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30 Mai 2020

Warum ETF auf der Überholspur bleiben.

Exchange Traded Funds (ETF) erfreuen sich bei Anlegern weiterhin grosser Beliebtheit. Experten führen dies auf gute Performance, tiefe Preise und verhältnismässig geringe Volatilität zurück. Doch wie kommt es zu dieser Anhäufung von Vorteilen – und wie sieht die aktuelle ETF-Lage aus?

Der Markt für ETF ist ein gutes Umfeld für Superlative: So schrieb die Schweizer Finanznachrichtenagentur «AWP» kürzlich, dass «die Rekordjagd am ETF-Markt weitergeht». Wie aktuelle aktuellen Daten zeigen, hat laut AWP die Branche im Januar weltweit 100,6 Milliarden Dollar eingesammelt – so viel wie noch nie zuvor in einem Monat. Zum Vergleich: Im gesamten Vorjahr beliefen sich die Zuflüsse auf 633 Milliarden Dollar.

Wie kommt es zu dieser grossen Nachfrage – und was macht sie so attraktiv für Anleger? Um den Reiz dieser Investmentart nachvollziehen zu können, muss man sich die Beschaffenheit davon vor Augen führen. Die Experten von moneyland.ch definieren ETF als passiv gemanagte Fonds, die an der Börse gehandelt werden. Zweck eines ETF ist in der Regel eine optimale Nachbildung der Kursentwicklung eines Börsenindexes. Demnach bildet ein ETF auf den Kursindex SMI den Kurs dieses Schweizer Blue-Chip-Indexes möglichst exakt nach. In der Praxis bedeutet dies, dass ETF ihren Anlegern die Möglichkeit eröffnen, an der Entwicklung eines ganzen Marktes zu partizipieren und seine Anlage gleichzeitig zu diversifizieren. Ein weiterer Vorteil liegt in seinen vergleichsweise geringen Kosten. Laut moneyland.ch liegen diese aufgrund des passiven Managements in der Regel deutlich tiefer als bei einem aktiv bewirtschafteten Anlagefonds.

Investoren müssen sich stets vor Augen halten, dass immer ein Risiko mitschwingt.

Ein Milliardenbusiness

Interessanterweise sind gemäss AWP derzeit (Stand: Februar 2018) insbesondere ETF auf amerikanische Aktien sehr gefragt. Dieser Einschätzung liegen Zahlen der Bank of America Merrill Lynch zugrunde. Deren Auswertung habe gezeigt, dass zwischen Ende Dezember 2017 und Mitte Januar dieses Jahres so viel Geld in Aktien geflossen sei, wie noch nie zuvor. ETF, die auf US-Aktien ausgerichtet sind, haben demnach im Januar annähernd 36 Milliarden Dollar eingesammelt. Ebenfalls stark gefragt seien weiterhin ETF auf japanische Aktien sowie Aktien und Bonds aus Schwellenländern. In Zahlen: Japanische Aktien-ETF haben mit rund 12 Milliarden Dollar an Zuflüssen einen monatlichen Rekord gesetzt. Auch in der Region «Schwellenländer» setzten ETF auf Aktien mit Zuflüssen von knapp elf Milliarden Dollar und auf Anleihen mit vier Milliarden Dollar neue Bestmarken.

An den Begründungen für diese anhaltend starke Nachfrage nach diesen Produkten aus den verschiedenen Regionen hat sich in den vergangenen Monaten nicht viel geändert. Fachleute sehen die US-Steuerreform nach wie vor als treibende Kraft für US-Aktien-ETF. In Japan sprechen die anhaltend lockere Geldpolitik der Bank of Japan sowie die attraktive Bewertung für ein Engagement. Den Schwellenländerprodukten sind der zuletzt schwächere Dollar und steigende Rohstoffpreise zugutegekommen.

Die ideale Anlage für alle?

Das Interesse und sogar der «Run» auf ETF scheinen ungebrochen. Ist es demnach für alle Anleger ratsam, Vermögen in diese Fondsklasse zu investieren? Diese Frage sollte wohl idealerweise mit einer Fachperson geklärt werden, wie etwa einem unabhängigen Finanzberater oder Experten der jeweiligen Hausbank. Denn so attraktiv das Investment in ETF auch scheint, Investoren müssen sich stets vor Augen halten, dass immer ein Risiko mitschwingt. Und bereits die Entscheidung, bei welchem Anbieter man in ETF investiert, kann deutliche preisliche Unterschiede mit sich bringen. Denn wie auf moneyland.ch festgehalten wird, fallen auch beim Erwerb von ETF – wie bei allen Arten von Investments – Gebühren an. Dazu gehören jährliche Produktgebühren (TER), Spreads, Transaktionsgebühren, Depotgebühren sowie Steuern wie bspw. Umsatzabgaben.

Natürlich liegt es im Interesse der Anlieger, möglichst wenig Gebühren zu zahlen, welche die ETF-Performance schmälern könnten. Dazu gehört die Wahl von möglichst günstigen ETF mit möglichst geringen Produktgebühren (TER) und tiefen Spreads. Verschiedene Online-Vergleiche und Börsenmagazine helfen bei der (nicht immer einfachen) Auswahl der richtigen ETF. Häufig vergessen wird hingegen, dass auch «externe» Gebühren beim Kauf anfallen. So verlangen Schweizer Banken und Online-Broker teilweise sehr hohe Gebühren für ETF-Transaktionen und -Depots. Auf moneyland.ch finden Interessierte die Gebührenkosten im Vergleich. Es zeigt sich: Das Gross der Schweizer Banken setzt die Gebühren beim ETF-Kauf gleich hoch an wie beim Aktien-Kauf. Dabei werden je nach Bank oder Online-Broker zwar ganz unterschiedliche Gebühren in Rechnung gestellt, am häufigsten sind es aber prozentuale oder absolute Gebühren in Abhängigkeit zur Transaktionsgrösse. In vielen Fällen werden zusätzlich minimale Gebühren festgelegt.

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