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17 Januar 2020

Internet der Dinge: Globales Netz für die Schweiz.

Das Internet der Dinge wird oft mit dem 5G-Netz verbunden. Selbstfahrende Autos, künstliche Intelligenz und die Industrie 4.0 versprechen neue Modelle und Anwendungen. Das lassen sich Unternehmen etwas kosten. Seit 2016 steigen in der Schweiz die Ausgaben für das Internet der Dinge pro Jahr um rund 17 Prozent. In den nächsten Jahren sollen die Kosten weiter steigen.

Doch wer auf 5G wartet, verliert unnötig Zeit. Denn viele der Sensoren brauchen keine neuen Bandbreiten, um Daten zu vermitteln. Ihnen reichen die heutigen Internet-Standards, um ihre Aufgabe zu erfüllen: Den Standort melden, Temperatur messen, ein Leck oder einen Einbruch orten. 

Intelligente Sensoren für alle Bereiche

Dazu nutzen sie die Technik mit dem Namen Sixfog. Sie macht ein wirksames, sicheres und günstiges Internet of Things möglich. Schon heute stellen zahlreiche Firmen Sensoren für fast alle Anwendungen auf der ganzen Welt her.

Hersteller wie Airbus und Michelin verfolgen die Lieferung ihrer Bauteile über Internet. Die Industrie überwacht Leitungen auf Lecks, die Medizin kontrolliert die Temperatur von Blut und anderen Flüssigkeiten. Die DHL nutzt Sensoren, um den Standort und die Nutzung von mehr als 250 000 Rollwagen zu verfolgen. In der Landwirtschaft kündigen Sensoren Regen an. Selbst Museen und Versicherungen setzen die Messgeräte ein: Sie können so den Standort von Kunstwerken verfolgen. Die Sensoren, die über das Internet der Dinge verbunden sind, erkennen auch, ob Dinge geschüttelt oder falsch gelagert werden. 

Günstig in Ankauf und Betrieb

Dank der neuen Art der Übertragung sind die Geräte dennoch besonders effizient. Durch eine niedrige Datenrate verbrauchen die Geräte fast keinen Strom. Eine Knopfbatterie kann so bis zu 15 Jahre halten. Zudem ist die Technik besonders sicher: Sie kann praktisch nicht gehackt oder gestört werden. Da die Technik ohne Internet, SIM-Karte oder Mobilfunk auskommt, ist sie günstig zu kaufen und zu betreiben. Selbst Kosten fürs Roaming entfallen – ein globaler Einsatz von Sensoren ist im Preis enthalten. 

Netzbetreiber HELIOT hat nun auch die Schweiz, Österreich und Liechtenstein ans Netz angeschlossen. Es ist schon in über 70 Ländern verfügbar. Zudem ist das neue Netz mit über 20 Millionen Verbindungen unter Vertrag. 

Weitere Informationen zum Netz und den Anwendungen gibt es unter www.heliot.ch.
Mehr zum Internet der Dinge gibt es hier.

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