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Zürich
20 Januar 2020

Die Marke «Schweiz» ist 973 Milliarden Dollar wert.

Die Schweiz wird weltweit mit Qualität und Präzision assoziiert. Gemäss einer Studie hat die Marke «Schweiz» aber dennoch leicht an Wert verloren. Woran liegt das? 

Die Schweiz hat im vergangenen Jahr an Wert eingebüsst, ganze vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zu diesem Schluss gelangen die Studienautoren des Forschungsunternehmens «Brand Finance», die in der «Handelszeitung» zitiert werden. Das Absacken der Marke «Schweiz» begründet man mit der grassierenden Unsicherheit betreffend der Altersvorsorge-Finanzierung. Aktuell verfügt die Schweiz als Marke über einen Wert von 973 Milliarden Dollar. Somit rangiert sie auf Platz 15 und liegt deutlich abgeschlagen hinter den Spitzenreitern USA (Platz eins, Wert: 25 Billionen Dollar), China (Platz zwei, 12 Billionen Dollar) und Deutschland (Platz drei, fünf Billionen Dollar).

Einen top Lebensstil

Anders sieht die Sache allerdings aus, wenn man die Stärke der Marken vergleicht und damit indirekt deren Attraktivität in den Fokus rückt. Hier macht die Schweiz einen gewaltigen Sprung nach vorne – und landet auf dem zweiten Platz. Nur Singapur ist als Marke stärker. «Die Schweiz kann sich mit Recht für ihren Lebensstil und ihre wirtschaftlichen Verhältnisse rühmen», erklärt Brand-Finance-Chef Richard Haigh die Ergebnisse. Die Stärke einer Marke ermittelt «Brand Finance» anhand einer Vielzahl von Kriterien, darunter dem Steuerniveau, der Zahl der Vorschriften oder auch den Forschungsanstrengungen. Auch schwerer messbare Eigenschaften fliessen mit ein, etwa die Sicherheit oder die Lebensqualität.

Nur Singapur ist als Marke stärker.

Die Schweiz an der Spitze

Gerade das Kriterium «Forschungsanstrengungen» zeichnet die Schweiz aus und trägt massgeblich zur Stärke der Marke bei. Denn das kleine Alpenland verfügt über hervorragende Bildungsstätten, die einen regen Technologie- und Wissenstransfer mit der Wirtschaft pflegen. Auch das duale Bildungssystem (sprich die Kombination aus Berufslehre und Berufsschule) wird regelmässig als entscheidender Wettbewerbsvorteil angeführt. Die dadurch entstehende Innovationskraft der Schweiz wird aktuell durch den «Global Innovation Index» belegt: Die internationale Innovations-Rangliste, erhoben von der «World Intellectual Property Organization», wird erneut von der Schweiz auf Platz eins angeführt. Auf Platz zwei folgen die Niederlande und auf dem dritten Platz rangiert Schweden. 

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