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Zürich
25 Februar 2021

Ergonomisch arbeiten: Eine Frage der richtigen Einstellung.

Viele Menschen verbringen in ihrem Alltag täglich acht Stunden und mehr vor dem Computer sitzend. Ist der persönliche Arbeitsplatz nicht ergonomisch eingestellt, kann das zur körperlichen Tortur werden. «Fokus» zeigt, wie man richtig sitzt.

Am schlimmsten erwischt es einen jeweils im Nacken. Nicht selten folgen darauf die Rückenschmerzen. Und ist man erst einmal so richtig verspannt, lassen auch die Kopfschmerzen meist nicht mehr lange auf sich warten. Krämpfe, Muskelverspannungen und damit Schmerzen durch Arbeiten an nicht-ergonomisch eingerichteten Arbeitsplätzen, in Fachkreisen «Bildschirmarbeitsplätze» genannt, gehören für viele Arbeitnehmer zum Alltag. Es verwundert daher nicht, dass im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements der Ergonomie hohe Wichtigkeit eingeräumt wird. Dabei lässt sich die Arbeitsqualität am Bildschirmarbeitsplatz mit einigen wenigen Handgriffen verbessern. Die SUVA hat dazu einen praktischen Leitfaden zusammengestellt.

Krämpfe, Muskelverspannungen und damit Schmerzen durch Arbeiten an nicht-ergonomisch eingerichteten Arbeitsplätzen, in Fachkreisen «Bildschirmarbeitsplätze» genannt, gehören für viele Arbeitnehmer zum Alltag.

Bildschirm im Zentrum

Fast alles hängt davon ab, wie man Tisch, Computerbildschirm und Bürostuhl zueinander einstellt. Im Idealfall ist der Schreibtisch gemäss SUVA so positioniert, dass der Bildschirm in einem 90-Grad-Winkel zum Fenster steht und somit seitlicher Lichteinfall möglich ist. Die Sitzhöhe sollte man so einstellen, dass die Oberschenkel ganz auf der Sitzfläche aufliegen und die Füsse vollen Kontakt zum Boden haben. Der Abstand zwischen der Kante der Sitzfläche und den Kniekehlen sollte mindestens zwei Finger breit sein. Nun folgt der Knackpunkt: die Positionierung des Monitors. Die Bildschirmoberkante sollte mindestens eine Handbreite unter der Augenhöhe liegen. Ab 24 Zoll Bildschirmdiagonale muss ein Bildschirm bis zur Pultplatte abgesenkt werden können. Die Sehdistanz zum Monitor beträgt zwischen 60 bis 80 Zentimeter. Bei grösseren Bildschirmen darf es laut SUVA auch etwas mehr sein.

Fast alles hängt davon ab, wie man Tisch, Computerbildschirm und Bürostuhl zueinander einstellt.

Doch nicht nur die Bildschirmposition, auch der Bildschirm an sich trägt zur gesunden Arbeitshaltung bei. Moderne Geräte bieten nicht nur hochaufgelöste Darstellungen, sondern lassen sich auch stufenlos einstellen hinsichtlich Helligkeit und Farbintensität – und dimmen die Helligkeit sogar je nach vorherrschenden Lichtverhältnissen. Denn wer nicht verkrampft auf den Bildschirm starren muss, schont die Augen und nimmt automatisch eine korrekte Haltung ein – die sich übrigens regelmässig ändern sollte, etwa indem man sich auch mal verkehrt herum auf den Stuhl sitzen.

Einen weiteren Artikel zu diesem Thema gibt’s hier.

Text Matthias Mehl

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