22.5 C
Zürich
3 Juni 2020

Pflanzen erfolgreich umtopfen – so geht‘s.

Pflanzen sollten mindestens einmal im Jahr umgetopft werden. Was gilt es dabei zu beachten? Ein Überblick.

Nach dem Winter, idealerweise zwischen Mai und Juni, müssen Topfpflanzen, umgetopft werden. Dies gilt für Topfpflanzen in der Wohnung und draussen gleichermassen. Diese Aufgabe ist notwendig, da die Erde, in der sie sich befinden, nach einem Jahr nicht mehr genügend Nährstoffe für ihr Wachstum liefert. Wer Pflanzen nicht umtopft, muss mit den Konsequenzen davon leben: Denn wenn man die Pflanzen nicht umtopft, sterben sie zwar nicht unbedingt ab, aber sie können nicht mehr blühen oder weiterwachsen.

Der alte Topf tut’s auch noch

Beim Umtopfen der Pflanzen muss man die Töpfe nicht unbedingt wechseln, insbesondere wenn sie gross genug sind. Waschen und Bürsten ist dennoch essenziell, um Parasiten zu entfernen, die sich dort möglicherweise verstecken. Diese machen die Pflanzen krank und sollten daher beseitigt werden. Das Eintopfen bietet dafür gerade eine gute Gelegenheit.

Die Wahl des richtigen Topfes

Wenn man andererseits das Gefühl hat, dass der Behälter nicht mehr gross genug für die Pflanze ist, kauft man am besten einen neuen. Wichtig ist, keinen Topf zu wählen, der zu gross ist, da der restliche Platz dazu führt, dass die Pflanze ihre Wurzeln ausbreitet und unkontrolliert zu wachsen beginnt. Auch die Art des gewählten Topfes ist alles andere als eine Nebensache. Man schafft sich zudem am besten einen Topf mit Löchern an, damit überschüssiges Wasser direkt entfernt werden kann. Je nach gewähltem Material kann man die Löcher sogar selbst in den Behälter bohren. Nicht zuletzt sollte man ebenfalls eine Schicht Tonkugeln oder Kies auftragen, denn diese garantiert eine bessere Entwässerung. Falls die Pflanze zudem Dünger benötigt, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, diesen beizufügen.

Vorsicht bei Plastikbehältern

Die meisten Geschäfte verkaufen Pflanzen in Plastiktöpfen. Es ist wichtig, diese Behälter zu ersetzen. Denn Plastiktöpfe erwärmen sich sowohl drinnen als auch draussen, zudem gefrieren sie im Winter schnell und fördern nicht zuletzt auch eine übermässige Luftfeuchtigkeit. 

Je spezifischer und angepasster die Blumenerde an die Pflanzensorte ist, desto mehr kann sie sich entwickeln.

Stattdessen setzt man besser auf Töpfe aus Ton, Terrakotta oder sogar massivem Kunststoff. Diese lassen die Pflanzen das ganze Jahr über gedeihen. Besonders zu empfehlen sind die Terrakotta-Behälter, da sie den Wurzeln das Atmen ermöglichen sowie Wasser und Temperaturen regulieren. Entsprechende Untersetzer dazu sind ebenso anzuschaffen.

Die richtige Erde

Die Wahl der richtigen Erde hängt von der Art, Herkunft und Familie der Pflanzen ab, aber im Allgemeinen kann man für alle Zimmerpflanzen ausser Orchideen nährstoffreichen Boden wählen. Für Sorten wie Azaleen, Hortensien, Ahornbäume, Farne und alle Pflanzen im Unterholz ist zudem Heidekraut zu empfehlen, das ihnen die für ihre gute Entwicklung erforderlichen Elemente liefert. Kakteen benötigen weiterhin eine spezielle Mischung, da sie sonst nicht gedeihen. Gleiches zählt für Zitrusfrüchte, denn auch hier ist eine spezielle Mischung erforderlich. Dasselbe gilt für Pflanzen mediterranen Ursprungs wie Oliven- oder Palmenbäume. Je spezifischer und angepasster die Blumenerde an die Pflanzensorte ist, desto mehr kann sie sich entwickeln.

