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Zürich
28 September 2020

Fünf Entspannungstipps fürs Büro.

Der Job ist vielfach mit Anspannung verbunden, doch dies muss nicht sein. Mit einigen simplen Veränderungen und Angewohnheiten steigt das Glücksgefühl bei der Arbeit. Dank den folgenden Entspannungstipps wird Stress auch in der kalten Jahreszeit zur fernen Erinnerung. 

Aromatherapie

Gerüche vermögen es, unsere Emotionen zu beeinflussen. Im eigenen Büro, oder im Grossraumbüro in Absprache mit den Kolleg/innen, können ätherische Öle in einem Diffuser die Luft erfrischen. Dezentere Möglichkeiten sind verdünntes Öl beispielsweise auf dem Handgelenk aufzutragen oder Düfte in Form von pflegenden Handcremes zu tragen. 

Während Lavendel beruhigt, hält Zitrone wach und hilft bei der Konzentration. Jasmin kann den Geist auf Trab halten und bei der Ideenfindung helfen. Ätherische Öle sind im Bioladen und in diversen Onlineshops erhältlich. 

Mindful Eating

Achtsamkeit ist im Wellnessbereich schon seit einiger Zeit ein Buzzword. Da sie eine Top-Strategie zur Stresssenkung darstellt, ist dies auch kaum verwunderlich. Wer sich vor Meditationskissen fürchtet, kann aber aufatmen. Achtsamkeit lässt sich ganz ohne spirituelle Hintergedanken ausüben. Jede Mahlzeit lädt dazu ein, das Smartphone wegzulegen, und sich ausschliesslich auf das Essen zu konzentrieren. Jeden Bissen geniessen, die Geschmäcker wirken lassen und das Tempo mal runterfahren: Essen ist ein sinnliches Vergnügen und verdient vollste Aufmerksamkeit. 

In Bewegung bleiben

Dass es für den Körper nicht unbedingt eine Wohltat ist, den ganzen Tag vor dem Computer zu sitzen, muss wohl niemandem mehr sagen. Pausen kann man nutzen, um an der frischen Luft zu spazieren. Treppen sind eine ideale Gelegenheit, den Unterkörper etwas zu stärken. Mit körperlicher Aktivität werden zudem Endorphine ausgeschüttet, die zufriedener machen. Dies macht Bewegung zur Königin der Entspannungstipps.

Gleichzeitig Mails schreiben, mit dem Vorgesetzen reden und noch einen Auftrag erledigen? Das ist kein Produktivitätstraum, sondern dessen Killer.

Auch wer beruflich ohnehin schon auf den Beinen ist, profitiert von gezielter Bewegung. Hier sind jedoch eher Dehnübungen gefragt, um Verspannungen zu lösen und vorzubeugen. 

Eine schöne Umgebung

Wir verbringen durchschnittlich einen Drittel unseres Tages am Arbeitsplatz. Der Anblick des Büros oder der Arbeitsmaterialien kann unsere Laune daher beträchtlich beeinflussen. Kleine Anpassungen können helfen – sei es eine schöne Kaffeetasse, das Foto eines Lieblingsmenschen oder ein kleiner Kaktus. Je alberner die Sache, desto breiter das Lächeln. Notizen schreiben ist langweilig, aber wenn sie mit Glitzerstift notiert werden, muss man dann doch Grinsen. Solche kleinen Freuden erhöhen die Motivation.

Mono-Tasking

Gleichzeitig Mails schreiben, mit dem Vorgesetzen reden und noch einen Auftrag erledigen? Das ist kein Produktivitätstraum, sondern dessen Killer. Sich auf lediglich eine Aufgabe zu fokussieren, erbringt bessere Konzentration und senkt gleichzeitig den Stress. Dazu auf dem Desktop sämtliche Notifications ausschalten. Für das Prüfen der E-Mails können gezielt Zeitfenster geschaffen werden, beispielsweise alle zwei Stunden. Dazwischen kann fokussiert an einer Aufgabe gearbeitet werden.

Text: Fatima Di Pane 

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