datenbrillen
zVg
Sponsored Industrie

Wissensverlust stoppen: Wie KI und Datenbrillen Know-how sichern

25.03.2026
von SMA

Die Industrie steht vor einer ihrer grössten Herausforderungen: Wissen verschwindet. Mit der Pensionierung der Babyboomer-Generation verlieren Unternehmen jahrzehntelang aufgebautes Erfahrungswissen und dies oft schneller, als es dokumentiert werden kann. Gleichzeitig ist unklar, ob genügend Nachwuchs verfügbar ist, um dieses Wissen überhaupt zu übernehmen.

Doch selbst wenn Wissen dokumentiert wird, entsteht ein weiteres Problem: Die neue Generation arbeitet anders. Lange Handbücher und komplexe Dokumentationen passen nicht mehr zu einem Arbeitsalltag der Generation Z, die mit TikTok oder Snapchat grossgeworden ist. Sie sind es gewohnt, Wissen einfach, schnell und kompakt zu konsumieren. Die Folge: Wissen ist entweder nicht verfügbar oder wird nicht genutzt. 

Vom Wissensverlust zur skalierbaren Expertise 

Genau hier setzen neue Technologien an. Die Kombination aus künstlicher Intelligenz durch die Software Inspect AR und industriellen Datenbrillen wie RealWear Arc 3 ermöglicht erstmals, Wissen nicht nur zu dokumentieren, sondern skalierbar und effizient zugänglich zu machen. Der entscheidende Unterschied: Wissen wird direkt dort erfasst, wo es entsteht: bei der Ausführung der Arbeit. 

Erfahrene Mitarbeitende setzen eine Datenbrille auf und führen ihre Tätigkeit wie gewohnt aus. Währenddessen wird der gesamte Prozess aus der Ich-Perspektive via Video aufgezeichnet. Parallel erklären die Expertinnen und Experten die einzelnen Schritte mit beiden Händen frei. 

Im Hintergrund verarbeitet künstliche Intelligenz diese Daten automatisch: 

  • Strukturierung der Arbeitsschritte 
  • Erstellung von Titeln und Beschreibungen 
  • Extraktion relevanter Bilder 
  • Generierung kurzer, präziser Video-Sequenzen 

Das Ergebnis sind interaktive und multimediale Schritt-für-Schritt-Anleitungen – ohne manuellen Dokumentationsaufwand. 

Zehnmal effizienterer Wissenstransfer mit Inspect AR 

Was früher Stunden oder Tage an Nachbearbeitung erforderte, entsteht heute nahezu automatisch in wenigen Minuten. Natürlich war es auch früher möglich, Videos aufzunehmen und Schulungsunterlagen zu erstellen. Doch der Aufwand war so hoch, dass es im Alltag kaum umgesetzt wurde. 

Mit KI verändert sich genau das: Wissen wird nicht mehr nachträglich dokumentiert – sondern entsteht parallel zur Arbeit. Alle Mitarbeitenden sind somit Wissensträger und können ihre Expertise für das Unternehmen teilen. Davon profitieren alle, vor allem aber die nächsten Generationen. Sie können jederzeit und an jedem Ort via Smartphone oder Datenbrille Wissen aufrufen. Ein kurzes Video mit Audiokommentar sagt mehr als zehn Seiten Text. 

Assistenz statt Dokumentation mit Industrial Agents 

Künstliche Intelligenz kann Mitarbeitende aber nicht nur informieren, sondern aktiv unterstützen – ähnlich wie Assistenzsysteme im Auto. 

Während der Ausführung erkennt Inspect AR Situationen und gibt Hinweise: 

  • fehlende Arbeitsschritte 
  • potenzielle Fehler 
  • sicherheitsrelevante Auffälligkeiten 

Die Mitarbeitenden werden dadurch nicht ersetzt – sondern verstärkt. 