Die ideale Zeit zum Eintopfen

Die ideale Zeit zum Umtopfen ist kurz vor dem Frühling oder allgemeiner zu Beginn des Frühlings. Denn zu diesem Zeitpunkt befinden sich die Pflanzen in einer vegetativen Periode, die es ihnen ermöglicht, das Umtopfen besser zu überstehen. Bei Bedarf können sie jedoch vorher umgetopft werden. Wichtig ist, die Pflanzen aber nie während der Blütezeit umzutopfen, da die Pflanze sonst zu geschwächt wäre. Wer Pflanzen kauft, topft sie dann am besten jeweils sofort um, um die bereits erwähnten Plastikbehälter zu entfernen, in denen sie verkauft werden.

Text Andrea Tarantini

Übersetzung aus dem Französischen Lars Gabriel Meier

Tipps zum Umtopfen

Wenn der Boden trocken ist, sind Pflanzen zudem leichter umzutopfen. Achten Sie also darauf, Ihre Pflanzen nicht kurz vor dem Eintopfen zu gießen.

Beim Wechseln der Erde ist besondere Vorsicht geboten: Die Wurzeln der Pflanze dürfen nicht herausgerissen werden.

Man muss jeweils mindestens die Hälfte der alten Erde entfernen und durch neue ersetzen.

Sind die Wurzeln beschädigt? Diejenigen können vorsichtig geschnitten werden. Einen Drittel der kompletten Länge abzuschneiden reicht dabei vollkommen.

Stellen Sie die Pflanze in die Mitte des Topfes und verpacken Sie die Erde gut. Wenn die Pflanzen nicht aufrecht stehen, stützen Sie sie mit einem Pflock ab, damit sie in der Höhe wachsen können, ohne auf die Seiten zurückzufallen.

Nach dem Umtopfen sind die Pflanzen grosszügig zu giessen, damit sie sich an die neue Umgebung anpassen können.

Lesen Sie mehr.

Eisen – der Fitmacher

Wer sich müde, schlapp und erschöpft fühlt, schiebt seinen Mangel an Schwung schnell auf den persönlichen Alltag – und setzt als Ausgleich nicht selten auf intensives Ausdauertraining. Doch Ausdauersportler kommen schnell an das Limit ihrer Eisenreserven.

Die Schweizer Natur ist einzigartig und schützenswert

Die landschaftliche Schönheit und Vielseitigkeit der Schweiz ist für uns ein Teil der Identität, für ausländische Touristen ein Reisehighlight – und für viele Tiere und Pflanzen ein wertvoller Lebensraum. Doch das Paradies ist zunehmend bedroht.

Tanja Frieden: Mutig, bejahend in den Schweizer Winter

Früh im neuen Jahr konnten mein dreijähriger Sohn und ich erste Kurven und fröhliche Tage am «Händschefrässer» in Aeschi erleben: Danke, Frau Holle!

Gerichtskosten dürfen nicht unerschwinglich sein

Recht haben heisst noch lange nicht, Recht bekommen. In der Schweiz wird diese Diskrepanz immer grösser. Seit im Jahre 2011 die Schweizerische Zivilprozessordnung eingeführt wurde, haben die Richter der klagenden Partei massiv höhere Vorschüsse abverlangt.

Energiestrategie 2050: Sanieren lohnt sich

Bei der Umsetzung der Energiestrategie 2050 ist nicht nur das Bundeshaus, sondern alle in der Schweiz lebenden Personen gefragt. Um das gemeinsame Ziel zu erreichen, muss die Energieeffizienz steigen. Alte Gebäude stellen dabei ein grosses Hindernis dar, weshalb der Staat deren Sanierung weiterhin fördert.

Archiv.

Hochzeiten gewinnen an Individualität

Die heutige Zeit wird immer schneller und digitaler. Gerade deswegen vertrauen wir stärker als je zuvor in die Gemeinsamkeit und in die Ehe.