16 C
Zürich
5 Juni 2020

Die Schweiz als Nährboden für erfolgreiche Unternehmen und Forschungsinstitutionen.

Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, Direktorin SECO
Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, Direktorin SECO

Den grossen Erfolg des Wirtschaftsstandortes Schweiz verdanken wir den innovativen sowie produktiven Unternehmen und ihren Mitarbeitenden. Gute Rahmenbedingungen sind aber ebenso bedeutend. Mit ihrem dualen Bildungssystem, einer ausgezeichneten Infrastruktur, einer moderaten Steuerbelastung und erstklassigen Forschungseinrichtungen hat die Schweiz einiges zu bieten.

Diese und weitere Standortvorteile erlauben es Unternehmen in der Schweiz, sich erfolgreich zu entwickeln und sich zu behaupten. Das ist angesichts des kleinen Schweizer Binnenmarktes entscheidend. Deshalb setzen wir alles daran, den internationalen Marktzugang mittels neuer Freihandelsabkommen, aber auch durch die Optimierung bereits bestehender Abkommen, weiter zu verbessern und damit die Absatzchancen schweizerischer Produkte und Dienstleistungen zu erhöhen. Einmal ausgehandelt, sollen die Unternehmen diese Abkommen bestmöglich nutzen können. Hier setzt die Exportförderung des Bundes an und unterstützt exportorientierte Schweizer KMU mit massgeschneiderten Angeboten. Der internationale Erfolg und die Innovationskraft der hier ansässigen Firmen senden positive Signale aus. Dies ist für die Ansiedlung ausländischer Firmen wichtig, da unser Land trotz Spitzenposition mit Herausforderungen konfrontiert ist. Dazu zählen etwa das Verhältnis der Schweiz mit der EU oder die Unternehmenssteuerreform, aber auch ein zunehmender Wettbewerb zwischen den Standorten weltweit.

Wir setzen auch in Zukunft alles daran, die guten Rahmenbedingungen zu festigen und auszubauenMarie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, Direktorin SECO

Gemeinsame Stossrichtung

Die ländlichen Regionen und die grossen Zentren der Schweiz haben zwar oft unterschiedliche Bedürfnisse und Probleme, verfolgen jedoch alle dieselbe Stossrichtung: Sie wollen die eigene Region wirtschaftlich weiterentwickeln und ihren Bewohnerinnen und Bewohnern ein attraktives Wohn- und Arbeitsumfeld bieten. Zu dieser Vielfalt müssen wir Sorge tragen. Während Massnahmen des Bundes wie etwa die administrative Entlastung von Unternehmen in der ganzen Schweiz wirken, steht bei der Regionalpolitik die Entwicklung von ländlichen Regionen, Berggebieten oder Grenzregionen im Fokus. Zusammen mit den Kantonen will der Bund diesen Vorhaben zum Erfolg verhelfen und damit zur regionalen wirtschaftlichen Stärkung beitragen.

Wir setzen auch in Zukunft alles daran, die guten Rahmenbedingungen zu festigen und auszubauen. Damit stärken wir unseren Wirtschaftsstandort und rüsten ihn für den internationalen Wettbewerb. So schaffen wir für die Schweiz einen Nährboden für erfolgreiche Unternehmen und Forschungsinstitutionen, einen diversifizierten Branchenmix und attraktive Perspektiven für qualifizierte und motivierte Beschäftigte – in der Stadt und auf dem Land.

Text: Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch

Lesen Sie mehr.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf – eine Herausforderung für alle

Mütter sehen sich oft mit der Wahl zwischen Karriere und Kindern konfrontiert. Dabei wäre beides vereinbar, wenn Mütter, Väter und Wirtschaft am selben Strang ziehen würden.

Die Haut verzeiht keinen Sonnenbrand

Was gibt es Schöneres, als am Strand zu liegen, die frische Luft zu geniessen und die Wärme der Sonne auf der Haut zu spüren? Wir Menschen brauchen die Sonne, um zu überleben. Doch gleichzeitig bergen ihre Strahlen grosse Gefahren für unsere Haut.

Wie Wohnen im Alter zur Dolce Vita führt

Die Bevölkerung wird immer älter. Bereits 2035 wird jede vierte Person gemäss Bundesamt für Statistik über 65 Jahre alt sein. Durch Einrichtungen und Wohnangeboten für betagte Bürger punktet die Schweiz mit vielen alltagserleichternden Angeboten. Besonders für das Wohnen im Alter gibt es schon heute verschiedene, individuelle Modelle, welche die perfekte Wohnsituation garantieren.

Archiv.

Hochzeiten gewinnen an Individualität

Die heutige Zeit wird immer schneller und digitaler. Gerade deswegen vertrauen wir stärker als je zuvor in die Gemeinsamkeit und in die Ehe.