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Erfolgreiche Transformation der Gesundheits­versorgung basiert auf der Verfügbarkeit von Daten

04.02.2026
von SMA
Joachim NeugebauerVice President Clinical Care ­Solutions, vitagroup

Joachim Neugebauer
Vice President Clinical Care ­Solutions, vitagroup

In einer Neuordnung der Krankenhauslandschaft, die unter anderem durch das KHVVG bestimmt wird, ist eine belastbare zentrale Datenbasis weit mehr als ein bloßer IT-Aspekt: Sie ist der Schlüssel zur wirksamen Kostenkontrolle und einer zukunftssicheren Transformation.

Während sich deutsche Krankenhäuser in einem entscheidenden Umstrukturierungsprozess befinden, sehen sie sich gleichzeitig mit steigenden Kosten konfrontiert. Die KHZG-Mittel in Höhe von 4.3 Milliarden Euro haben die Digitalisierung zwar deutlich beschleunigt und den digitalen Reifegrad um 27 Prozent gesteigert – das Ausgangsniveau war allerdings niedrig (DigitalRadar Krankenhaus 2025). Nun, da diese Förderung ausgelaufen ist, müssen Krankenhäuser die Betriebskosten für die eingeführten Systeme selbst tragen. 

Nachhaltige Transformation beginnt mit der Verfügbarkeit von Daten

Im Rahmen der aktuellen Krankenhaus-reform – auch getrieben durch das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz KHVVG – geht es nun nicht mehr um den digitalen Reifegrad eines Krankenhauses. Entscheidend ist, ob seine digitalen Strukturen den Herausforderungen von Fusionen, Umstrukturierung und neuen regionalen Versorgungsclustern gewachsen sind und gleichzeitig Anwendungen wie KI, Clinical Decision Support Systeme oder (sprachbasierte) Behandlungsdokumentation effizient unterstützen. Für Kliniken ist es daher enorm wichtig, jederzeit Zugang zu ihren Daten zu haben.

Der Nutzen einer zentralen Datenbasis geht weit über finanzielle Vorteile hinaus.

Eine herstellerneutrale Datenplattform bietet die notwendige verlässliche Basis: Systeme können schnell und einfach integriert, Daten unkompliziert migriert und die standortübergreifende Versorgung sichergestellt werden. Die zentrale Datenhaltung senkt die Kosten und vermeidet Doppelarbeit. Auch der Betrieb einzelner Systeme wird kostengünstiger, sie lassen sich leichter ersetzen und einfacher anbinden.

Mehrwert jenseits von Kosteneinsparungen

Der Nutzen einer zentralen Datenbasis geht weit über finanzielle Vorteile hinaus. Die Zusammenführung bestehender und neuer Daten an einem Ort ermöglicht präzise Analysen, effizientes Management und skalierbare KI-Anwendungen. Eine aktuelle Studie von Porsche Consulting zeigt: 80 Prozent aller untersuchten KI-Projekte erreichen ihre Ziele nicht, 95 Prozent der Generative-AI-Piloten liefern keinen ROI. Ein Hauptgrund: fragmentierte, inkonsistente oder schwer zugängliche Daten. Mit einer verlässlichen, zentralen Datenbasis können KI-Systeme hingegen auf umfangreichen Datensätzen trainiert werden und Frühwarnungen, Risikostratifizierung sowie proaktive Interventionen unterstützen.

Nachhaltige Transformation im Einsatz

Der Ansatz einer zentralen Datengrundlage ist nicht neu. Er wird bereits von führenden Krankenhäusern in Deutschland und ganz Europa umgesetzt. Eine der größten privaten Klinikgruppen Deutschlands richtet derzeit einen Health Data Hub für ihre 70 Krankenhäuser ein – als herstellerneutrale Basis dient die Health Intelligence Platform der vitagroup. Ziel ist es, Doppelarbeit zu vermeiden, Innovationskosten zu senken und eine zukunftsfähige Infrastruktur zu schaffen, die den sich wandelnden Anforderungen gerecht wird.

Krankenhäuser, die jetzt auf eine solche zentrale Datenbasis setzen, ebnen den Weg für eine nachhaltige Transformation bei beherrschbaren Kosten.

Weitere Informationen unter vitagroup.ag

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