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5 Juli 2020

Robert Rudolph: Wir sind auf dem richtigen Weg in die digitale Zukunft.

Das Thema Industrie 4.0 hat nicht erst seitdem alle darüber sprechen an Aktualität gewonnen. Die schweizerischen Unternehmen haben schon vor Jahrzehnten damit begonnen, kontinuierlich in neue Technologien zu investieren. So können sie ihre Produktivität erhöhen oder neue Produkte auf den Markt zu bringen. Es gibt nur wenig andere Branchen, die so konsequent Software-Lösungen einsetzen wie die Industrieunternehmen der Schweiz.  Die landesweite Initiative «Industrie 2025» hat das Ziel, die Anstrengungen der Unternehmen auf dem Weg in das digitale Zeitalter zu unterstützen.

Eine 2016 von Swissmem durchgeführte Studie hat gezeigt, dass die Integration digitaler Lösungen in den Industrieunternehmen weit verbreitet ist. Solche Lösungen werden vor allem in der Produktion eingesetzt. Es geht darum, Antworten auf eine Reihe von Fragen zu finden. Wie kann man die Effizienz steigern? In welchen Bereichen können Automatisierungslösungen eingesetzt werden? Kann durch den Einsatz einer Maschine der Wertschöpfungsprozess automatisiert werden? Im gleichen Zuge geht es zudem auch um die Optimierung von Schnittstellen für den Datenaustausch mit Lieferanten oder innerhalb des Produktionsprozesses. In diesem Bereich beherrschen die Unternehmen die Prozesse sehr gut.

Es geht nicht nur um die Einführung von Technologien

Es steht ausser Zweifel, dass der Einsatz verfügbarer Technologien Voraussetzung für den Fortbestand eines Unternehmens im digitalen Zeitalter und die Erhöhung seiner Performance ist. Dies hat jedoch nur eine begrenzte Tragweite. Es müssen auch Lösungen dafür gefunden werden, wie man den Nutzen für den Kunden erhöht, indem zusätzliche Angebote geschaffen werden. Die Entwicklung von Geschäftsmodellen, die den Kunden wettbewerbsfähiger machen und die Attraktivität des Lieferanten erhöhen, geht weit über rein technologische Aspekte hinaus. Es geht um neue Denkweisen, die sich auf die Unternehmenskultur auswirken und die gegebenenfalls Veränderungen auf Ebene der Organisation erforderlich machen.

Der Einsatz verfügbarer Technologien ist Voraussetzung für den Fortbestand eines Unternehmens im digitalen Zeitalter und die Erhöhung seiner Performance.Robert Rudolph, Bereichsleiter Bildung & Innovation, Swissmem

Den digitalen Wandel koordiniert und nachhaltig beschleunigen

Vor zwei Jahren haben die vier Branchenverbände (Swissmem, SwissT.net, asut und Electrosuisse) eine Initiative namens «Industrie 2025» ins Leben gerufen. Mit dem Ziel, die Unternehmen bei diesem recht komplexen Thema zu unterstützen. Mehrere Arbeitsgruppen sind damit beschäftigt, einen Wissenspool zu schaffen. Die Themen reichen dabei von Cybersicherheit über digitale Geschäftsmodelle bis hin zu Big Data, Datenverarbeitung, Normen und Standards. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf einem Einstiegspaket für KMU: Dank der Entwicklung des sogenannten «Quick Starter 2025» können die Nutzer künftig auf eine Reihe von Werkzeugen zugreifen, welche die ersten Schritte in der digitalen Welt erleichtern sollen. Um ein möglichst umfassendes Know-how zur Verfügung zu stellen, kooperiert die Initiative mit Partnern aus verschiedenen Branchen. Wie zum Beispiel aus der Informatik und der Strategieberatung. Darüber hinaus besteht für die Unternehmen die Möglichkeit, sich miteinander zu vernetzen und ihre Erfahrungen bei Veranstaltungen und Unternehmerreisen auszutauschen.

Text: Robert Rudolph, Bereichsleiter Bildung & Innovation, Swissmem

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