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Zürich
11 Juli 2020

Diese 8 Oasen erreicht man ganz einfach mit dem ÖV.

Nächster Halt: Sommer, Sonne, Sonnenschein! Ist man ohne Auto unterwegs, stellt das kein Hindernis dar; auch per ÖV kann man zu den schönsten Flecken der Schweiz reisen. Schön bedeutet aber nicht immer gleich bekannt. Vielleicht entdeckt der eine oder die andere einen Geheimtipp, den er bislang nicht auf dem Sonnenschirm hatte.

Am Hauptbahnhof in Zürich in den Zug steigen, beim nächsten Abenteuer wieder aussteigen. Das Reisen mit dem öffentlichen Verkehr (ÖV) ist simpel, gemütlich und stressfrei. Keine Lust auf «Mainstream»? Das krönende Highlight der Reise könnte eines der acht, manchmal versteckten, Schmuckstücke der Schweiz sein.

1. Verzauberter Rosengarten mit Alpenpanorama

Schloss Meggenhorn, Meggen (LU) – es ist einer der schönsten Flecken am Vierwaldstättersee. Kein Wunder, gilt dieser Ort als begehrte Hochzeitslocation. Nebst dem blühenden Rosen- und Hortensiengarten kann man im kleinen, aber feinen Schlossbistro mit Ausblick auf den Bürgenstock und den Pilatus ein Glas des Schlossweins geniessen. Braucht es dazu noch eine nasse Erfrischung, bietet der Schiffssteg die optimale Lösung. Das Gute: Ab Zürich braucht man nur einmal umzusteigen. In Luzern angelangt, geht’s mit dem Bus Nummer 24 bis zur Haltestelle Lerchenbühl. Nach einem 15-minütigen Spaziergang ist man mitten im historischen Paradies angelangt.

Copyright: Schloss Meggenhorn
2. Idyllisches Geniessen auf dem Pass

Türlersee, Türlen (ZH) – Strandbad, Feuerstellen und Ruderboote: All dies ist in weniger als einer Stunde ab dem Hauptbahnhof Zürich möglich. Das Naturschutzgebiet eignet sich optimal für einen sommerlichen Gill- und Badeplausch oder für einen gemütlichen Spaziergang um den Türlersee. Westlich des Albispasses findet sich, fast ein wenig im Wald versteckt, der Ort der Erholung. Am einfachsten ist es, mit dem ÖV ab dem Hauptbahnhof über Wiedikon und dann mit dem Postauto bis Hausen am Albis, Türlersee zu reisen. Happy bathing!

Copyright: www.tuerlerseeschutzverband.ch
3. Panorama an der italienischen Grenze

Monte San Salvatore, Lugano (TI) – der Aussichtsberg am Ufer des Luganersees bietet ein Panorama, das den Atem stocken lässt. Auf der Kapelle, die den höchsten Aussichtspunkt des Berges bildet, kann das Bergpanorama um 360 Grad bestaunt werden. Diese Belohnung erreicht man entweder wandernd oder mit der Standseilbahn von Paradiso aus. Nebst dem unvergesslichen Ausblick gibt es einen Naturpfad für Familien, das Restaurant Vetta zur Entspannung und ein historisches Museum für Kulturinteressierte. Auch hier braucht es nur ein Umsteigen: Von Zürich direkt nach Lugano und dann kurze fünf Minuten mit der S-Bahn nach Paradiso.

Copyright: istockphoto.com
4. Badespass im Dschungel Winterthurs

Affenschlucht, Winterthur Wülflingen (ZH) – das Natur-Paradies liegt unscheinbar hinter Bäumen versteckt, obwohl es direkt neben der Strasse liegt. Der Wasserfall in der Töss zieht bei tollem Sommerwetter viele einheimische Badegäste an. Gemütlich kann man sich in die badewannenförmigen Mulden hineinlegen und einen schweisstreibenden Arbeitstag ausklingen lassen. Auch das Reisen per ÖV ist simpel: Von Zürich über Winterthur, dort in den Bus Nummer 2 einsteigen und bis zur Endstation Wülflingen fahren. Bei der Wohnsiedlung Hard über die Fussgängerbrücke und nach einem steilen Abstieg ist das grüne Paradies erreicht.

Copyright: www.winterthurer-zeitung.ch
5. Wohltuendes Ankurbeln von Körper und Geist

Kneipperlebnis, Flühli/Sörenberg (LU) – unter Kennern gilt sie als die schönste Kneippanlage in der Schweiz. In der Nähe des charmanten Entlebucher Dorfs Flühli findet sich nebst farbigen Wiesenblumen-Teppichen der glasklare Schwandalp-Weiher. Die erfrischende Wasserkur bietet entlang des Pfads einen erstklassigen Blick auf das Brienzer Rothorn. Doch die Kneippanlage sorgt nicht nur für eine angeregte Durchblutung und rote Füsse, sondern auch für pure Entspannung in idyllischen Holzliegen. Die Anreise führt von Zürich über Luzern, Schüpfheim und Flühli. Ab da gelangt man nach einer leichten Wanderung zur Panorama-Oase.

Copyright: www.kneipperlebnis.ch
6. Mit Form und Charakter einzigartig

Freibad Weyermannshaus, Bern-Betlehem (BE) – dieses Freibad ist nicht zu übersehen. 16 mal hat ein 50-Meter-Schwimmbecken darin Platz. Das «Weyerli», wie es von den Bernern liebevoll genannt wird, ist im Westen der Stadt Bern zu finden und ist das grösste Schwimmbecken der Schweiz. Nebst dem aussergewöhnlichen Badeplausch kann man auch Fussball, Volleyball, Boccia oder Tischtennis spielen. Im Hochsommer hat das Freibad sogar bis um 21 Uhr geöffnet. Angereist wird mit dem Zug nach Bern und von dort mit dem Bus Nummer 101 nach Weyermannshaus.

Copyright: Sportamt der Stadt Bern
7. Atemberaubende Action im Überhang

Hammetschwand-Lift am Bürgenstock, (NW / LU) – dieser Berg mag vielleicht nicht jedem bekannt sein. Doch verfügt er über ein Feature, das einzigartig ist: den höchsten Freiluft-Aufzug Europas, den Hammetschwand-Lift. In der Nacht ist der Aufzug beleuchtet und von Weitem erkennbar, tagsüber in Betrieb für Touristen und die Bevölkerung. Die Höhenangst sollte allerdings zuhause bleiben. Der Aufzug mit verglaster Kabine sieht aus wie eine Rakete, die zum Himmel fliegt. Während 50 Sekunden kann die atemberaubende Aussicht auf den Vierwaldstättersee bestaunt werden. Dorthin gelangt man über Luzern nach Stansstad und zum Schluss mit dem Postauto. Von der Postautostation führt der 30-minütige Felsenweg die Naturbegeisterten direkt zum Hammetschwand-Lift.

Copyright: BÜRGENSTOCK HOTELS & RESORT
8. Wellenreiten mitten in der Stadt

Urbansurf, Zürich (ZH) – wen es nicht in die Ferne zieht, der kann hier in Zürich bleiben: Direkt neben dem Geroldsgarten bei der Hardbrücke findet sich auf einer kleinen Fläche ganz viel Spass – und eine Portion Meer-Feeling. Die fest installierte Surfanlage mit einer stehenden Welle ist nicht nur für Profis. Auch Anfänger können während einer Session auf ihre Kosten kommen. Auch wer lieber einfach einen Drink mitten in der Surferszene geniesst, ist an der richtigen Adresse.

Copyright: Urbansurf Zürich, Robert Hangartner

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