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18 Mai 2021

Die Vernetzung verhalf den Menschen zum Erfolg.

Seit einigen Millionen Jahren besiedeln Menschen die Erde. Sie sind weder besonders schnell noch muskulös und haben eher unterentwickelte Zähne. Wie haben sie es geschafft, sich gegen andere Tiere durchzusetzen? Mit der Macht der Kommunikation.

Es gab viele Tiere mit grossen Gehirnen. Der Mensch war also nicht unbedingt smarter als andere Wesen. Alle Menschenaffen benutzten Werkzeuge und kommunizierten mithilfe ihrer Stimme untereinander. Was hat also dazu geführt, dass sich der Homo Sapiens vor 300 000 Jahren plötzlich gegen alle Tiere, auch gegen andere der Gattung Homo wie den Neandertaler durchsetzen konnte?

Der Schlüssel zum Erfolg

Man geht heute davon aus, dass der Vorsprung des Homo Sapiens seiner Fähigkeit, abstrakt und präzise kommunizieren zu können, geschuldet ist. Eine ausgefeilte Sprache ermöglicht es, grosse Gruppen zu koordinieren und Wissen über Zeit und Distanz hinaus zu transferieren. 

Kommunikation – oder Vernetzung, wie diese heute häufig bezeichnet wird – scheint also der Erfolgsfaktor zu sein, und nicht ausschliesslich die reine Intelligenz. Egal ob natürlich oder künstlich.

Zurück in die Zukunft

Im Jahr 2039 kommunizieren nicht nur Menschen, Computer und einige «Smart Devices» miteinander, sondern alles ist vernetzt. Fast wie ein grosser lebender Organismus tauscht alles gegenseitig Daten aus. Und genauso, wie immer noch nicht alle Geheimnisse des menschlichen Körpers gelüftet wurden, haben wir auch keine Ahnung, wie alles genau funktioniert und zusammenhängt. Aber was soll’s – solange alles macht, was es soll.

Dienstag, 26. April 2039

Monika steht am Rande der Fussgängerzone und dreht ihren Fingerring auf Fahrdienst. Nur wenige Sekunden später hält ein Fahrzeug geräuschlos vor ihr und die Türen öffnen sich. Frischer Kaffeeduft strömt aus dem Innenraum. Sie steigt ein und greift sich den frischen Latte mit Mandelmilch. «Nach Hause, bitte.» Monika lehnt sich zurück und schon startet ihre Lieblingsserie auf dem Panoramabildschirm. Als der Wagen vor ihrer Haustür hält, öffnet sich diese. Monika lässt sich auf ihr Sofa fallen und schaut noch kurz die Episode zu Ende. «Ich hätte gerne ein heisses Bad mit Lavendelduft.»

In der Badewanne denkt Monika über das Gespräch mit ihrem Vater nach. Er hatte kürzlich erzählt, welche repetitiven Aufgaben er früher jeden Tag erledigen musste. Damals wurden präzise Metallstücke verwendet, um Türen zu öffnen und sogar, um zu bezahlen. Auch gab es eine Vielzahl an Kästchen und Schaltern mit jeweils genau einer Funktion: Licht, Musik, Kochherd, Heizung, Fernseher und sogar Türklingel. «Ganz schön stressig, das alles manuell zu bedienen», denkt sich Monika. «Ich könnte nie an alles denken und würde diese Metalldinger ständig verlegen.»

Text SMA

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