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Mitarbeitermobilität, die Wege öffnet

11.04.2026
von SMA

Mitarbeitermobilität ist mehr als eine Pendlerlösung: Sie berührt Nachhaltigkeit, Wohlbefinden und die Attraktivität als Arbeitgeber. Markus Bacher, CEO von PubliBike, erklärt, wie sich B2B-Set-ups passend zuschneiden lassen, welche Hürden in der Praxis typisch sind – und worauf es ankommt, damit die Velomobilität im Unternehmen ankommt.

Markus BacherCEO

Markus Bacher
CEO

Herr Bacher, wenn ein Unternehmen heute über Mitarbeitermobilität spricht: Was sind aus Ihrer Sicht die häufigsten Ziele dahinter und wo setzt PubliBike mit dem B2B-Angebot am wirkungsvollsten an?

In vielen Unternehmen stehen Nachhaltigkeit und effizientere Wege im Vordergrund – vom Pendeln über Dienstreisen bis hin zu Kundenbesuchen. Parallel gewinnt Arbeitgeberattraktivität an Gewicht: Neben klassischen Benefits wie ÖV-Unterstützung rücken Angebote in den Fokus, die sich im Alltag unkompliziert nutzen lassen. PubliBike dockt dort an, wo Mobilität nicht nur eine Frage der Anreise ist, sondern auch Bewegung und Wohlbefinden unterstützt und gleichzeitig Alternativen schafft, wenn hybride Arbeit, kleinere Büroflächen und weniger Parkplätze den Druck erhöhen. Als Ergänzung zum ÖV hilft das Velonetz zudem, Verbindungen jenseits der reinen Bahnhoflogik zu schliessen – insbesondere dort, wo Wege sonst umständlich werden. 

Welche Punkte entscheiden darüber, ob ein Mobilitätsangebot im Alltag der Mitarbeitenden wirklich genutzt wird – und wie übersetzt PubliBike diese Bedürfnisse konkret in die Gestaltung der Angebote?

Entscheidend ist die Eintrittshürde. Je weniger Aufwand Mitarbeitende haben, desto eher wird ein Angebot ausprobiert und zur Routine. Das beginnt bei einem einfachen Zugang über App oder SwissPass und reicht bis zur Frage, ob ein Unternehmen die Jahresgebühr übernimmt. Zusätzliche Anreize wie Gratisminuten – besonders bei E-Bikes – senken die Hemmschwelle weiter. Ein zweiter Schlüssel ist die Nähe: Je kürzer der Weg zur nächsten Ausleihmöglichkeit, desto höher die Nutzung. In der Praxis heisst das: Verfügbarkeit und Zugänglichkeit entscheiden oft stärker als das Prinzip an sich.

Für Mitarbeitende zählt die Flexibilität.– Markus Bacher,
CEO

Wo liegen die grössten Stolpersteine bei der Umsetzung – und wie helfen Sie Unternehmen, diese zu überwinden?

In der Konzeption wird Mitarbeitermobilität in Unternehmen oft schnell als sinnvoll erkannt – gerade dort, wo HR, Nachhaltigkeit oder Mobilitätsverantwortliche nahe an den Bedürfnissen der Belegschaft arbeiten. Gleichzeitig zeigt sich in der Praxis, dass die Zielgruppe der Nutzer:innen nicht immer deckungsgleich ist mit jener, die Budgets freigibt und Prioritäten setzt. Damit die Perspektive der Mitarbeitenden in der Entscheidung trotzdem sichtbar wird, setzt PubliBike auf pragmatische Einstiege: etwa über Testphasen, die Nutzung und Resonanz im Alltag messbar machen. So wird aus einer abstrakten Diskussion ein konkreter Erfahrungswert und Unternehmen können das Angebot evidenzbasiert weiterführen, anpassen oder bei Bedarf auch wieder beenden.

Von lokalen und nationalen Abos bis hin zu einer eigenen Velostation: Wenn ein Unternehmen mit Ihnen startet – wie finden Sie gemeinsam die passende Option und wie begleitet PubliBike den Weg von der ersten Entscheidung bis zur Umsetzung im laufenden Betrieb?

Am Anfang steht ein gemeinsames Gespräch, um Bedarf und Rahmenbedingungen zu klären – inklusive Grenzen dessen, was abgedeckt werden kann. Dann wird geprüft, ob der Standort bereits in bestehende Stationen eingebettet ist oder ob eine Ergänzung sinnvoll ist. Je nach Unternehmen kann eine lokale Lösung reichen, bei mehreren Standorten wird die nationale Abdeckung relevanter. Begleitend liefert PubliBike Nutzungsdaten und Statistiken, damit sich das Set-up weiterentwickeln lässt. In der Umsetzung setzt PubliBike auf kurze Wege: Abos oder Testphasen lassen sich typischerweise innert weniger Tage aufsetzen und Unternehmen erhalten rasch eine funktionierende Lösung, die im Alltag sofort erlebbar ist.

«Dein Velo am Bahnhof» ist ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit der SBB. Welche Mobilitätslücke soll das Konzept schliessen?

Das Projekt setzt darauf, Velos direkt am Bahnhof verfügbar zu machen. Ziel ist es, Orte zu erschliessen, die klassischerweise nicht in ein städtisches Verleihsystem passen. Dafür sind für Unternehmen Mietfenster wie sechs, zwölf oder achtzehn Stunden vorgesehen – für Pendler:innen ebenso wie für Besucher:innen, die am Zielort eine Strecke flexibel überbrücken möchten. Der Mehrwert entsteht, weil der Bahnhof als Knotenpunkt die letzte Etappe deutlich vereinfacht und dadurch Wege ermöglicht, die sonst oft nur mit zusätzlichem Aufwand zu bewältigen sind. Indem die Anschlussmobilität direkt am Bahnhof verlässlich bereitsteht, wird die Kombination mit dem ÖV attraktiver – was den Verkehr spürbar entlasten kann.

Was ist aus Ihrer Sicht das überzeugendste Argument für Mitarbeitermobilität mit Velos – für Arbeitgeber genauso wie für Mitarbeitende?

Ein zentrales Argument ist der Mut zum Ausprobieren: Testen liefert bessere Erkenntnisse als Umfragen, weil Nutzung im Alltag sichtbar wird. Für Arbeitgeber liegt der Vorteil in einer Lösung mit geringem Administrationsaufwand: Wartung, Support und Abrechnung laufen über PubliBike – Rückfragen oder typische Nutzungsthemen müssen so nicht intern aufgefangen werden. Für Mitarbeitende zählt die Flexibilität: Ein Velo steht bei Bedarf bereit, lässt sich zurückgeben, wenn es nicht mehr gebraucht wird, und ergänzt einen Arbeitsalltag, der zunehmend hybrid und unterwegs stattfindet. Entscheidend ist zudem, dass das Angebot so alltagstauglich gestaltet ist, dass es nicht nur «für den Arbeitsweg» gedacht ist – je häufiger es selbstverständlich genutzt wird, desto eher wird es Teil einer Routine. 

Weitere Informationen zum B2B-Angebot sowie zur Kontaktaufnahme für Testphasen unter publibike.ch/de/b2b-angebote

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