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Mit Sicherheit nach oben

26.03.2026
von Walter Nogueira

Wer Arbeit in der Höhe sicherer machen will, muss nicht nur Regeln befolgen, sondern den Zugang selbst neu denken: weniger Klettern, mehr Kontrolle, mehr Entlastung im Alltag. Genau dafür steht HighStep Systems AG, die sich seit Jahren auf Steigsysteme und Absturzsicherung spezialisiert hat und ihre Lösungen konsequent aus der Praxis heraus entwickelt. CEO Alexander Luft erklärt, wie sich Sicherheitsgefühl, Ergonomie und Effizienz im Einsatz verbinden lassen.

Alexander LuftCEO

Alexander Luft
CEO

Herr Luft, am Anfang stand ein Sturz. Was hat er bei HighStep in Bewegung gesetzt?

Der Vater des Gründers ist beim Kirschenpflücken von der Leiter gefallen. Für HighStep Systems entstand daraus ein klarer Auftrag: Wir wollten eine Alternative, bei der Menschen ihren Arbeitsplatz in der Höhe strukturell sicher, ergonomisch und effizient erreichen, ohne Risiko.

Aus diesem Gedanken entstand die vertikale Schiene, die fest mit dem Bauwerk verbunden ist. An ihr ist man während des gesamten Aufstiegs durchgehend gesichert, statt den kritischen Teil des Weges ungeschützt zurückzulegen. Die Automatisierung ergab sich aus der Systemlogik: Die Schiene funktioniert dabei wie bei der Eisenbahn. Wenn der Weg erst einmal vorgegeben ist, kann der Aufstieg nicht nur verbessert, sondern konsequent automatisiert werden.

Was macht Sicherheit bei Ihnen im Einsatz spürbar – auch unter schwierigen Bedingungen?

Jahr für Jahr passieren Tausende Unfälle. Die Branche altert und trotzdem bleibt die Arbeit ein echter «Knochenjob». Obwohl die Standards steigen, liest man in den Medien weiterhin regelmässig von schweren Kletterunfällen. Dabei ist dieses Risiko heute technisch vermeidbar. Unser System verringert die körperliche Anstrengung massiv und reduziert das Fallrisiko auf ein Minimum – der gefährliche Aufstieg muss schlichtweg nicht mehr Teil des Berufsalltags sein.

Spürbar wird das mit unserem System sofort: Der Aufstieg fühlt sich nicht mehr wie ein Balanceakt an, sondern wie ein kontrollierter Ablauf, auch unter Zeitdruck, bei Wind, Nässe oder in anspruchsvollen Umgebungen.

Was verändert sich im Alltag der Teams am deutlichsten?

Körperlich fällt die Belastung des Kletterns weg: Mit dem Lift kommt man ausgeruht am Arbeitsplatz an. Auch der manuelle Aufstieg ist ergonomischer gedacht – eher wie Treppensteigen, mit Ruheplattform und ohne typische Schulterbelastung. Mental sinkt der Stress, weil die Schiene sehr robust ist und die Sicherung konstant bleibt. In der Arbeit zeigt sich das in mehr Konzentration: Wer nicht erschöpft ankommt, arbeitet präziser und macht weniger Fehler. Zusätzlich kann der Lift Material transportieren, statt dass man mit Seilzügen arbeitet, die im Wind flattern und Lasten schwingen lassen. 

Angesichts des Fachkräftemangels ist es entscheidend, die Arbeitsfähigkeit erfahrener Monteur:innen langfristig zu erhalten. Viele Expert:innen können den körperlich anspruchsvollen Aufstieg über herkömmliche Leitern nicht bis zum Rentenalter leisten, der Aufstieg wird so zum physischen und mentalen Grenzgang. Wer dieses Know-how in der Branche halten will, muss den Zugang zum Arbeitsplatz so gestalten, dass die physische Belastung minimiert und der Aufstieg zu einem kontrollierten, kraftschonenden Prozess wird. Auch als Arbeitgeber sende ich damit eine klare Botschaft: Wir nehmen Arbeitssicherheit ernst und geben unseren Mitarbeitenden die bestmöglichen Werkzeuge an die Hand.

Wo spielt der HighStep Lift als weltweit erster mobiler, akkubetriebener Servicelift seine Stärke in der Praxis aus?

Besonders stark wird der Lift in Situationen, in denen fixe Aufzüge nicht sinnvoll oder schlicht nicht möglich sind, wie an hohen Masten oder an wechselnden Bauwerken. Die Schiene wird dauerhaft installiert, ein Lift kann dann viele Masten in einer Region bedienen, statt an jedem Mast eine eigene Lösung zu benötigen. Unser Lift wird teils schon in der Bauphase eingesetzt – etwa bei einem Seilbahnprojekt in Paris. Solche Einsätze zeigen schnell, was ein System aushalten muss: robuste Bauweise, zuverlässiger Betrieb im Freien, grosse Temperaturspannen und Lasten bis 150 kg. Genau für solche Rahmenbedingungen ist der Lift gebaut. Der Akku ist zudem auf lange Strecken ausgelegt und gewinnt beim Abwärtsfahren zusätzlich Energie zurück. 

Mit welchen Ausgangslagen kommen Kunden zu Ihnen und was überzeugt im Betrieb am meisten?

Oft beginnt es mit einem konkreten Anlass: Leitern und bestehende Lösungen kommen ans Ende ihrer Lebensdauer, gleichzeitig steigen die Anforderungen durch Normen und Standards beim Thema Absturzsicherung. Viele Betreiber suchen gezielt nach Alternativen, da Leitersteigen weder besonders sicher noch effizient ist. Im Betrieb überzeugt vor allem, dass unsere Schiene als Bauprodukt zertifiziert und damit wartungsfrei ist: Ein jährlicher Prüfintervall wie bei klassischen Steigschutzsystemen entfällt. Dazu kommt ein integrierter Missbrauchsschutz – die Schiene lässt sich nicht einfach beklettern. In der Intralogistik hilft der Lift zudem, Störungen in Hochregallagern sicher zu beheben, auch unter harten Bedingungen wie in Tiefkühllagern oder in sauerstoffreduzierten Bereichen mit begrenzter Aufenthaltszeit. Am Ende zählt für viele: Klettern schafft keinen Mehrwert – die eigentliche Arbeit und Sicherheit schon.

Wo liegt die grösste Chance, Arbeit in der Höhe besser zu machen?

Für mich liegt die Chance in einem Ansatz wie unserem, der zwei Probleme gleichzeitig löst: Wir reduzieren das Absturzrisiko und nehmen die körperliche Belastung beim Aufstieg raus, ohne Abstriche bei Verfügbarkeit und Leistung zu riskieren. Arbeiten in der Höhe wird es auch in Zukunft geben. Umso wichtiger ist, dass der Zugang dorthin nicht schon Kraft kostet, bevor die eigentliche Arbeit beginnt. Wenn Klettern wegfällt, bleibt mehr Zeit und Energie für das, was wirklich zählt – und Sicherheit wird zur Routine statt zur Mutprobe. So wird Höhenarbeit zum kontrollierten Prozess und Innovation zu einem Sicherheitsstandard, der im Alltag trägt.

Weitere Informationen unter highstepsystems.com

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