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Zurich
17 November 2019

Endlich Frühling.

Das warme Wetter lockt uns wieder ohne dicke Wollsocken und Handschuhe hinaus, um die erwachende Natur zu geniessen. Nach dem langen und kalten Winter ist es Zeit, den Kopf zu lüften, die Sonne und den warmen Wind zu spüren. Schlitten, Schneeschuhe und Langlaufskis, ab in den Keller damit. Auf geht’s, die Wanderschuhe entstauben, das Velo oder das Mountainbike putzen, die Skates aus dem Keller oder das Kanu aus dem Schuppen holen. Es ist Zeit, loszuziehen und die schöne und abwechslungsreiche Schweiz auf den besten Routen zu entdecken.

Jeden Frühling, wenn die ersten Pflanzen blühen und wieder kurze Hosen angesagt sind, wird das Kribbeln stärker und es zieht mich hinaus, sei es mit dem Bike die Trails zu checken, mit der Familie neue Wanderungen zu entdecken oder ganz einfach auch wieder mit dem Velo zur Arbeit zu düsen.

Wandern und Velofahren sind die populärsten Freizeitaktivitäten der Schweizer Bevölkerung. Je circa 40 Prozent der Bevölkerung sind in ihrer Freizeit wandernd und velofahrend unterwegs. Das macht vor dem Hintergrund der Klimaveränderungen Hoffnung. Um diese umwelterhaltenden Freizeitvergnügen jedoch ohne lange An- und Rückreisewege geniessen zu können, sind sichere Wander- und Velowege notwendig, die auch unsere Siedlungsgebiete auf attraktiven Wegen erschliessen, so dass wir auch von zuhause aus die Wanderschuhe schnüren oder das Velo satteln können.

Wandern und Velofahren sind die populärsten Freizeitaktivitäten der Schweizer Bevölkerung.

Die frühlingshafte Natur geniessen

Das Stichwort ist Naherholung. Dazu ist es notwendig, die Schweiz mit neuen Augen zu betrachten. Auch da, wo die Mehrheit der Menschen lebt, darf die Schönheit unserer Landschaft nicht verkümmern. Der Erhalt, oder besser die Förderung der landschaftlichen Schönheit, ist eine wichtige Aufgabe in unserer immer dichter besiedelten Schweiz. Die Schweiz muss wieder naturnaher und in diesem Sinne lebenswerter werden. Wir müssen auch da, wo wir wohnen, Natur erleben können, denn die Wildnis und somit auch das Outdoor-Erlebnis können direkt vor unserer Haustüre starten.

Dass ursprüngliche Natur auch im Mittelland einem grossen Bedürfnis der Bevölkerung entspricht, kann man zum Beispiel entlang renaturierter Flüsse und Bächen sehen. Hier wird gerne spaziert oder Velo gefahren oder ein Picknick genossen. Wir brauchen mehr solche natürlichen Landschaften. Dies entspricht nicht nur einem Bedürfnis der Bevölkerung, sondern fördert auch die bedrohte Artenvielfalt.

Gerade Gewässer sind für die Erholung wichtig. Wander- und Velowege entlang des Wassers sind beliebt. Deshalb sucht SchweizMobil mit seinen Freizeitrouten für das Wandern, Velo fahren, Mountainbiken und Skaten wo immer möglich die Nähe zum Wasser. SchweizMobil begrüsst aus diesem Grund die Renaturierungen von Gewässern in Kombination mit einer Verbesserung ihrer Erschliessung für das Wandern und Velo fahren. Naturpflege und Langsamverkehr sind wie ein liebevolles Ehepaar, sie fördern einander nach Kräften. Denn mehr Langsamverkehr schont die Natur, mehr Natur macht den Langsamverkehr attraktiver. Ein echtes Traumpaar.

Beste Voraussetzungen also, den Sommer zu geniessen. Viel Vergnügen.

Christian Frischknecht
Christian Frischknecht

Text: Christian Frischknecht, Schweizmobil

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