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19 Februar 2020

«Unsere Kunden profitieren von ganzheitlichen Lösungen am meisten».

Für Schweizer Industriebetriebe bergen Automatisierungs- und Robotiklösungen ein gewaltiges Potenzial für mehr Effizienz sowie transparentere Abläufe. Voraussetzung dafür ist aber das entsprechende Know-how. Genau dieses stellt die staedler automation AG ihren Kunden zur Verfügung – und begleitet sie von der Ideenfindung bis hin zur konkreten Umsetzung.

Lukas Staedler, im Zuge der Digitalisierung sowie der Debatte um «Industrie 4.0» rückt das Thema «Automation» ebenfalls stärker ins öffentliche Interesse. Was zeichnet Automation aus?

Grundsätzlich ermöglicht die Automation eine Vereinfachung von Arbeitsprozessen. Insbesondere sich wiederholende Tätigkeiten eignen sich dafür hervorragend. Dank Automatisierungslösungen können diese Aufgaben ohne Personal erledigt werden, so dass sich die Angestellten auf andere Aufgaben konzentrieren können. Gleichzeitig steht Automation aber nicht nur für mehr Effizienz und damit Kosteneinsparungen, sondern bringt ebenfalls eine Verbesserung der Abläufe sowie eine höhere Nachvollziehbarkeit bei den Prozessen mit sich.

Inwiefern?

Im Rahmen der digitalen Transformation der Industrie, die häufig unter «Industrie 4.0» zusammengefasst wird, erleben wir eine zunehmende Vernetzung und Verknüpfung von Anlagen und Maschinen. Diese Entwicklung gewinnt dank neuer digitaler Technologien an Fahrt. Durch die Konnektivität erhöht sich auch die Transparenz. Denn die digitalen Hilfsmittel ermöglichen es den Kunden, den Zustand ihrer Maschinen sowie den Ablauf ihrer Produktion zu überwachen und auszuwerten. Dafür muss man allerdings wissen, welche Parameter relevant sind. Und dieses Fachwissen stellen wir unseren Kunden ebenfalls gerne zur Verfügung.

Wer sind genau Ihre Kunden und inwiefern profitieren diese von Automatisierungslösungen?

Wir von der staedler automation AG sind stark in der Lebensmittelindustrie vertreten. Wir arbeiten dort zum Beispiel mit Molkereien, Käsereien, fleischbearbeitenden Betrieben etc. zusammen. Das ist ein spannendes und anspruchsvolles Feld. Wir sind aber auch in der Verpackungsindustrie zuhause. Zum Beispiel haben wir kürzlich eine Anlage konzipiert und in Betrieb genommen, die Kunststoffdeckel in Karton abfüllt. Diese werden dann von einem Roboter sortiert, palettiert und versandbereit mit Folie umwickelt. Doch obschon wir im Lebensmittel- und Verpackungssektor sehr aktiv sind, wollen wir uns nicht auf gewisse Branchen beschränken. Viel mehr möchten wir ein verlässlicher Partner für Endkunden aus sämtlichen Industriezweigen sein.

Wie darf man sich ein typisches Mandat vorstellen?

Der genaue Ablauf unterscheidet sich natürlich von Kunde zu Kunde. So kommen manche Klienten mit einem konkreten Pflichtenheft auf uns zu, nach dem wir uns orientieren können. Die optimale Situation ist wenn ein Kunde uns freie Hand lässt, um eine auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Automatisierungslösung zu entwickeln. Dafür eruieren wir zuerst, welche Ansprüche und Möglichkeiten bestehen und welche Parameter essenziell sind – wie etwa Verpackungszeiten, Waren-Temperarturen, Lagermöglichkeiten, Anbindung an die Logistik etc. Ist diese Konzeptionsphase abgeschlossen, erstellen wir ein konkretes Angebot, das auf unseren Erkenntnissen basiert.

 

Man kann nicht über industrielle Automation sprechen, ohne die Robotik zu erwähnen.

Man kann nicht über industrielle Automation sprechen, ohne die Robotik zu erwähnen.
Die Robotik ist ein relativ neues und zentrales Feld für uns. Die staedler automation AG hat ihre Wurzeln, wie der Name schon sagt, im Feld der Automation, insbesondere der Konzeption und Entwicklung von Steuerungen sowie dem Soft- und Hardware-Engineering. Das führt dazu, dass unsere Leistungen oft eine Art «Zubehör» darstellen für bestehende Anlagen. Doch wir sehen uns vielmehr als Fullservice-Anbieter, der den Kunden entlang der gesamten Produktions- und Wertschöpfungskette zur Seite steht – von der Phase der Konzeption über die Entwicklung bis hin zur Inbetriebnahme und Wartung von Maschinen und Produktionsstätten.

Wir sind überzeugt davon, dass Unternehmen von einem ganzheitlichen Ansatz mehr profitieren als von Teillösungen. Daher haben wir vor drei Jahren unsere Kompetenzen erweitert und die Robotik und Spezialmaschinenbau als neues Standbein in unser Portfolio aufgenommen. Und natürlich fügt sich dieses Segment ideal in die Automatisierung ein, die nach wie vor unsere Kernkompetenz darstellt.

Welche Einsatzgebiete eignen sich denn für Robotik?

Eigentlich können Industrieroboter an sämtliche Stellen der Produktionskette angegliedert werden, sei es in der Montage, der Maschinenbeschickung oder dem Verpacken. Ganz grosses Potenzial stellen wir aber im Bereich der «mobilen Robotik» fest. Denn diese ermöglicht die unbemannte Paletten-Abholung und Einlagerung oder den Transport von Kleinteilen zum Beispiel in der Elektronikfertigung. Das ist eine riesige Chance für Unternehmen, um nicht nur ihre Effizienz sowie Transparenz zu steigern und damit Kosten einzusparen, sondern auch ihren Betrieb sicherer zu machen.

staedler automation AG.
  1. Im Jahr 2009 rief Lukas Staedler die staedler automation AG ins Leben. Dank Arbeiten in höchster Qualität und kontinuierlicher Weiterentwicklung wuchs das Unternehmen in den letzten Jahren stetig. Aktuell beschäftigt die staedler automation AG 15 Ingenieure, Techniker und Automatiker. Diese erbringen diverse Leistungen, wie die Konzeption und Auslegung von Steuerungskonzepten, Soft- und Hardwareengineering sowie die Überprüfung und Wartung von Anlagen. Dank ihrer Kompetenz in der Konstruktion und im Steuerungsbau kann die staedler automation AG komplette Maschinen entwickeln und diese den jeweiligen Kundenwünschen entsprechend bauen.
  2. Weitere Informationen unter www.staedler-automation.ch

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