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19 Mai 2019

Mit «Love Sphere» läuft der Antrag rund.

Die Frau fürs Leben ist gefunden, nun soll es einen Schritt weitergehen – herzlichen Glückwunsch! Die ersten Ideen für Ort und Zeit des Antrags stehen. Was noch fehlt, ist der perfekte Ring.

Aber wie soll der perfekte Ring denn aussehen, sodass er ihr auch wirklich gefällt? Der «Love Sphere» vermeidet Fehlgriffe auf elegante Weise: Mit dieser kleinen Kugel aus Gold findet zuerst der Antrag statt, das Design des Rings kann die Angebetete dann nachträglich mitbestimmen.

Hinter dieser kleinen, goldenen Kugel verbirgt sich eine ganz grosse Idee. Ins Rollen gebracht wurde diese im Juweliergeschäft »Sahak Jewellery», das im Zürcher Oberdorf zu finden ist. «Viele der Männer, die einen Verlobungsring kaufen wollen, stolpern etwas hilflos in unseren Laden und wissen gar nicht so recht, was sie suchen», sagt Geschäftsführer und Gründer Sahak Demirci. Er betont zudem, dass die Männer oftmals unsicher sind, wenn man sie fragt, was die Frau für Vorlieben hat. «Mit dem Konzept unserer ‹Love Sphere› wollen wir den Jungs entgegenkommen, indem wir ihnen die Qual der Wahl abnehmen – genug nervös sind sie ja bereits schon, wenn sie an den Antrag denken!»

Viele Männer, die einen Verlobungsring kaufen wollen, sind oftmals unsicher beim Design.

Der Heiratsantrag läuft grundsätzlich auf traditionelle Weise ab, nur liegt dann die .Love Sphere. in der Box anstelle des Verlobungsrings. Nach dem Ja-Wort findet ein  Beratungstermin mit den Goldschmieden statt, und die zukünftige Braut kann dabei ihren Designwünschen freien Lauf lassen.

Mut zur Innovation

Gefertigt wird das kleine Runde in Demircis Goldschmiedeatelier «Faktor S» in der Winterthurer Altstadt, welche auch die anderen Schmuckstücke – meistens Anfertigungen und hauseigene Kollektionen – mit viel Leidenschaft und Herzblut schmiedet.

Erfindergeist Demirci verrät das Geheimnis seines Erfolgs: «Wer Langlebigkeit anstrebt, muss eine gewisse Bereitschaft zur Innovation mitbringen. Insbesondere in der Goldschmiede-Branche ist es oftmals üblich, an traditionellen Geschäftsmustern festzuklammern. Es geht nicht darum, das Rad neu zu erfinden, sondern mit der Zeit mitzugehen. Die Kunst dabei ist, moderne Gedanken- und Geschäftsstrukturen mit traditioneller Handwerkskunst zu einem in sich funktionierenden Ganzen zu verbinden.»

Ringe in Pink

Innovativ ist auch Demircis Konzept, Partnerringe anzufertigen. 2015 hat er das LGBT-Label «Sahak Unique Pink Jewellery» lanciert, das auf die homosexuelle Kundschaft ausgerichtet ist, die den Wunsch hat, sich zu verpartnern.

Dabei ist der gelernte Goldschmied der Erste in der Schweiz, der etwas in der Art anbietet. Die «Love Sphere» ist auch bei gleichgeschlechtlichen Paaren beliebt. Denn unabhängig vom Geschlecht garantiert diese kleine Kugel ein originelles, unvergessliches Erlebnis.

Sahak Jewellery AG besteht seit 2009. Sie finden das Geschäft an der Weite Gasse 8, 8001 Zürich.

 

 

 

www.sahak.ch


Text: Sabrina Jutz

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