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Zürich
30 März 2020

Einmal um die Welt und zurück.

Die Ferienzeit nähert sich. Manche haben ihren Strandurlaub schon gebucht und freuen sich darauf, der anhaltenden Hitze mit einem eisigen Getränk entgegenzuwirken. Andere sehen sich mit dem Wanderrucksack steile Berge erklimmen – wieder andere freuen sich auf abenteuerliche Expeditionen durch unbekannte Länder. Gut, dass die Sommertrends 2018 bei allen Reisefreunden auf Begeisterung stossen.

Die populärsten Reisedestinationen 2018 sind wie auch schon in den vergangenen Jahren nicht weit von der Schweiz entfernt. Obwohl Europa stets an Beliebtheit gewinnt, fügen sich zunehmend auch fernere Länder in die Schweizer Reiseplanung ein. Neben strukturierten Pauschalreisen gibt es dabei ebenso Trends, die experimentierfreudige Urlauber inspirieren.

Für Heimische

Ein Drittel aller Schweizer verbrachte die Ferien 2016 innerhalb der eignen Landesgrenze. Ob Camping, Wellness oder Hotellerie: Man muss nicht immer weit vom eigenen Zuhause weg sein, um den Urlaub geniessen zu können. Im Tessin scheint die Sonne beinahe so stark wie an der italienischen Riviera und es fehlt bei weitem nicht an erfrischenden Flüssen und Seen. Im Gegensatz dazu eignen sich Walliser oder Bündner Berge mit dem etwas milderen Klima für Wandertouren oder Klettererlebnisse. Der Sommer bietet zudem die Gelegenheit, einige lokale oder internationale Städte näher kennenzulernen.

Für Städtebummler

Europa ist seit Jahren auf Platz eins der internationalen Feriendestinationen. Italien, Spanien und Griechenland sind dabei besonders beliebte Reiseziele, an denen man historische Städte oder kilometerlange Strände geniessen kann. Zudem rückt Deutschland mit Urlaubsorten an der Nord- oder Ostsee immer mehr in den Fokus der Reisenden. Auch die deutsche Hansestadt Hamburg oder das kunterbunte Berlin ziehen zunehmend Touristen an. Noch weiter nördlich boomen Island oder die skandinavische Halbinsel und begeistern dabei besonders mit der fesselnden Natur. Will man einige Städtebesuche verbinden, sind kostengünstige Transportmittel nicht zu knapp. Der Interrail-Pass bringt Reisende mit dem Zug durch ganz Europa. Dabei sind unter anderem östliche Städte wie Warschau und Prag ein spannender Mehrwert.

Oder Mazedonien, das mit einer ständig ansteigenden Tourismusquote brilliert. Obwohl die mazedonische Stadt Ohrid halb so gross ist wie die Schweiz, zählt sie nur einen Zehntel soviel Einwohner wie Zürich. Trotz fehlendem Meerzugang ermöglicht der Ohridsee, welcher als einer der ältesten Seen der Welt zum Weltkulturerbe gehört, eine wohltuende Erfrischung. Mit Ausflügen zu nahegelegenen Ruinen oder in die antike Altstadt kann man sich danach über die Geschichte des Landes informieren. Soll die Entspannung doch in Form eines täglichen Strandbesuchs erfolgen, lohnt sich ein Abstecher in die nahegelegenen Länder wie Albanien und Montenegro – oder die Weiterreise an verschiedene Sandküsten dieser Welt.

Für Entspannte

Der Strand gilt als die perfekte Umgebung für lockere Ferien. Mallorca, die Kanaren, Kreta oder Zypern sind für den nahegelegenen Strandurlaub beliebte Anlaufstellen. Ansonsten zieht es viele Reisende in die Karibik, wo man sich in der Dominikanischen Republik oder in Kuba dem azurblauen Meer hingeben kann. Auf der anderen Seite der Welt ist Thailand eine der Lieblingsdestinationen der Schweizer. Doch auch Orte, an denen der Strand nicht im Vordergrund steht, versprechen ein grosses Mass an Erholung. So befindet sich im Ostatlantik eine Insel, die in den letzten Jahren besonders an Touristen gewonnen hat. Die Landschaft von Madeira wurde durch vulkanische Quellen geformt und wirbt deshalb mit einer atemberaubenden Natur. Da die Küste steil und felsig ist, bietet die Insel eine ideale Umgebung für Natur- und Wanderliebhaber. Möchte man dem Alltag auf noch abenteuerlichere Weise entfliehen, reist man am besten in noch eher unerkundete Länder.

Für Abenteuerlustige

Gerade Reisenden, die den heissen Temperaturen entkommen wollen, kann das facettenreiche Russland als Lösung dienen. In Sankt Petersburg steigen die Temperaturen in einem durchschnittlichen Sommer nur knapp über 20 Grad. Auch sonst gehört Russland in diesem Jahr zu den Sommer-Highlights: Am 14. Juni beginnt dort nämlich die Austragung der Fussball-WM. Dabei können Touristen in zwölf verschiedenen Stadien den Spielverlauf mitverfolgen.

Will man den Menschentrubel umgehen, zählt Vietnam zwar zu den weiter entfernten aber genauso spannenden Destinationen. Bevor im August die Taifunzeit beginnt, kann man sich im Küstenstaat auf eine abenteuerliche Reise begeben. Trotz der aktuellen Regenzeit ist die Sonne nach den meist kurzen und intensiven Regengüssen stets präsent. Eher trockene aber genauso warme Urlaubsziele findet man in Indonesien. Obwohl der Inselstaat nicht weit von Vietnam entfernt ist, bringt der Südost-Monsun trockene und heisse Luft mit sich. Dabei zählen Regionen wie Sumatra, Bali oder Borneo zu den bekanntesten Regionen. Wie man sich auch entscheiden mag: Bald heisst es Koffer packen und der Ferienspass kann beginnen.

Text: Sara Schild

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