e-mobilität auf firmenparkplätzen
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Nachhaltigkeit Sponsored Mobilität

Warum E-Mobilität auf Firmenparkplätzen entscheidet

09.03.2026
von SMA

ParkHere digitalisiert Park- und Ladeflächen in Unternehmen und sorgt für eine faire, effiziente Nutzung knapper Infrastruktur. Co-CEO René Rather ordnet ein, warum der Unternehmensparkplatz zum unterschätzten Engpass der Verkehrswende geworden ist – und wie intelligente Steuerung Akzeptanz schafft und Investitionen spart.

René RatherCo-CEO

René Rather
Co-CEO

Herr Rather, E-Mobilität scheitert in Unternehmen oft weniger am Auto als an der Infrastruktur. Warum ist das Management von Park- und Ladeflächen der unterschätzte Engpass der Verkehrswende?

Auch 2026 gibt es noch Diskussionen über Reichweitenangst bei E-Fahrzeugen. Je besser die Ladeinfrastruktur ist, desto eher verstummt diese Sorge. Zudem können nicht alle Mitarbeitenden zu Hause laden. Ein sicherer, fairer und verlässlicher Zugang zu Ladepunkten ist deshalb eine Grundvoraussetzung, insbesondere bei Dienstwagen. Fehlt diese Sicherheit, wird E-Mobilität im Alltag schnell als Einschränkung wahrgenommen.

Viele Unternehmen investieren in Ladepunkte, verzichten aber auf intelligente Steuerung. Wo geht dadurch Effizienz verloren?

Unsere Kundendaten zeigen: Die durchschnittliche Lademenge liegt bei rund 20 Kilowattstunden. Mit einer 11-kW-Wallbox ist das Fahrzeug oft nach zwei Stunden voll, blockiert den Ladepunkt aber deutlich länger. Statt immer neue Ladepunkte zu errichten, ist es effizienter, bestehende Infrastruktur über Buchungs- und Sharing-Modelle besser auszulasten. So lassen sich Investitionskosten senken und unnötige Netzanschlüsse vermeiden.

Der Anteil von E-Fahrzeugen wird weiter steigen, auch bei privaten Pkw von Mitarbeitenden. – René Rather,
Co-CEO

Was verändert sich für Mitarbeitende konkret, wenn Park- und Ladeflächen digital von ParkHere organisiert werden?

Der tägliche Such- und Verdrängungswettbewerb entfällt. Das reduziert Stress im Arbeitsalltag und erhöht die Akzeptanz neuer Mobilitätskonzepte. Durch Reservierungen ist klar, dass ein Ladepunkt verfügbar ist. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass ein Ladevorgang nur bei gültiger Buchung gestartet werden kann – ein wichtiger Faktor für Transparenz und Fairness.

Smart Parking soll Kosten senken. Wie lässt sich dieser Nutzen realistisch beziffern?

Einsparungen sind häufig unmittelbar messbar. Unternehmen vermeiden zusätzliche Investitionen in neue Ladepunkte oder können externe Stellflächen reduzieren, weil vorhandene Kapazitäten besser genutzt werden. Der wirtschaftliche Effekt entsteht vor allem durch höhere Auslastung statt durch zusätzliche Technik.

Welche Rolle spielen steuerliche und abrechnungsrelevante Fragen beim Laden von E-Dienstwagen?

Abrechnung und steuerliche Behandlung müssen von Beginn an korrekt im System abgebildet sein. Fehler lassen sich später oft nur schwer korrigieren und gehen im Zweifel zulasten der Mitarbeitenden. Digitale Systeme schaffen hier klare Prozesse und nachvollziehbare Abrechnung für alle Beteiligten.

Wie verändert die Kombination aus Smart Parking und E-Mobilität den Unternehmensparkplatz in den kommenden Jahren?

Der Anteil von E-Fahrzeugen wird weiter steigen, auch bei privaten Pkw von Mitarbeitenden. Gleichzeitig sind Netzkapazitäten begrenzt, sodass ein unbegrenzter Ausbau von Ladeinfrastruktur nicht realistisch ist. Buchungs- und Steuerungssysteme werden deshalb zum zentralen Instrument, um fair, kosteneffizient und skalierbar zu bleiben. Entscheidend ist eine intuitive Nutzung, denn Parken ist ein emotionales Thema und lässt kaum Raum für zweite Chancen.

Weitere Informationen unter:
park-here.eu

Logo ParkHere

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