie Übelkeit begleitet. Der Schmerz der Migräne hingegen kann den Betroffenen komplett aus dem beruflichen wie auch privaten Alltag ausschliessen. Migräne-Attacken sind eine chronische Krankheit, die sich durch einen pochenden oder pulsierenden Schmerz auszeichnen, der oftmals einseitig lokalisiert ist.

Betroffene beschweren sich zudem oft über weitere Symptome wie Übelkeit und Überempfindlichkeit gegenüber Licht, Gerüchen und Geräuschen. Vor der eigentlichen Migräne-Attacke kann bei dem Betroffenen eine Aura auftreten, die zu Sehstörungen führen kann. Die Migräne tritt bei 20 Prozent der Frauen und zehn Prozent aller Männer auf. Wer von Clusterkopfschmerzen betroffen ist, beschreibt den Schmerz wie 20 Hornissenstiche in den Kopf. Dieser einseitige Kopfschmerz tritt oftmals ohne Vorwarnung auf und ist für Betroffene unerträglich. Im Gegensatz zur Migräne leiden fünfmal mehr Männer als Frauen darunter, deshalb gilt die Krankheit auch als Männer-Kopfweh.

Migräne-Attacken sind eine chronische Krankheit, die sich durch einen pochenden oder pulsierenden Schmerz auszeichnen.

Trigger

Typische Auslöser für Kopfschmerzen sind Stress, muskuläre Verspannungen sowie ein gestörter Schlafrhythmus. Wer seine emotionalen Belastungen lindern kann, hat vermutlich einen besseren Schlaf, ist weniger verspannt und hat demzufolge weniger Kopfschmerzen. Ausserdem hilft es, viel zu trinken – Wasser versteht sich.

Wenn die Kopfschmerzen nicht nachlassen, lohnt sich ein Arztbesuch. Mit ärztlich verschriebenen Medikamenten, die den Körper nicht allzu stark belasten, kann man die Schmerzen in den Griff bekommen. Ausserdem können Physiotherapie oder Entspannungsübungen helfen. All diese Massnahmen helfen dabei, den Kopfschmerzen die Stirn zu bieten.

Text: Sonya Jamil

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