23.6 C
Zürich
14 Juli 2020

So plant man die perfekten Familienferien.

Ob in die Berge oder an einen wunderschönen See: Ferien mit der ganzen Familie muss man sorgfältig planen – auch wenn man sie dieses Jahr innerhalb der Landesgrenzen verbringt. Welche Punkte unbedingt auf die Checkliste müssen und mit welchen Aktivitäten sich Kinder auch im Urlaub spielerisch Wissen aneignen können.

Familienferien bedeuten, dass man einige Erwartungen an den perfekten Urlaub herunterschrauben sollte. Die vollkommene Ruhe geniessen, ein spannendes Buch lesen und schlussendlich tiefenentspannt zur Arbeit zurückkehren – bei Ferien mit Kindern gestaltet sich dies in den meisten Fällen eher schwierig. Damit die Familienferien möglichst stressfrei und angenehm ablaufen, ist deren Planung und Vorbereitung das A und O. 

Familienferien bedeuten, dass man einige Erwartungen an den perfekten Urlaub herunterschrauben sollte.

Meinung der Kinder miteinbeziehen

Bevor man sich für ein Ferienziel entscheidet, sollte man die Reise und die gewünschten Destinationen mit der ganzen Familie besprechen. Schlussendlich sollte der Urlaub nämlich für die ganze Familie eine schöne Zeit darstellen. Wenn die Kinder lieber eine abenteuerliche Ferienzeit mit vielen Aktivitäten verbringen möchten, die Eltern aber ein entspanntes Verweilen am Pool bevorzugen, kann es schnell zu Spannungen kommen. Bestenfalls sind alle Familienmitglieder auf derselben Wellenlänge – das sorgt für Harmonie.

Steht das Ziel fest, geht die Recherche weiter. Wo möchte man gerne übernachten? In welcher Region kann man viele verschiedene Aktivitäten unternehmen? Wie kann man die Zeit spannend und erlebnisreich gestalten? Diese Fragen sind bei der Planung wichtig, um die Auswahl einzuschränken und das optimale Programm zu organisieren.

Mit dem Zelt im Gepäck flexibel reisen

Je nach gewünschtem Urlaub entscheidet man sich für unterschiedliche Unterkunftsmöglichkeiten. Eine selbstständige und unabhängige Zeit lässt sich während den Campingferien verbringen: Das Zelt ist schnell auf- und abgebaut, mit dem Auto kann man von Platz zu Platz fahren und mit der Familie während des Tages schöne Wanderungen unternehmen. 

Eine selbstständige und unabhängige Zeit lässt sich während den Campingferien verbringen.

Je nach Wetter ist anstelle eines Zeltes möglicherweise ein Ferienhaus die bessere Wahl. Dabei kehrt man täglich zum Ausgangspunkt zurück, ist aber in der Zeitplanung völlig frei. Eigene Gerichte werden gezaubert, am Abend zusammen am Esstisch mit Karten gespielt; für das heimelige Feeling ist gesorgt.

Komfortabler Hotelbesuch

Möchte man mehr Komfort oder Struktur geniessen, dann können die Familienferien in einem schönen Hotel verbracht werden. Hier sollte man darauf achten, dass die gewünschte Unterkunft das Label «familienfreundlich» trägt. Denn dabei werden die Zimmer kindgerecht eingerichtet, es gibt Menüs für Kinder und an Familien angepasste Essenszeiten. Ausserdem werden Animations- und Betreuungsangebote für die Kleinsten angeboten, wenn die Eltern eine verdiente Auszeit geniessen möchten.

Wichtig ist auch die Umgebung, in der sich das gewünschte Hotel befindet: Befindet es sich in der freien Natur, die Kinder zum Entdecken und Erforschen einlädt, oder doch eher eingeklemmt in karger Dorfatmosphäre? Weiterhin sollten sich auch die Eltern auf ein wenig Entspannung freuen können. Eine Wellnessoase oder ein Spa im Familienhotel bietet hier sicher einen Pluspunkt an.

