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19 Januar 2021

Lukas Stadtherr: Bewegt in den Schweizer Sommer.

Lukas Stadtherr
Lukas Stadtherr

Ein Sonntag im April, zwischen Thun und Bern, auf einer Route von Veloland Schweiz. Meinen Augen kaum trauend, war ich mittendrin im Veloboom. Familien mit Kindern, reich bepackt mit Veloanhängern, ältere Ehepaare auf modernen E-Bikes, kleinere Gruppen von Freunden, gesellig auf zwei Rädern, und sportliche Rennvelofahrer. Sie waren in den letzten Monaten kaum übersehbar, die unzähligen Wanderer, Velofahrer und Mountainbiker. Eine Folge des Lockdowns und der allmählich wiedergewonnenen Freiheiten? Oder gezwungenermassen die nahe Umgebung entdeckend, da die Grenzen geschlossen waren? Oder doch die Einsicht, dass das Gute so nah liegt und nicht erst nach einer langen Anreise? 

Bewegung im Fokus

Sommer in der Schweiz: Das Thema ist aktueller denn je. Die Schweizerinnen und Schweizer entdecken gerade wieder ihr Land, wohl wie selten zuvor. Im Fokus steht dabei die Bewegung, draussen in der Natur. Gesund, wohltuend und entschleunigend. 

Dass sich die Schweizerinnen und Schweizer gerne bewegen, ist schon lange bekannt. Dass sie dies immer mehr tun, wurde kürzlich bestätigt, durch die nationale Erhebung von Sport Schweiz aus dem Jahr 2019: 57 Prozent der Schweizer Bevölkerung wandern, 42 Prozent fahren regelmässig Velo und 8 Prozent Mountainbike. Gegenüber der letzten Studie vor fünf Jahren haben die Zahlen nochmals deutlich zugenommen. Es ist also klar: Die Schweiz bewegt sich immer mehr, sei es auf einem Spaziergang oder auf einer sportlichen Mehrtagestour. 

Nutzen Sie die kommenden Monate um die Schweiz neu zu entdecken, auf klassischen Touren oder unbekannten Pfaden.

Lukas Stadtherr, Mitglied der Geschäftsleitung, SchweizMobil

Seit diesem Frühling erhalten die bereits in den letzten Jahren immer beliebter gewordenen Bewegungsformen in freier Natur noch einmal kräftigen Rückenwind. So paradox es auch klingen mag: Gerade in Zeiten von Corona haben das Wandern und Velofahren nochmals an Popularität gewonnen. 

Es macht ja auch tatsächlich Sinn: Was ist naheliegender als aktive Bewegung in unmittelbarer Nähe und Umgebung? Ob freiwillig oder nicht: Die Schweizer Bevölkerung entdeckte mehr denn je, welch attraktive Erlebnisse von zu Hause aus erschliessbar sind. Funktionieren tut’s fast überall: Die Natur und Erholung beginnen vor der eigenen Türe. 

Diversität in der Schweiz

Die Schweiz bietet nicht nur eine einmalige landschaftliche und kulturelle Vielfalt auf engem Raum, sondern auch ein Wander- und Velonetz, um das uns viele Länder beneiden: engmaschig, gut mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen, einheitlich und verständlich signalisiert, mit allen relevanten Dienstleistungen verbunden und breit kommuniziert. SchweizMobil steht für ein einfach zugängliches, umfassend koordiniertes Gesamtsystem, getragen vom Bund, allen 26 Kantonen, der Tourismusbranche und vielen Fachorganisationen. Basis bildet ein breites Angebot an Routen, von einfach bis anspruchsvoll, von Kurzausflügen bis zu mehrtägigen Reisen, für Selbstorganisierer und für alle, die sich ihre Reise bekömmlich von professionellen Veranstaltern organisieren lassen wollen.  

Der Sommer kann kommen: Nutzen Sie die kommenden Monate, um die Schweiz neu zu entdecken, auf klassischen Touren oder unbekannten Pfaden. Lassen Sie sich überraschen, von einsamen Tälern, kristallklaren Seen, lauschigen Flüssen, einkehrend und übernachtend in romantischen Städtchen, einsam auf dem Lande oder in pulsierenden Städten voll urbanem Flair – zu Fuss, radelnd, auf kleinen Rollen oder mit dem Paddel. SchweizMobil begleitet Sie in den Sommer. Willkommen im Wanderland, Veloland, Mountainbikeland, Skatingland und Kanuland Schweiz. Viel Vergnügen!

Text Lukas Stadtherr

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