1.4 C
Zürich
24 November 2020

Gebäudeinformatik als neuer Beruf für die Elektrobranche.

Die Berufsleute aus der Elektrobranche sorgen dafür, dass uns das «Licht nicht ausgeht» – eine immer wichtigere Aufgabe. 

Dank der Kombination von theoretischem Wissen und praktischen Erfahrungen bietet die Berufsbildung eine solide Ausgangslage für die Zukunft. Dies gilt vor allem für die Grundbildungen in der Elektrobranche. Es gibt nur wenige Branchen, die in den letzten Jahren derart an Bedeutung gewonnen haben. Der Grund dafür ist einfach: Aufgrund der Digitalisierung brauchen wir heute in immer mehr Lebensbereichen Strom. Man denke nur einmal an das eigene Smartphone, Tablet und die Bluetooth-Kopfhörer. Oder auch  an die neusten Entwicklungen im Gebäudebereich: Immer mehr Geräte sollen miteinander vernetzt und Gebäude so zu intelligenten Stromverbrauchern oder gar Stromproduzenten werden. Kein Wunder also, dass junge und motivierte Berufsleute in der Elektrobranche gefragt sind.

Vielfältige Berufe

Dank ihrer Vielfalt bietet die Elektrobranche den Lernenden verschiedene Grundbildungen und damit Entwicklungsmöglichkeiten: Montage-Elektriker legen sozusagen die Grundlagen der Gebäude. Doch hierfür braucht es handwerkliches Geschick und auch ein gewisses Mass an Kraft. Die Arbeit der Elektroplaner ist im Vergleich eher abstrakt. Sie entwerfen und zeichnen elektrische Anlagen und Installationen. Auf dem Bau anzutreffen sind auch Elektroinstallateure. Sie sorgen nicht nur für Aufbau und Unterhalt von elektrischen Installationen, sondern konfigurieren auch Software, damit das smarte Wohnen tatsächlich möglich wird. Noch grösseres Interesse an Technik und Informatik bringen Telematiker mit. Sie sind für die ganze Kommunikationstechnik verantwortlich. Und sie sind es auch, die aufgrund der jüngsten technischen Entwicklung am meisten gefordert sind. 

Vom Telematiker zum Gebäudeinformatiker

Das Berufsfeld der Telematiker hat sich in der Elektrobranche in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Damit künftige Telematikerinnen und Telematiker die Bedürfnisse der Branche sowie der Kundschaft auch in Zukunft erfüllen können, wird der Beruf neu konzipiert und in die neue Grundbildung Gebäudeinformatiker/in EFZ überführt. Der Beruf wird gemeinsam von ICT Berufsbildung Schweiz und EIT.swiss entwickelt. Die Grundbildung wird vier Jahre dauern und aus verschiedenen Modulen bestehen. Die Lernenden können zwischen drei Fachrichtungen – Kommunikation und Multimedia (früher Telematiker), Gebäudeautomation und Planung Gebäudeinformatik – wählen. Die Basis der Grundbildung bilden die Themen Netzwerk und Sicherheit. Die neue Grundbildung bietet nicht nur den Jugendlichen einen spannenden neuen Beruf, sondern erlaubt es auch den Lehrbetrieben, für sie massgeschneiderte Lehrstellen anzubieten. Erste Lehrstellen sollen bereits im Verlauf des kommenden Jahres besetzt werden, so dass mit der Grundbildung ab 2021 begonnen werden kann. Damit bietet die Elektrobranche einen weiteren zukunftsorientierten Beruf für eine erfolgreiche Zukunft an. 

Lesen Sie mehr.

Die seelische Begleitung während der Schwangerschaft

Während einer Schwangerschaft tauchen viele Fragen auf, die ein Paar verunsichern. Unzählig gut gemeinte Ratschläge der Freunde und Familien rufen nicht immer die gewünschte Geborgenheit hervor. Eine Doula gibt in diesen Zeiten seelische Unterstützung, Vertrautheit und fachspezifische Informationen.

Auf Nummer sicher gehen – eine gute Idee?

Wenn man bedenkt, dass Schweizerinnen eine um viereinhalb Jahre höhere Lebenserwartung haben, scheint die Theorie, Schweizer gingen zu spät zum Arzt, gar nicht so abwegig. Vorsorgeempfehlungen, von denen es heutzutage nur so wimmelt, haben jedoch noch lange nicht alle Hand und Fuss.

Archiv.

Mut zur Farbe in der Wohnungseinrichtung

Wir kleiden uns bunt, fahren ein Auto in unserem Lieblingsrot und umgeben uns gerne mit fröhlichen Farben – doch beim Wohnen verlassen...