29.7 C
Zurich
20 Juli 2019

Wintersportler haben die Qual der Wahl.

Ob auf einem oder zwei Brettern, beim Snowga oder lieber auf dem Velo – es gibt unzählige Varianten, wie Wintersportler die verschneiten Hänge nutzen können. Wer noch auf der Suche nach Inspiration ist, findet sie hier.

Quasi pünktlich zur alljährlichen Wintersaison findet man wieder Artikel darüber, dass das Snowboarden nun endgültig «out» sei. Und obschon das Snowboard seit seiner Glanzzeit Ende der 90er- und anfangs der 2000er-Jahre in der Tat an Popularität eingebüsst hat, wird in diesem Bereich immer noch einiges an Innovation geleistet. Zum Beispiel wird die Produktion von Snowboards dank neuer Holzkern-Technologien künftig sogar nachhaltig. Wer sich also mehr um die Umwelt kümmert als um die Frage, ob er oder sie nun «in» ist, sollte diese Entwicklung im Auge behalten.

Wer hingegen lieber auf zwei Brettern stehend ins Tal rauscht, kann aus einer ganzen Palette von Ski-Varianten wählen. Seit Jahren gehören taillierte Carving-Ski zu den absoluten Favoriten der Wintersportler, da sie schnelles, dynamisches Fahren erlauben und vor allem eine hervorragende Kurvenlage aufweisen. Eine ähnliche Philosophie wie Carving-Ski verfolgen die sogenannten «Skating-Ski». Diese sind mit etwa vier Zentimetern Breite sehr schmal und haben keine Kanten – was gemäss Fachleuten ein schnelleres Gleiten ermöglicht. Da sie gleichzeitig auch weniger Grip haben, sollte man sie nur auf präparierten Pisten einsetzen.

Seit Jahren gehören taillierte Carving-Ski zu den absoluten Favoriten der Wintersportler.

Flexibilität ist Trumpf

In dieser Saison lässt sich ein Trend hin zu flexiblen Produkten erkennen. Ein Beispiel dafür sind Crossblades, bei denen es sich um Hybriden aus Schneeschuhen und Ski handelt. Eine sinnvolle Innovation, denn dank der Crossblades können passionierte Schneeschuhwanderer, die den schweisstreibenden Aufstieg durch den Tiefschnee gemeistert haben, dank weniger Handgriffe anschliessend den Rausch der Geschwindigkeit geniessen. Möglich macht dies eine auf der Unterseite des Schuhs montierte Wendeplatte.

Vielleicht möchten Sie sich aber lieber sitzend statt stehend die schneebedeckten Bergflanken hinunterwagen? Dann wäre ein Snow- oder Fatbike vielleicht genau die richtige Wahl. Bei der ersten Variante handelt es sich sozusagen um ein Dreirad – nur dass statt Räder kleine Skier an den Velorahmen montiert sind. Laut Kennern bieten diese Bikes nicht nur ein rasantes Fahrvergnügen, sie lassen sich überdies auch im Tiefschnee gut lenken und eignen sich ebenfalls für den Einsatz in Snowparks. Fatbikes wiederum rollen auf Rädern über den Schnee. Damit diese im kühlen Weiss auch richtig Halt finden, sind die Pneus extra dick und haben ein starkes Profil. Fatbikes eignen sich vor allem für den Einsatz auf verschneiten Bergstrassen und weniger für klassische Abfahrten.

Vom Wind getragen

Eine richtig aussergewöhnliche Art der winterlichen Fortbewegung stellt das Snowkiten dar. Normalerweise kennt man das Sportgerät «Kite» vom Surfen: Dabei lassen sich Surfer von den grossen Segeldrachen übers Wasser ziehen. Das gleiche Prinzip funktioniert natürlich auch im Schnee, nur dass man statt auf einem Surfbrett auf einem Snowboard oder auf Skiern steht. Kurse, bei denen man den Umgang mit dem Kite lernen kann, werden an verschiedenen Orten in der Schweiz angeboten und sind im Web leicht zu finden.

Fatbikes eignen sich vor allem für den Einsatz auf verschneiten Bergstrassen und weniger für klassische Abfahrten.

Action wie man sie sonst nur aus Wasserparks kennt bietet das Snowtubing. Dabei lässt man sich in aufgepumpten Reifenschläuchen den Hang hinabgleiten. Der Reiz daran: Man hat kaum Einfluss auf die Ausrichtung des Reifens, Lenken ist beinahe unmöglich. Das ist aber nicht weiter schlimm, da Snowtubing auf jeweils extra dafür präparierten Pisten durchgeführt wird. Das bedeutet, dass man sich ganz dem winterlichen Achterbahn-Feeling hingeben kann. Snowtubing eignet sich dank seines hohen Spassfaktors für die gesamte Familie.

Die eigene Mitte finden

Wem es nach all der Aufregung nach etwas Ruhe und Entspannung verlangt, für den könnte eine Runde Yoga genau das richtige sein. Denn schliesslich bietet die verschneite Schweizer Winterlandschaft eine hervorragende Kulisse dafür. Das dachte man sich u.a. auch in St. Moritz, wo spezielle Snowga-Stunden angeboten werden. Die bedachten Bewegungen in Kombination mit Atemübungen bieten ein perfektes Kontrastprogramm zum schnellen und aufregenden Treiben auf den Abfahrtspisten.

 

 

Lesen Sie mehr.

Marcel Dobler: Ein Unternehmer zwischen Spielwaren und Politik

Als der Digitec-Gründer und FDP-Nationalrat Marcel Dobler bekannt gab, in den kriselnden Detailhandel zu investieren, waren viele überrascht. Welche Pläne der Rapperswiler für das Traditionsspielwarengeschäft Franz Carl Weber hat und welche politischen Ziele er verfolgt, hat er im Interview erzählt.

Chef, wir müssen dringend über Technologie sprechen!

Selbstverständlich ist es wichtig, ein Unternehmen mittels Technologie effizient aufzustellen. Natürlich sollen brachliegende Potenziale mittels Optimierung dieser Technologie genutzt werden. Diese Massnahmen allein generieren aber noch keinen Mehrwert für den Kunden.

Mit «Love Sphere» läuft der Antrag rund

Die Frau fürs Leben ist gefunden, nun soll es einen Schritt weitergehen - herzlichen Glückwunsch! Die ersten Ideen für Ort und Zeit des Antrags stehen. Was noch fehlt, ist der perfekte Ring.

Philip Bär: «Ein Projekt erfolgreich abzuschliessen, muss immer das oberste Ziel sein»

Bauprojekte sind komplex, aufwendig und teuer – und bedeuten damit für die Bauherrschaft oft Druck und Stress. Doch das muss nicht sein, sagt Philip Bär, Bauleiter sowie Geschäftsführer der Bär Baumanagement AG. Was konkret nötig ist, um auch anspruchsvolle Bauvorhaben optimal realisieren zu können, hat Bär «Fokus Real Estate» verraten.

Das Leben ist eine grosse Lehrstunde

Der Gastronomie und Hotellerie mangelt es an Fachkräften. Dabei gibt es diverse Möglichkeiten, die ein ungelernter Arbeitnehmer in Anspruch nehmen kann.

Archiv.

Hochzeiten gewinnen an Individualität

Die heutige Zeit wird immer schneller und digitaler. Gerade deswegen vertrauen wir stärker als je zuvor in die Gemeinsamkeit und in die Ehe.