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Zürich
4 April 2020

Top 5 Familienaktivitäten im Winter.

Was soll man bloss in der kalten Jahreszeit anstellen als Familie – schon wieder ins Kino oder doch ins Hallenbad? Für drinnen sowie draussen gibt es unsere Top 5 originellen Aktivitäten, die der ganzen Familie Spass bereiten – im Umkreis von Zürich.

3D-Minigolf

Einen gemütlichen Wettkampf als Familie findet man beim 3D-Minigolf: ein Indoorplausch, der den Sehsinn noch stärker anregt als klassisches Minigolf. Die Funktionsweise: Eine 3D-Schwarzlicht-Brille, die auf Objekte mit schwarzlichtaktiven Farben sowie 3D-Motive reagiert und diese dadurch lebendiger wirken lässt. Die neonfarbige Lichtkulisse sorgt nicht nur dafür, dass die jeweilige Bahn farbig leuchtet, auch die eigenen Kleider und die Zähne reflektieren im Neonlicht, was nicht nur die Jüngeren immer wieder zum Lachen bringt. Die restlichen Minigolfregeln und Spieltechniken sind dieselben wie sonst auch. Eine solche 3-D Minigolfanlage findet man im Kanton Aargau, im Kanton Schwyz und in der Stadt Winterthur.

Thermalbäder

Zwar ähneln Thermalbäder den Hallenbädern, sie unterscheiden sich jedoch wesentlich – wo es im Hallenbad tendenziell um Action geht, kommt im Thermalbad vor allem die Entspannung zum Zug. Während die Kinder beim Schwimmen gegen den Wasserstrom im Flussbad vergnügend mit «Fangis» beschäftigt sind und unter Wasser abtauchen, können sich die Eltern in der Sauna, der Grottenhöhle, an den Düsen und im Whirlpool entspannen. Am Ende gehen alle aus dem Thermalbad erholt nach Hause, so viel steht fest.

In Bad Schinznach (Kanton Aargau) können Besucher und Besucherinnen mit Wasser aus der Schwefelquelle gut relaxen. Für Action sorgt eine 65 Meter lange Grottenrutsche. Ab Herbst 2019 gibt es neu einen Erlebnis-Dampfraum mit Klang-, Licht und Spezialeffekten für erweiterte Sinneseinflüsse. Das Thermalbad Zurzach, ebenfalls im Kanton Aargau heimisch, hat ein chemiefreies Intensiv-Solebecken sowie ein Naturschwimmbecken. Die Saunas gibt es in Zurzach als Salz-Peeling-, Panorama- oder Dachsauna. Für Kinder bietet ein Flussbad draussen zusätzliche Aktivität. Die Nachbarsstadt Baden, die als Schweizer Mekka für hochwertiges Thermalwasser gilt, wird voraussichtlich Mitte 2021 eine weitere Thermalbadanlage eröffnen. Das irisch-römische Thermalbad und Spa Zürich sticht mit seinem, in der Schweiz einmaligen, Dachbad heraus: Ein wunderbarer Ausblick auf die Stadt Zürich. Ausserdem werden nebst Beauty-Treatments auch aktive Tätigkeiten wie Baby-Schwimmen, Aqua-Pilates oder Gymnastik für Schwangere angeboten.

Schlittschuhlaufen auf Seen

Es gibt viele Natureisseen, die mit dem Auto gut erreichbar sind. Nicht nur Schlittschuhlaufen, sondern auch Curling, Eishockey sowie alle anderen Eisaktivitäten, können darauf gespielt werden. Je nach Temperaturverhältnissen sind aber im Flachland nicht immer alle Seen gefroren. Daher ist man im Hochland auf der sicheren Seite: Der Oeschinensee im Berner Oberland hat eine fantastisch imposante Kulisse zu bieten mit seinen herausragenden Berghängen rund um den kleinen See und den verschneiten Nadeltannen. 

In der Gemeinde Erlenbach in Bern liegt der Hinterstockensee auf 1595 Metern über Meer. Auch dieser imponiert mit atemberaubender Bergkulisse in einer Senke, wie in einer kleinen Bergoase. Der gut begehbare Weg rund um den See eignet sich bestens für einen Familienspaziergang. Fast schon klischeehaft befindet sich inmitten des Sees eine felsige, dicht bewachsene Halbinsel, auf der man mit der Familie grillieren kann. 

Abends und nachts Skifahren

Ein kleines Abenteuer ist es abends oder nachts Ski zu fahren und die Piste herunterzubrettern. Obwohl, genau betrachtet ist es wesentlich angenehmer als bei Tag – weniger Menschen und mehr Platz auf der Piste, kein Blenden durch die Sonne, Pisten, die nicht sulzig sind und Schneekanonen, die nicht nachschneien müssen. Die Skigebiete Flumserberg (insgesamt 74km Abfahrt), die Klewenalp Stockhütte (insgesamt 40km Abfahrt) und die Mörlialp (insgesamt 14km Abfahrt) bieten zwischen Dezember und April Nachtskifahren an. Engelberg Titlis (insgesamt 82km Abfahrt) hat zwei Monate länger offen, von November bis Mai. Allesamt sind von Zürich aus gut erreichbar. Viele davon haben mehrere Abfahrten und einen Snowpark. Es lohnt sich, falls möglich, solch eine Nachtskifahrt als Familie bei Vollmond zu unternehmen.

Iglu bauen

Eine Aktivität, die eine Familie wirklich zusammenschweissen kann und prädestiniert ist für den Winter, ist das Iglu Bauen! Die Voraussetzungen hierfür: genügend und kompakter Schnee, ungefähr einen Meter hoch, Kälte und wenig Wind. In groben Schritten gilt es zu Beginn etwas dickere Schneeblöcke zu verwenden. Ob der Block genug stark ist, lässt sich herausfinden, indem man ihn die Luft wirft und ihn auffangen kann, ohne dass er zerbricht. Um den benötigten Radius des Iglus zu bemessen, sollte man sich als Familie nebeneinander in den Schnee legen, um so zum Beispiel mit einem Skistock den Innenradius zu messen und anschliessend zu markieren. Der Radius sollte aber nicht zu grosszügig sein, ansonsten wird der Aufwand nur unnötig erhöht. Danach kann das Fundament gut und fest gestampft werden, damit der weitere Aufbau standhält.

Alle weiteren Schritte erfordern Kraft, Ausdauer und vor allem Präzision. Dafür ist das Gefühl, die erste Nacht mit der Familie im Iglu zu verbringen, umso schöner. Ein Lagerfeuer sollte man jedoch besser nach draussen verlegen, ausser das Iglu ist gut durchlüftet wie beispielsweise ein Tipi-Zelt. Wenn das Iglubauen doch zu anstrengend sein sollte, gibt es in der Schweiz verschiedene Iglu-Dörfer, beispielsweise in Zermatt oder auf der Zugspitze. Dort gibt es schon fixfertige Iglus. Von Zürich aus sind Davos und Adelboden am schnellsten erreichbar. Mit dem Auto erreicht man das erwählte Igludorf unter zwei Stunden.

Text: Alessandro Poletti

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