14.9 C
Zürich
23 Februar 2020

Wenn der Kopf dröhnt.

Oje, der Kopf tut weh. Kopfschmerzen machen einem Drittel der Bevölkerung das Leben schwer. Die Ursachen dieses Schmerzes sind unterschiedlicher Natur. Was lässt sich gegen diese Volkskrankheit tun?

Kopfschmerzen sind nicht gleich Kopfschmerzen. Heutzutage sind mehr als 200 verschiedene Arten bekannt. Diese können kurzzeitig erscheinen oder die betroffene Person ein Leben lang begleiten. Zu den häufigsten Kopfschmerzarten gehören Migräne, Spannungskopfschmerzen oder Clusterkopfschmerzen. Mediziner sprechen hier von primären Kopfschmerzen, bei denen der Schmerz selbst als Erkrankung diagnostiziert wird. Wenn die Kopfschmerzen in Begleitung anderer Erkrankungen erscheinen, ist von sekundären Kopfschmerzen die Rede. Die Behandlungs- und Vorbeugemassnahmen sind unterschiedlich.

Heutzutage sind mehr als 200 verschiedene Arten von Kopfschmerzen bekannt.

Kopfschmerzarten

Bei den Spannungskopfschmerzen handelt es sich um einen drückenden und beengenden
Kopfschmerz, der episodisch oder chronisch auftreten kann. Doch die Lokalisation des Kopfschmerzes ist unterschiedlich und der Schmerz dauert zwischen 30 Minuten und sieben Tagen. Normalerweise werden die Spannungskopfschmerzen nicht von anderen Symptomen wie Übelkeit begleitet. Der Schmerz der Migräne hingegen kann den Betroffenen komplett aus dem beruflichen wie auch privaten Alltag ausschliessen. Migräne-Attacken sind eine chronische Krankheit, die sich durch einen pochenden oder pulsierenden Schmerz auszeichnen, der oftmals einseitig lokalisiert ist.

Betroffene beschweren sich zudem oft über weitere Symptome wie Übelkeit und Überempfindlichkeit gegenüber Licht, Gerüchen und Geräuschen. Vor der eigentlichen Migräne-Attacke kann bei dem Betroffenen eine Aura auftreten, die zu Sehstörungen führen kann. Die Migräne tritt bei 20 Prozent der Frauen und zehn Prozent aller Männer auf. Wer von Clusterkopfschmerzen betroffen ist, beschreibt den Schmerz wie 20 Hornissenstiche in den Kopf. Dieser einseitige Kopfschmerz tritt oftmals ohne Vorwarnung auf und ist für Betroffene unerträglich. Im Gegensatz zur Migräne leiden fünfmal mehr Männer als Frauen darunter, deshalb gilt die Krankheit auch als Männer-Kopfweh.

Migräne-Attacken sind eine chronische Krankheit, die sich durch einen pochenden oder pulsierenden Schmerz auszeichnen.

Kopfschmerz-Trigger

Typische Auslöser für Kopfschmerzen sind Stress, muskuläre Verspannungen sowie ein gestörter Schlafrhythmus. Wer seine emotionalen Belastungen lindern kann, hat vermutlich einen besseren Schlaf, ist weniger verspannt und hat demzufolge weniger Kopfschmerzen. Ausserdem hilft es, viel zu trinken – Wasser versteht sich.

Wenn die Kopfschmerzen nicht nachlassen, lohnt sich ein Arztbesuch. Mit ärztlich verschriebenen Medikamenten, die den Körper nicht allzu stark belasten, kann man die Schmerzen in den Griff bekommen. Ausserdem können Physiotherapie oder Entspannungsübungen helfen. All diese Massnahmen helfen dabei, den Kopfschmerzen die Stirn zu bieten.

Text: Sonya Jamil

Lesen Sie mehr.

Sport und Humor begleiten Luca Tavasci durchs Leben

Er ist paralympischer Langläufer, ein Ingenieurstudent durch und durch und immer für einen kleinen Scherz aufgelegt. Luca Tavasci sprüht vor Energie und Elan, obwohl er einen schweren Rucksack mit sich trägt. Der 25-Jährige über seine fehlende linke Hand, den besiegten Lymphdrüsenkrebs und den Traum, eine Medaille an den Paralympics zu gewinnen.

Trotz Behinderung gleichberechtigt leben

Eine Besucherin im Rollstuhl bleibt vor dem Kino blockiert, weil der Saal nur über eine Treppe erreichbar ist. Ein gehörloser Informatiker nimmt nach jahrelanger Suche eine Arbeit unter seinem Bildungsniveau an. Menschen mit Behinderungen ist es oft nicht möglich, gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Die Behindertenpolitik des Bundes will dies ändern.

Thomas Brezina will Kinder nie belehren

Thomas Brezina ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Kinder- und Jugendbuchautoren. Vor gut zwei Jahren hat er sich erstmals an die Erwachsenenliteratur gewagt – und das mit Erfolg. Im Interview spricht er über seine Kindheit, seine Erfolge und über sein neustes Werk.

Von Generalisten zu Spezialisten

Zunehmend komplexe...

Zuerst die Arbeit und dann?

Während unserem Arbeitsleben bauen wir uns eine Existenz und bestenfalls eine erfolgreiche Karriere auf, um im Alter nach der Pensionierung das Leben in vollen Zügen geniessen zu können. Wir alle wünschen uns, dass wir diese Lebensphase gesund erreichen und ausleben können. Was für Perspektiven bietet der heutige Arbeitsmarkt den kommenden Rentnern? Und ist dieser (Un-)Ruhestand überhaupt noch erstrebenswert?

Archiv.

Hochzeiten gewinnen an Individualität

Die heutige Zeit wird immer schneller und digitaler. Gerade deswegen vertrauen wir stärker als je zuvor in die Gemeinsamkeit und in die Ehe.