RealWear Arc 3: Industrietauglich und sofort einsetzbar 

Eine zentrale Rolle spielt dabei die Hardware. Mit dem Launch der RealWear Arc 3 im November 2025 steht eine Datenbrille zur Verfügung, die speziell für den industriellen Einsatz entwickelt wurde. Die Brille, massgeblich von einem Schweizer Team in Bern entwickelt, ist robust, leicht und kompakt für die Hosentasche und der Akku reicht für eine komplette Schicht. 

Besonders entscheidend: die extrem kurze »Time to Task«. Mitarbeitende setzen die Brille auf, geben einen Sprachbefehl und können innerhalb von Sekunden starten, ohne lange Schulung oder komplexe Bedienkonzepte. 

Im direkten Vergleich zu früheren Ansätzen von Microsoft, etwa mit komplexer Gestensteuerung, stellt dies einen deutlichen Fortschritt dar und ist ein zentraler Faktor für echte Nutzerakzeptanz. Neben dem Wissenstransfer wird die Arc 3 auch erfolgreich für Remote Support, beispielsweise mit Microsoft Teams, eingesetzt. Dies lässt sich nahtlos in bestehende Systeme integrieren mit hohen IT-Sicherheitsstandards. 

«Für uns muss Technologie im industriellen Umfeld vor allem eines sein: sofort einsetzbar. Wie ein Werkzeug. Wenn Mitarbeitende eine Lösung nicht innerhalb von Sekunden nutzen können, wird sie im Alltag nicht funktionieren. Genau hier setzt die Kombination aus Inspect AR und KI an – sie liefert echten Mehrwert ab dem ersten Einsatz, ohne Schulungsaufwand, robust und mit hoher Akzeptanz auf dem Shopfloor.»
– Reto Grob, CEO Augment IT 

ROI in der Praxis 

Weitlweit führende Unternehmen wie Zaugg, Hirschmann und Spühl setzen Inspect AR bereits heute ein. Die Mehrwerte: 

  • schnellere Problemlösung, keine Abhängigkeit von Expert:innen 
  • Skalierbarkeit von Wissen 
  • nachhaltige Sicherung von Know-how 

Sie zeigen: Der Wandel ist keine Zukunftsvision – sondern Realität. 

Firmen, die heute in diese Technologien investieren, erzielen nicht nur kurzfristige Effizienzgewinne, sondern schaffen die Grundlage für langfristige Wettbewerbsfähigkeit. 

«Am meisten hat uns überrascht, wie schnell unsere Mitarbeitenden die RealWear‑Lösung mit dem KI‑Assistenten von Augment IT angenommen haben. Ohne Schulung setzten sie die Brille auf, gaben die ersten Sprachbefehle – und konnten sofort produktiv arbeiten. Gerade in unserem Remote‑Support‑Use-Case, bei dem wir virtuell beim Kunden vor Ort sind, ist diese Hands‑free‑Bedienung entscheidend. Sie verkürzt Reaktionszeiten, erhöht die Servicequalität und schafft für uns und unsere Kunden spürbaren Mehrwert»
– Dominik Schmid, Leiter Produktmanagement & Kundendienst bei Zaugg AG 

Fazit: Der Shopfloor wird zum intelligenten Assistenzsystem 

Die Verbindung von KI und Datenbrillen verändert die Spielregeln im industriellen Umfeld, weil Wissen nicht länger als statischer Inhalt behandelt wird, sondern als etwas, das sich dynamisch im Arbeitsprozess entfaltet. Es wird erfasst, aufbereitet und genau dort bereitgestellt, wo es gebraucht wird, ohne Umwege und ohne Zeitverlust. Dadurch sinkt die Abhängigkeit von einzelnen Wissensträgern erheblich, während gleichzeitig Einarbeitungszeiten verkürzt und Know-how nachhaltig gesichert werden. Der Shopfloor wird damit Schritt für Schritt zu einer intelligenten Umgebung. Und alle Mitarbeitende werden innerhalb von Sekunden zu Expertinnen und Experten. 

Weitere Informationen unter inspect-ar.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Vorheriger Artikel KI-Revolution für kritische Infrastrukturen: Die Zukunft des Enterprise Asset Management ist vorausschauend
Nächster Artikel Natur, Energie und Innovation unter einem Dach