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21 Oktober 2020

Was zeichnet den hiesigen Justizapparat aus?.

Ein hochentwickeltes und korruptionsfreies Rechtssystem gehört zu den wesentlichen Grundpfeilern einer funktionierenden Gesellschaft. Das Schweizer Rechtssystem erfüllt diese Anforderungen – und weist überdies einige interessante Eigenheiten auf. Ein kleiner Einblick in die Errungenschaften des hiesigen Justizapparates.

Zugegeben – die Präambel, also die Einleitung der Schweizer Bundesverfassung, klingt ein bisschen theatralisch. Dort ist unter anderem zu lesen, dass sich das Schweizer Volk und die Kantone «im Namen Gottes des Allmächtigen, in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung» die vorliegende Verfassung geben. Im gleichen Vorwort werden aber auch wesentliche rechtstaatliche Motive explizit aufgegriffen. So wurde die Verfassung erarbeitet «…im Bestreben, den Bund zu erneuern, um Freiheit und Demokratie, Unabhängigkeit und Frieden in Solidarität und Offenheit gegenüber der Welt zu stärken.» Und ganz wichtig: Die Bundesverfassung funktioniert unter der Prämisse «…,dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen.» 

Zugegeben – die Präambel, also die Einleitung der Schweizer Bundesverfassung, klingt ein bisschen theatralisch.

Wichtige Leitgedanken, festgehalten in einem wichtigen Dokument. Denn die Bundesverfassung steht auf der obersten Stufe des Schweizerischen Rechtssystems, womit ihr sämtliche Gesetze, Verordnungen sowie die Erlasse des Bundes, der Kantone und der Gemeinden untergeordnet sind. Eine Besonderheit, welche die Bundesverfassung z.B. von der amerikanischen Verfassung abhebt, ist die Tatsache, dass sie nicht «in Stein gemeisselt» ist. Sie wird immer wieder verändert. Mittels Volksinitiativen kann man Änderungen der Verfassung oder die Aufnahme neuer Verfassungsartikel erwirken. Die aktuelle Fassung trat am 1. Januar 2000 in Kraft. Die erste stammt vom 12. September 1848 und begründete den Schweizer Bundesstaat.

Ein hochentwickeltes System

Und wodurch zeichnet sich das hiesige Rechtssystem heute aus? Um Klarheit darüber zu erlangen, sprach «Fokus Best of Switzerland» mit Juristinnen und Juristen und bat sie um ihre Meinung. Es zeigte sich: Sämtliche Befragte sind sich einig, dass der hiesige Justizapparat hochentwickelt ist und auf weitreichender Erfahrung beruht. Das Schweizer Gerichtsystem erhält ebenfalls gute Noten. Zudem sei die Tatsache ganz wichtig, dass das Schweizer Justizsystem im internationalen Vergleich frei von Korruption ist. Denn nichts lähme eine Gesellschaft mehr, als ein korrupter Rechtsapparat. 

Für die hiesige Anwaltschaft sei die Arbeit in der Schweiz äusserst spannend:  Denn in diesem kleinen Land müssen sich Rechtsexpertinnen und -experten regelmässig mit internationalen Rechtsfragen auf hohem Niveau auseinandersetzen. Darum müssten Juristinnen und Juristen in der Lage sein, sich internationale Rechtsquellen effektiv und effizient zu erschliessen. Das sorge für ein hohes juristisches Niveau und habe eine Anwaltschaft hervorgebracht, deren Know-how breit abgestützt ist. 

Text: SMA

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