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Zürich
9 August 2020

Die Schweiz von ihren schönsten Seiten erleben.

Diesen Sommer wird die Schweiz neu entdeckt: Ob weitläufige Berglandschaften oder mediterranes Klima, in jeder Region unseres Landes lässt sich ein Ort finden, um schöne Stunden zu verbringen. «Fokus» zeigt auf, welche Destinationen bei dieser etwas anderen «Tour de Suisse» auf die Liste gehören und was man dort erlebt haben muss. 

Dieses Jahr empfiehlt es sich, die Ferien möglichst lokal zu verbringen. Dabei zeigt die Rundtour in diesem Artikel die schönsten Flecken der Schweiz auf, welche man im Sommer erkunden kann. Wer weiss, vielleicht verliebt man sich in eine Region, die auch nächstes Jahr wieder auf einen wartet.

Den Rhein hinauf bis zum Bodensee

Bereits im nördlichsten Kanton der Schweiz gibt es einige Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Einen Ausflug wert sind die Rheinfälle in Neuhausen, welche zu den drei grössten Wasserfällen Europas gehören. Weiter im Norden in Schaffhausen befindet sich der Munot, eine Festung im Zentrum der Stadt und deren unbestrittenes Wahrzeichen. Vor allem im Sommer findet man im Rhein die gewünschte Abkühlung mit einem Sprung ins kühle Nass.

Wer weiss, vielleicht verliebt man sich in eine Region, die auch nächstes Jahr wieder auf einen wartet.

Von Schaffhausen aus kann man das Schiff den Rhein hinauf bis ins thurgauische Steckborn nehmen. Die pittoreske Altstadt lädt ein zum Flanieren und Entdecken der kleinen Strässchen und Gässchen in der Ortschaft. Obwohl der Thurgau landesweit für seine Äpfel bekannt ist, hat der Kanton auch für Sportbegeisterte einiges zu bieten. Im Nachbarkanton St. Gallen in der Region Toggenburg lässt es sich wunderbar Velo fahren und Wandern. Ein Geheimtipp für Fans von langen Mehretappenwanderungen ist der Toggenburger Höhenweg. Bei dieser kann man die Region von Ost nach West durchwandern und von allen Seiten entdecken. Gestartet wird diese Tour in Wildhaus und sie führt in sechs spektakulären Etappen durch das fantastische Berggebiet bis nach Wil.

Den grössten Schweizer Kanton entdecken

Weiter im Süden befindet sich das Graubünden, welcher für Naturliebhaber einiges zu bieten hat. Die Surselva ist eine der grössten Regionen des Kantons. Wo im Winter Pulverschnee und weitläufige Loipen zum Skifahren einladen, kann man in Brigels und Obersaxen auch im Sommer aussergewöhnliche Erlebnisse geniessen. Neben den verschiedenen Wanderrouten zum Piz Mundaun oder durch die vielen Weiler bei Obersaxen, darf man die Kultur nicht vergessen. Für Kunstinteressierte gibt es in Waltensburg die Wandmalereien des Waltensburger Meisters zu bewundern; sportlich kommen Golfer in Brigels voll auf ihre Kosten. 

Ein Geheimtipp für Fans von langen Mehretappenwanderungen ist der Toggenburger Höhenweg.

Begibt man sich auf die Alpensüdseite findet sich an der Schwelle zu Italien das Valposchiavo. Dieses hat von eisigen Gletschern bis zu sommerlichen Palmen landschaftlich einiges zu bieten. Während einer gemütlichen Fahrt mit der rhätischen Bahn lässt sich dieses Tal am Rand der Schweiz entdecken. Gesehen haben muss man den Saoseosee, der mit seinem klaren, blauen Wasser märchenhaft aussieht und eine wahre Erfrischung darstellt. Ein weiterer Tipp ist der Besuch der kleinen Kirche San Romerio auf dem Gipfel des gleichnamigen Berges. Diese stellt auf jedem Ferienfoto ein perfektes Sujet dar und die Aussicht ins Tal ist atemberaubend.

