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Zürich
18 Januar 2020

Darum braucht es die Komplementärmedizin.

Das Zusammenspiel verschiedener Faktoren führt in vielen Bereichen zum optimalen Ergebnis. So ist es auch in der Medizin und ihren verschiedenen Therapieformen. Nebst der Schulmedizin braucht es weitere Alternativen, denn eine allein hat nicht immer die optimale Lösung für alle Krankheitsbilder.

Christoph Züllig

Die meist synthetisierten Monopräparate der Schulmedizin entfalten eine chemische Wirkung im menschlichen und tierischen Körper, welche zudem oft problematische Nebenwirkungen hervorruft. Generell werden Monosubstanzen vom Körper weniger gut aufgenommen als Vielstoffgemische. Sie wirken jedoch durch ihre hohe Dosierung. Die Phytotherapie beruht auf der chemischen Wirkung von Inhaltsstoffen verwendeter Pflanzen. Als Vielstoffgemische sind sie in ihrer Grundstruktur den Lebensmitteln ähnlich und werden daher vom Körper besser aufgenommen und entfalten so auch eine intensivere Wirkung. Natürlich gewonnene Vitamine sind bei vergleichbarer Dosierung den synthetisch hergestellten Vitaminen deutlich überlegen. Gegen pflanzliche Vielstoffgemische entwickeln sich zudem keine Resistenzen. Die Homöopathie wirkt bei tiefen Potenzen ähnlich wie die Phytotherapie. Bei den mittleren und hohen Potenzen, die nur noch Spuren oder keine Ausgangsstoffe mehr enthalten, besteht die Wirkung nur noch auf den dem Körper übertragenen, energetischen Informationen. Diese lösen im menschlichen oder tierischen Körper Aktionen oder Reaktionen aus, die zur Selbstheilung führen.

Folgend gibt es zahlreiche exemplarische Situationen, in denen die Komplementärmedizin der Schulmedizin vorgezogen oder mit ihr kombiniert werden kann.

Schmerzlindernd in der Menopause

Die Standardtherapie für Beschwerden während der Menopause ist die Hormontherapie. Weil diese Therapie nicht problemlos ist, versuchen viele Gynäkologen, die Beschwerden so weit wie möglich mit Komplementärmedizin zu lindern. Es ist ein Herantasten an die optimale Lösung für jede einzelne Patientin. Viele Patientinnen werden auf verschiedene Weisen therapiert: Sowohl mit der Hormontherapie als auch mit dem homöopathischen Mittel Sanguicimin. Die Beschwerden werden auf diese Weise auf ein erträgliches Mass reduziert. Oftmals fühlten sich Patientinnen erst mit dem homöopathischen Mittel wieder im eigenen Körper. 

Schwindelfrei dank der Alternativmedizin

Schwindel ist für die Betroffenen unangenehm und wegen der damit verbundenen Sturzgefahr auch ein erhebliches Risiko. Die Schulmedizin verwendet in der Regel Antihypotonika (z.B. den Wirkstoff Etilefrin), die eine kurzfristige Erhöhung des Blutdrucks bewirken, dafür aber wegen der teils erheblichen Nebenwirkungen in der Kritik stehen. Eine Problemlösung für die Schwindelanfälle stellt dies nicht wirklich dar. Hier bietet die Homöopathie mit dem Komplexmittel Circuvin eine erfolgsversprechende und vielschichtige Therapiemöglichkeit, die dem Patienten auch langfristig den gewünschten Erfolg bringen kann.

Mit Phytotherapie heilen

Asthma bronchiale wird in der Regel mit Cortison-haltigen oder mit Beta2-Sympathomimetika-Präparaten behandelt. Bei Kindern und bei Patienten, die eine langfristige Therapie benötigen, ist Cortison wegen der Nebenwirkungen oft problematisch. Wenn ein Kind wegen dieser Therapie massiv an Gewicht zunimmt, empfiehlt es sich, die Cortison-Therapie abzubrechen. Das Phytotherapeutikum Respirin zeigt gute Heilwirkungen und ist darum in Ländern mit erheblicher Luftverschmutzung und entsprechend hohen Zahlen von Asthmaerkrankungen ein beliebtes Heilmittel.

Pflanzliches Herzmittel 

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind ein Therapiefeld, bei dem der Patient oft in eine gefährliche Multimedikations-Spirale gerät. Die unerwünschten Nebenwirkungen der primären Medikamente müssen mit zusätzlichen Medikamenten gedämpft werden, die ihrerseits wieder kritische Nebenwirkungen haben. Oft werden Patienten mit Medikamenten-Cocktails therapiert, bei denen eine Übersicht über Wirkungen, kritischen Nebenwirkungen und Wechselwirkungen kaum mehr möglich ist. Auch erfahrene Schulmediziner versuchen daher, mit dem kombinierten Einsatz von phytotherapeutischen oder homöopathischen Mitteln eine Reduktion des Einsatzes von synthetischen Monopräparaten zu ermöglichen. Das pflanzliche Herzmittel Corsanin ist eine gute Möglichkeit für dieses Unterfangen.

