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23 Februar 2020

Wer schön sein will, muss nicht leiden.

Wie überall in der Welt wird auch in der Schweiz der Schönheit eine hohe Wichtigkeit beigemessen. Wer seinem Aussehen und seiner Gesundheit etwas Gutes tun will, hat Glück: Die hier ausgebildeten Fachleute sind Profis und Beauty-Produkte «Made in Switzerland» überzeugen auf der ganzen Linie.

Immer schick, immer frisch, immer gutaussehend. So würden wir alle am liebsten daherkommen, und das jeden Tag. Schönheit und Jugendlichkeit haben einen hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft und so überrascht es nicht, dass der Markt mit Pflegeprodukten aller Art gewaltig gross ist. Doch Schönheit sei nicht allein auf das Äussere Erscheinungsbild beschränkt, sondern habe sehr viel mit Gesundheit und Wohlbefinden zu tun, meint eine Expertin: «Seriöse Kosmetik ist mehr als nur das Auftragen von Schminke.» Eine Kosmetikfachfrau müsse in der Lage sein, Kunden und Kundinnen mit Hauptproblemen richtig zu beraten und je nach Fall auch an einen Dermatologen weiterzuverweisen.

Auch mit Umwegen

Der Beruf wird leider nach wie vor von vielen unterschätzt. Dies ist insbesondere deshalb ärgerlich, weil die hiesige Branche penibel darauf achtet, dass die Kosmetik- Profis sehr gut ausgebildet sind. Während der dreijährigen Lehre wird den angehenden Kosmetikfachfrauen (der Beruf ist auch heute noch hauptsächlich in Frauenhand) sehr viel theoretisches und praktisches Wissen vermittelt. Gesundheitliche Massnahmen wie Gesichtsbehandlungen oder Massagen sind dabei ein wichtiger Schwerpunkt. Wer sich also in die Hände einer Schweizer Expertin oder eines Schweizer Experten begibt, ist sehr gut aufgehoben. Die Qualität der Beratung und der Behandlung ist entscheidend, schliesslich müssen Kunden die Kosmetiker im wahrsten Sinne des Wortes nahe an sich heranlassen. Das setzt vom Kunden viel Vertrauen und von der Kosmetikfachfrau Seriosität voraus. Darum sei es auch so wichtig, dass man über Einfühlvermögen und Menschenkenntnis verfüge, meint eine Branchenkennerin.

Ob Hautcreme, Peeling, Make-up oder hochwertige Parfums und Körpermilch – alle diese Dinge und noch viele mehr werden hierzulande hergestellt.

Viele Frauen entdecken die Welt der Kosmetik auf dem zweiten Bildungsweg für sich. An einer der zahlreichen Fachschulen erhält man die entsprechende Ausbildung. Doch Vorsicht: Es lohnt sich, die Schule im Vorfeld zu besuchen und sich selber ein Bild darüber zu machen, ob es ein seriöses Angebot ist. Wer unsicher ist, kann beispielsweise beim SFK, dem Schweizerischen Fachverband für Kosmetik, nachfragen.

Natürliche Beautyprodukte aus der Schweiz

Jeder Profi ist nur so gut wie sein Werkzeug. Und auch hier hat die Schweiz einiges zu bieten: Ob Hautcreme, Peeling, Make-up oder hochwertige Parfums und Körpermilch – alle diese Dinge und noch viele mehr werden hierzulande hergestellt. Ihr grosser Vorteil gegenüber ähnlichen Produkten aus dem Ausland ist die Qualität und die Vergleichbarkeit. Denn viele einheimische Kosmetikerzeugnisse werden aus natürlichen Produkten hergestellt. Und diese Besinnung auf das Natürliche ist in der Schweiz nicht einfach ein Lippenbekenntnis: Vermehrt setzen Schweizer Hersteller nämlich auf Zertifizierungen, um den Kunden aufzuzeigen, dass es sich wirklich um natürliche Produkte handelt. Ihre Pflegeprodukte basieren wo immer möglich auf Zutaten aus biologischem Anbau. Damit verankern sie Qualität und Swissness in ihrer Produktpalette, was in vielerlei Hinsicht ein Vorteil ist. Doch nicht nur die Zutaten kommen aus der Schweiz: Viele Rezepte werden hierzulande entwickelt und die Produkte oftmals hier produziert.

Zahlreiche Neuentwicklungen basieren grundlegend auf einer Schweizer Pflanze, zu der dann andere Zutaten dazukommen und so letztlich das Kosmetikprodukt bilden. Zur Produktpalette gehören fast alle klassischen Kosmetikartikel: Hautreinigung und Gesichtspflege sowie Haar- und Nagelpflege für Männer wie auch Frauen.

Vermehrt setzen Schweizer Hersteller nämlich auf Zertifizierungen, um den Kunden aufzuzeigen, dass es sich wirklich um natürliche Produkte handelt.

Helfer «von Innen» unterstützen den Körper

Natürlich ist es wichtig, die Haut «von Aussen» zu behandeln. Neben der Behandlung der Haut mit geeigneten Kosmetikprodukten sollte man übrigens auch ein Auge auf das Duschen haben. Wer lange unter der Brause steht und heisses Wasser bevorzugt, muss damit rechnen, dass der Säureschutzmantel seiner Haut angegriffen wird. Eine kurze Dusche mit nicht allzu heissem Wasser ist also die bessere Variante.

Man kann zusätzlich aber auch «von Innen» dazu beitragen, dass sich die Haut von ihrer besten Seite zeigt. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist Wasser. Man sollte viel, viel trinken, raten Experten. Zwei Liter sollten es mindestens sein pro Tag. Und grundsätzlich gilt: Was gut für den Organismus und die schlanke Linie ist, tut auch der Haut gut. Also viel Früchte und Gemüse einnehmen, denn sie liefern dringend benötigte Vitamine und Antioxidantien und helfen dem Körper dabei, Schadstoffe schneller auszuscheiden.

Text: Matthias Mehl

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