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20 Juli 2019

Die Schweiz als Nährboden für erfolgreiche Unternehmen und Forschungsinstitutionen.

Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, Direktorin SECO
Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, Direktorin SECO

Den grossen Erfolg unseres Wirtschaftsstandortes verdanken wir den innovativen sowie produktiven Unternehmen und ihren Mitarbeitenden. Gute Rahmenbedingungen sind aber ebenso bedeutend. Mit ihrem dualen Bildungssystem, einer ausgezeichneten Infrastruktur, einer moderaten Steuerbelastung und erstklassigen Forschungseinrichtungen hat die Schweiz einiges zu bieten.

Diese und weitere Standortvorteile erlauben es hiesigen Unternehmen, sich erfolgreich zu entwickeln und sich auf den internationalen Märkten zu behaupten. Das ist angesichts des kleinen Schweizer Binnenmarktes entscheidend. Deshalb setzen wir alles daran, den internationalen Marktzugang mittels neuer Freihandelsabkommen, aber auch durch die Optimierung bereits bestehender Abkommen, weiter zu verbessern und damit die Absatzchancen schweizerischer Produkte und Dienstleistungen zu erhöhen. Einmal ausgehandelt, sollen die Unternehmen diese Abkommen bestmöglich nutzen können. Hier setzt die Exportförderung des Bundes an und unterstützt exportorientierte Schweizer KMU mit massgeschneiderten Angeboten. Der internationale Erfolg und die Innovationskraft der hier ansässigen Firmen senden positive Signale aus. Dies ist für die Ansiedlung ausländischer Firmen wichtig, da unser Land trotz Spitzenposition mit Herausforderungen konfrontiert ist. Dazu zählen etwa das Verhältnis der Schweiz mit der EU oder die Unternehmenssteuerreform, aber auch ein zunehmender Wettbewerb zwischen den Standorten weltweit.

Wir setzen auch in Zukunft alles daran, die guten Rahmenbedingungen zu festigen und auszubauenMarie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, Direktorin SECO

Gemeinsame Stossrichtung

Die ländlichen Regionen und die grossen Zentren der Schweiz haben zwar oft unterschiedliche Bedürfnisse und Probleme, verfolgen jedoch alle dieselbe Stossrichtung: Sie wollen die eigene Region wirtschaftlich weiterentwickeln und ihren Bewohnerinnen und Bewohnern ein attraktives Wohn- und Arbeitsumfeld bieten. Zu dieser Vielfalt müssen wir Sorge tragen. Während Massnahmen des Bundes wie etwa die administrative Entlastung von Firmen gesamtschweizerisch wirken, steht bei der Regionalpolitik die Entwicklung von ländlichen Regionen, Berggebieten oder Grenzregionen im Fokus. Zusammen mit den Kantonen will der Bund diesen Vorhaben zum Erfolg verhelfen und damit zur regionalen wirtschaftlichen Stärkung beitragen.

Wir setzen auch in Zukunft alles daran, die guten Rahmenbedingungen zu festigen und auszubauen. Damit stärken wir den Standort Schweiz und rüsten ihn für den internationalen Wettbewerb. So schaffen wir den Nährboden für erfolgreiche Unternehmen und Forschungsinstitutionen, einen diversifizierten Branchenmix und attraktive Perspektiven für qualifizierte und motivierte Beschäftigte – in der Stadt und auf dem Land.

Text: Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch

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