Spiel und Spass für die ganze Familie

Danach sollte man Aktivitäten einplanen, an denen die Kinder und die Eltern Spass haben und miteinander spielerisch Zeit verbringen können. Ob Baden im See, eine angenehme Bergwanderung in einem Naturpark oder einen bereichernden Museumsbesuch – auch die Schweiz hat viel zu bieten und die Ausflugsmöglichkeiten sind endlos. Dabei empfiehlt es sich immer genug Zeit für Pausen einzurechnen. Die Kleinsten benötigen diese, um sich zwischen all diesen Aktivitäten genügend ausruhen zu können.

Langeweile zwischendurch ist für die Kinder auch während den Ferien nichts Schlechtes. Denn dadurch können Sie sich kreativ austoben, die Umgebung entdecken und ihrer kindlichen Fantasie freien Lauf lassen. Ein Moment der Stille tut den Kindern gut und lässt Lerneffekte entstehen, ohne etwas dafür machen zu müssen.

Kinderleicht Neues lernen

Für die kindliche Entwicklung ist auch das spielerische Lernen von neuen Inhalten sehr wichtig. Durch den Besuch verschiedener Wissensrundwege, Sehenswürdigkeiten aller Art oder Erlebniswelten, die speziell für Kinder konzipiert wurden, kommen sie Bildung kinderleicht näher. Auch die Natur mit all ihren Sinneserfahrungen kann für kleine Entdecker ein regelrechtes Abenteuerland darstellen, in dem sie neue Erfahrungen dazu gewinnen können.

Sei es die Artenvielfalt der Schweizer Natur, die Kultur und Geschichte der einzelnen Kantone oder allgemeines oder wissenschaftliches Wissen – solche Ausflüge machen nicht nur Spass, sondern lassen die Kinder Neues entdecken und dazulernen.

Text Flavia Ulrich 

Checkliste für Familienferien

  • Viel Zeit einberechnen: Ferien mit Kindern am besten langsam angehen und öfters mal ein Weilchen für weitere Pausen einberechnen
  • Bei Rundreisen bietet es sich an, mehr als einen Tag an einem Stopp zu verbringen – die Umgebung lässt sich somit viel intensiver erkundigen
  • Kindgerechte Aktivitäten sollten sorgfältig geplant werden; bei Wanderreisen auf einen angemessenen Schwierigkeitsgrad achten
  • Die Hausapotheke muss für kleine Verletzungen bei kleinen Rackern immer verfügbar sein und dabei dürfen ein Desinfektionsspray und Pflaster nicht fehlen
  • Sonnenschutz gehört zwingend ins Gepäck: Vor allem im Sommer verbringen die Kinder ihre Ferien grösstenteils draussen und benötigen deshalb jederzeit einen Rundum-Schutz

Lesen Sie mehr.

Outdoorsport, auch bei schlechtem Wetter

Ich kann mich noch gut an eine Raftingtour aus meinem ersten Jahr als Raftguide erinnern: leichter Nieselregen und viel Nebel. Wir waren mit vier Booten auf dem Vorderrhein unterwegs, und wir konnten gerade so eben, schemenhaft, das Boot vor und hinter uns sehen. Über dem ganzen Fluss hing eine unwirkliche Stille.

Alle für Ehe und Ehe für alle

Der europäische und globale Aufwärtstrend zur Öffnung der «Ehe für alle» ist eindeutig und die Erscheinungsform der Institution «Familie» unterliegt einem steten Wandel. Bietet das gegenwärtige Schweizer Recht genug Repertoire für die modernen, facettenreichen Familienkonstellationen?

Auf der Karriereleiter einen Sprung nach oben machen

Menschen verändern sich ständig. So ist es nur natürlich, dass sich auch die Interessen und Ansprüche an die eigene Karriere wandeln. Wer im gewählten Berufsfeld weiterkommen oder karrieretechnisch sogar zu ganz neuen Ufern aufbrechen möchte, sollte eine Weiterbildung ins Auge fassen. Da das Angebot gewaltig ist, finden Sie hier einen ersten, groben Wegweiser durch den Weiterbildungs-Dschungel.

Archiv.

Hochzeiten gewinnen an Individualität

Die heutige Zeit wird immer schneller und digitaler. Gerade deswegen vertrauen wir stärker als je zuvor in die Gemeinsamkeit und in die Ehe.