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Zürich
5 Juli 2020

Persönliche Augenmedizin auf höchstem Niveau.

Die Praxisgemeinschaft Gutblick AG kümmert sich um die Augengesundheit ihrer Patientinnen und Patienten. Die Vorteile dieser Idee liegen auf der Hand: Patienten profitieren von ihrem ganz persönlichen Augenarzt, sind aber auch bei Notfällen und Ferienabsenzen perfekt betreut. Ein Erfolgsmodell: Gutblick hat gerade ihren neunten Schweizer Standort eröffnet. Mitinhaber und ärztlicher Direktor Darius Madjdpour gibt im Interview Einblick ins Konzept. 

Darius Madjdpour
Ärztlicher Direktor Gutblick AG
Vor fünf Jahren gegründet, ist die Praxisgemeinschaft Gutblick AG heute bereits mit neun Standorten in der ganzen Schweiz vertreten. Was macht diesen Erfolg aus?

Die Kunst ist es, trotz des medizinischen Bereichs mit einem so grossen Spektrum an Gerätschaften und Messungen das Zwischenmenschliche nicht zu vergessen. Die Zufriedenheit, Gesundheit und vor allem auch die Nähe zu unseren Patientinnen und Patienten stehen für uns im Mittelpunkt. Wir sind lokal und bieten an allen Standorten das gesamte Gebiet der Augenheilkunde auf höchstem Niveau an – technologisch und fachlich. Jeder Arzt bei uns ist, genau wie in einer Einzelpraxis, für seine Patienten und Patientinnen zuständig. Da wir jedoch mehrere Fachärzte der Augenmedizin an einem Standort sind, ist es uns auch bei Notfällen oder Ferienabwesenheiten möglich, die medizinische Betreuung jederzeit zu gewährleisten.

Sind in den nächsten Jahren weitere Standorte geplant? 

Ja. In St. Gallen eröffneten wir gerade Anfang Februar 2020 unseren neunten Standort. In den nächsten Monaten wird zudem ein Standort in der Stadt Zürich folgen. Viele ältere Augenärzte, die eine Nachfolge suchen, sind froh, dass wir ihre Praxen übernehmen und ihren treuen Patientinnen und Patienten eine gute Weiterbetreuung anbieten können.

Die Kunst ist es trotz dem medizinischen Bereich das Zwischenmenschliche nicht zu vergessen.Wir gehen auf jeden Patienten individuell ein.

«Augenmedizin auf höchstem Niveau», heisst das Versprechen Ihres Unternehmens. Was heisst das genau und was grenzt Sie von Ihren Mitbewerbern ab?

Die Ausbildungen und die Qualifikationen unserer Mitarbeitenden haben für uns höchste Priorität. Dabei kommt dem fachlichen Austausch in unserem Netzwerk besondere Wichtigkeit zu, sodass wir selbst Patientinnen und Patienten mit seltenen und komplexen Erkrankungen gezielt und wirksam helfen können. Den Austausch unter den Ärzten stellen wir durch regelmässige Treffen sicher. Gepaart mit modernster Infrastruktur können wir so Augenmedizin auf Spitzenniveau betreiben. 

Sie gehen davon aus, dass der technologische Wandel und neue medizinische Erkenntnisse die Augenheilkunde sowie die Interaktion mit Patienten in Zukunft stark verändern werden. Was heisst das konkret?

Technische Geräte erhalten immer mehr Einzug in unser Leben, so auch in der Augenmedizin. Gerätschaften zur automatisierten Messung der Gegebenheiten werden unsere Spezialisten bei der individuellen und professionellen Analyse zukünftig noch stärker unterstützen. Die Prüfung durch den Arzt muss dabei nicht zwingend in einer Augenarztpraxis stattfinden, wodurch die Augenkontrolle für Patientinnen und Patienten spürbar einfacher wird.

Und nun etwas mehr zu Ihrer Rolle als ärztlicher Direktor. Die Alterssichtigkeit macht das Lesen in der zweiten Lebenshälfte ohne Brille immer schwieriger. Genügt es, eine Lesebrille zu kaufen oder empfehlen Sie eine augenärztliche Untersuchung, wenn die Sehkraft schwächer wird?

Von der Alterssichtigkeit, die zwischen dem 40. und 45. Lebensjahr einsetzt, ist jeder betroffen. Dieses Alter bietet sich für eine Augenkontrolle generell an. Denn es gibt gefährliche Augenerkrankungen, wie z.B. den grünen Star (Glaukom), die man selber nicht bemerkt. Der grüne Star ist eine Erkrankung des Sehnervs, die unbehandelt zur Blindheit führt. Die Ursache ist meistens ein zu hoher Augendruck. Es gibt aber auch Varianten des grünen Stars, die bei normalem Augendruck entstehen. Daher ist es leider nicht ausreichend, alleine den Augendruck (z.B. beim Optiker) messen zu lassen, da auch eine qualifizierte Beurteilung des Sehnervs erforderlich ist.

Vor allem junge Brillenträger/-innen entscheiden sich für eine Laseroperation. Ist das auch im Alter von 50+ noch möglich oder ist sie mit grösseren Risiken verbunden?

Prinzipiell gibt es für den Lasereingriff zur Korrektur der Fehlsichtigkeit keine Obergrenze. Da die Alterssichtigkeit grundsätzlich, auch wenn das leider so angepriesen wird, nicht problemlos behandelt werden kann, gilt es, den Sinn eines solchen Eingriffs in fortgeschrittenen Alter zu hinterfragen. Sollte der Wunsch nach Brillenfreiheit für die Fernsicht da sein, kann man dies auch gut ab 50+ durchführen. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel, ein Auge in die Nähe («Leseauge») und eines in die Ferne («Fernauge») zu korrigieren. Dies muss jedoch vorgängig getestet werden, um sicherzustellen, dass sich der Patient damit im Alltag wohlfühlt.

Ihre Tipps, um die Gesundheit der Augen zu erhalten?

Der jungen Generation empfehlen wir, ab und zu eine Pause von Smartphone und Computer einzulegen und die Augen zu entspannen. Kinder sollen sich viel im Freien aufhalten und das Lesen bei schlechtem Licht vermeiden. So kann einer Zunahme der Kurzsichtigkeit entgegengewirkt werden. Bei uns behandeln wir Kinder, die an einer zunehmenden Kurzsichtigkeit leiden, mittels spezieller Augentropfen (Atropin 0,01%). Neuste Studien haben gezeigt, dass damit das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit wirksam verlangsamt werden kann.

Die Standorte und weitere Informationen finden Sie unter: www.gutblick.ch

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