Auch bei Tieren wirksam

Mastitis ist beim Milchvieh ein weit verbreitetes Problem. Die übliche Therapie mit Antibiotika bringt zwar in der Regel eine schnelle Besserung. Enttäuschend ist allerdings die hohe Zahl von Rückfällen. Zudem besteht der wirtschaftliche Nachteil, dass die Milch in der Behandlungsphase nicht verwendet werden darf. Der oft verwendete homöopathische Phytolacca-Komplex hat bei Mastitis ebenfalls eine zuverlässige Heilwirkung und führt zu weniger Rückfällen. Die Milch kann deshalb immer gebraucht werden. Diese Therapie leistet auch einen Beitrag zur sparsameren Verwendung von Antibiotika in der Landwirtschaft.

Natürliche Lösung

Die Zeckenplage hat sich in den letzten Jahren deutlich verschärft. Traditionell wurden schulmedizinische Mittel auf die Haut oder das Fell aufgetragen, die in der Regel Fipronil oder Pyrethroide enthalten. Beides sind bedenkliche Giftstoffe, die keineswegs in den Körper gelangen sollten. Gerade das aber geschieht, wenn die Kinder über das Streicheln der Haustiere die Giftstoffe aufnehmen. Die Homöopathie bietet mit dem Psorinum-Komplex ein Mittel mit absolut ebenbürtiger Effizienz. Aufgrund der hohen Verdünnungsstufen ist eine Giftwirkung ausgeschlossen.

Borreliose ist am Anfang mit Antibiotika heilbar. Bei alten und verschleppten Fällen wirken diese Mittel aber nicht mehr. Nach dem aktuellen Wissensstand kann die Erkrankung nur noch mit Phytotherapie angegangen werden. Das Mittel ist die Urtinktur von Terebinthina laricina.

Natürlich gesund werden

Die Natur und ihre vielfältige Kraft vermögen seit jeher den menschlichen und tierischen Körper nachhaltig zu heilen. Die kleinen weissen Kügelchen, sogenannte Globuli, haben schon vielen das Lampenfieber genommen oder waren bei Übelkeit die Retter in der Not. Herbamed fertigt seit über 35 Jahren homöopathische und phytotherapeutische Produkte an, welche in der Alternativmedizin einen hohen Stellenwert haben. 

Die Frischpflanzen, welche zu den Heilmitteln verarbeitet werden, wachsen in der Regel wild und in unberührter Natur.

Die alternativen Heilmethoden verfolgen den Grundsatz, Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen. Somit kann die natürliche Medizin an einem gesunden Menschen ähnliche Symptome hervorrufen, wie die, an denen der Kranke leidet. Homöopathie ist ein ganzheitliches, heilkundliches System, das bei allen Menschen angewendet werden kann. Der Schweizer Hersteller Herbamed produziert seine homöopathischen Heilmittel seit 1983 in den Appenzeller Voralpen in der Nähe von St. Gallen. Gründer Christoph Züllig ist bis heute von seiner Vision überzeugt: «Die Herbamed möchte Medikamente in den Anwendungsbereichen bereitstellen, wo bis heute weder die Schulmedizin noch die Komplementärmedizin befriedigende Lösungen anbieten konnte.» Das nachhaltige Bedürfnis nach natürlichen Heilmitteln zeigt Christoph Züllig, dass er auf dem richtigen Weg ist: «Herbamed ist mein Kind, das ich zusammen mit wichtigen Mitarbeitenden grossgezogen habe und auf das ich heute stolz bin. Wir sind zwar noch nicht dort, wo wir hin wollen, aber die Richtung und die Dynamik stimmen.»

Sorgfalt zur Natur

Die Frischpflanzen, welche zu den Heilmitteln verarbeitet werden, wachsen in der Regel wild und in unberührter Natur. Herbamed ist der Überzeugung, dass die Pflanzen an ihrem natürlichen Standort am besten gedeihen und sich entfalten können. Das Unternehmen besitzt das internationale GMP-Zertifikat, was auf Deutsch «gute Herstellungspraxis» bedeutet. Das Extrahieren nach GMP-Regeln bedeutet eine Qualifizierung aller Anlagen und Einrichtungen, eine Validierung aller Arbeitsprozesse und ein fast endloses Werk an Arbeitsvorschriften (Standard Operation Procedures), die die Reproduzierbarkeit und Sicherheit aller Arbeitsschritte garantieren sollen. Christoph Züllig hat bis heute nicht nur über 600 verschiedene Grundmittel in Form von konzentrierten und flüssigen Urtinkturen produziert, sondern stellt auch Spezialprodukte für kundenspezifische Bedürfnisse her. 

Herausforderung angenommen

In diesem Jahr bringt Herbamed ein neues Komplexmittel auf den Markt. Damit sollen akute Gichtanfälle mit schnellem Erfolg behandelt werden können. Christoph Züllig hat ein klares Ziel: «Wir möchten zukünftig mit unseren Arzneimitteln auch schwierigere Gesundheitsprobleme therapieren können.» Eine zentrale Pflanze sei die Juglans regia (Walnussbaum), welche in der Behandlung der Gicht noch eher unbekannt sei, aber dennoch sehr gut wirke. 

www.herbamed.ch

Text: Christoph Züllig

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