Sonnenbaden im Tessin

Vom Valposchiavo erreicht man das sommerliche Tessin in nur wenigen Stunden. Hier kann man das Italien-Feeling im eigenen Land spüren und das Leben unter dem Motto «Dolce far niente» in vollen Zügen geniessen. Inmitten von Bergen befindet sich das charmante Lugano, welches einige zu bewundernde Sichten bereithält. Von der Stadt aus hat man die Möglichkeit am Ufer des Ceresio entlang bis nach Gandria, einem entzückenden Fischerdorf am Fusse des Monte Brè, zu spazieren. Mit dem Boot kann man einmal zur gegenüberliegenden Seeseite fahren und den Tag bei einem guten Glas Wein ausklingen lassen. 

Ein weiteres Highlight ein Stückchen weiter nordwärts ist das bezaubernde Valle Verzasca, in dem der smaragdgrüne gleichnamige Fluss zum Baden einlädt und es malerische Städtchen zum Auskundschaften gibt. Auch Abenteurer erleben hier einen einmaligen Nervenkitzel: An der Staumauer in Vogorno kann man es James Bond gleichtun und während eines Bungee-Jumps pures Adrenalin spüren.

Wandern in der Zentralschweiz

Die Route führt nun wieder ins Landesinnere ins Gebiet der Urkantone. In Obwalden befindet sich in der Gemeinde Kerns am Ende des Tals die Ortschaft Melchsee-Frutt. Die einladende Berglandschaft, die den Melchsee umrahmt, macht das Wandern in der Umgebung zu einem absoluten Muss. Eine der gängigsten und schönsten Routen ist die Vier-Seen-Wanderung. Diese führt Wanderbegeisterte von Melchsee-Frutt aus an einer spektakulären Bergwelt und einzigartigen Flora entlang, lässt vier verschiedene Seen entdecken und endet abschliessend in Engelberg.

In der Zentralschweiz bleibend, ist Luzern jederzeit einen Städtetrip wert, denn die Stadt am Vierwaldstättersee ist reich an Sehenswürdigkeiten. Was man sicher nicht verpassen darf, ist ein Gang über die weltberühmte Kapellbrücke – beliebt bei allen Besuchern Luzerns als Sujet für eindrucksvolle Bilder. Von hier aus sieht man auch das romantische Chateau Gütsch, dass auf dem gleichnamigen Hügel thront und von dem aus man eine umwerfende Aussicht auf die Stadt und die weitere Umgebung geniessen kann.

Schweiz international

Wer diese etwas andere «Tour de Suisse» mit einem Höhepunkt abschliessen möchte, bricht für einen Abstecher in die Westschweiz auf. Die schiere Anzahl an verschiedenen Attraktionen in dieser Region, macht die Wahl umso schwerer. Möchte man ein bisschen internationales Flair schnuppern, ist man in der «kleinsten Metropole der Welt» in Genf am richtigen Ort. 

Neben langen Spaziergängen am Genfersee, der Sicht des Jet d’eau und einem ausgedehnten Shoppingausflug in der Altstadt, gibt es auch kulturell und geschichtlich vieles zu entdecken. Sei es die Architektur der prunkvollen Kathedrale St. Pierre im Herzen von Genf oder das Museum des roten Kreuzes, welches durch Henri Dunant in dieser Stadt etabliert wurde – langweilig wird es hier niemandem.

Schweiz international

Wer diese etwas andere «Tour de Suisse» mit einem Höhepunkt abschliessen möchte, bricht für einen Abstecher in die Westschweiz auf. Von der Zentralschweiz aus lohnt sich dabei ein kleiner Exkurs ins Wallis. Das Heidadorf in der Gemeinde Visperterminen wartet nicht nur mit köstlichem Wein aus dem höchsten zusammenhängenden Weinberg Europas auf, sondern überzeugt auch mit einer traumhaften Umgebung. Möchte man lieber internationales Flair schnuppern, ist man weiter westlich in der «kleinsten Metropole der Welt» in Genf am richtigen Ort. 

Neben langen Spaziergängen am Genfersee, der Sicht des Jet d’eau und Shoppingausflügen in der Altstadt, gibt es auch kulturell und geschichtlich vieles zu entdecken. Sei es die Architektur der prunkvollen Kathedrale St. Pierre im Herzen von Genf oder das Museum des roten Kreuzes, welches durch Henri Dunant in dieser Stadt etabliert wurde – langweilig wird es hier niemandem.

Text Flavia Ulrich

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