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9 August 2020

Schlafstörungen: Wenn die Nacht zum Problem wird.

Man kann einfach nicht einschlafen: Das Problem kennen viele Menschen. Die Gedanken drehen sich im Kreis, obwohl der Körper erschöpft ist. Rund 15 Prozent der Erwachsenen leiden unter einer Schlafstörung.

Experten unterscheiden zwischen mehr als 80 Schlafstörungen. Unter anderem sind das Einschlaf- und Durchschlafstörungen, kein Gefühl von Erholung am Morgen sowie Müdigkeit, Gedächtnisproblem und Aufmerksamkeitsschwierigkeiten. Schlafstörungen gehören zu den häufigsten Beschwerden in der hausärztlichen Praxis. Im Alter treten sie häufiger auf als bei jungen Menschen. Schlafstörungen im Alter werden beim Hausarzt zum einen oft nur ungenügend abgeklärt, zum anderen aber zu schnell mit Schlafmittel therapiert.

Es gibt die unterschiedlichsten Ursachen, die Schlafstörungen auslösen können. Primäre Schlafstörungen werden durch Stress oder auch ungünstige Schlafbedingungen ausgelöst. Hier lässt sich keine körperliche oder seelische Ursache finden. Sekundäre Schlafstörungen haben psychische oder auch körperliche Auslöser wie zum Beispiel Angststörungen, Depressionen, ADHS/ADS, Demenz und weitere.

Was kann man gegen Schlafstörungen tun?

Viele Menschen, die an Schlafstörungen leiden, testen einiges aus, um die Schlafstörungen in den Griff zu bekommen. Sie greifen vielleicht früher oder später auch zu Schlafmitteln. Diese haben aber nicht nur starke Nebenwirkungen, sondern sind auch gefährlich, da sie zur Abhängigkeit führen können. Zudem bekämpfen sie die Ursachen nicht, sondern schaffen nur ein neues Problem. Dabei gibt es viele natürliche Alternativen wie Baldrian, Kräuterkissen oder beruhigende Tees wie Hanftees, welche aus Hanfblätter und Hanfstengel hergestellt werden. Diese haben eine beruhigende Wirkung. Ebenfalls von der Hanfpflanze stammt CBD, auch Cannabidiol genannt. CBD hat ebenfalls eine schlaffördernde und beruhigende Wirkung. Cannabidiol zählt zu den Cannabinoiden. Forscher haben aus der Hanfpflanze mittlerweile mehr als 100 Cannabinoiden isoliert. Zu diesen zählen aber auch CBC (Cannabichromen), CGB (Cannabigerol) oder CBN (Cannabinol). Alle diese Inhaltsstoffe der Hanfpflanze verfügen über verschiedene Eigenschaften und nehmen Einfluss auf den Körper.

Schlafmittel haben aber nicht nur starke Nebenwirkungen, sondern sind auch gefährlich, da sie zur Abhängigkeit führen können.

Eine natürliche Alternative gegen Schlafstörungen

Insbesondere Hanftees oder CBD haben eine beruhigende Wirkung, die den Schlaf positiv beeinflussen können und dabei helfen, Schlafstörungen in den Griff zu bekommen. Man gewinnt sie aus der Hanfpflanze. Sie haben viele gute Eigenschaften, die dem ganzen Körper und Organismus zugutekommen. Sie haben keine nennenswerten Nebenwirkungen, keinerlei psychoaktive Wirkung, machen nicht abhängig und berauschen auch nicht.

Die Wirkmechanismen von Cannabidiol 

CBD interagiert mit dem körpereigenen Endocannabinoid System und hat somit Einfluss auf zahlreiche Vorgänge im Körper. Da sich Cannabidiol an die Rezeptoren bindet, beeinflusst es den Schmerz, die Stimmung, das allgemeine Wohlbefinden und unseren Schlaf.

  • CBD stimuliert den Vanilloid-Rezeptor Typ 1, was bedeutet, dass man so die schmerzhemmende Wirkung erklären kann. 
  • CBD hemmt den Anandamid Abbau. Dieses von Körper produzierte Cannabinoid hat Einfluss auf die Psyche, was heisst, dass durch den erhöhten Anandamid Spiegel die antipsychotische Wirkung erklärt werden kann. 
  • CBD bindet sich an den GPR55-Rezeptor. Doch es verstärkt auch die Signalwirkung von Adenosin. Dies erklärt die entzündungshemmende Wirkung von CBD. 
Die Wirkung von CBD bei Schlafstörungen

In verschiedenen Studien hat man belegt, dass CBD bei Schlafstörungen ein bewährtes Mittel ist. Dabei wurde festgestellt, dass CBD das Nervensystem beruhigt und beim Einschlafen und Durchschlafen hilft. Zudem hilft es dabei den Abbau eines chemischen Neurotransmitters im Gehirn und nimmt somit Einfluss auf den emotionalen Zustand, Schmerzen und die geistige Funktion. Der Gehalt an schlaffördernden Stoffen im Blutkreislauf wird erhöht und wirkt somit Schlafstörungen entgegen. 

Die Cannabinoid Rezeptoren im Gehirn sind dafür verantwortlich, dass die Angst bei Menschen reduziert wird. Durch diese Reduzierung wird dann auch ein gesunder und erholsamer Schlaf gefördert. Zudem deuten neueste Erkenntnisse darauf hin, dass CBD eine beruhigende Wirkung auf unser Gehirn hat. Bei dieser Studie hat man insgesamt 72 Probanden mit Schlafstörungen mit CBD behandelt. Dabei wurden die Probanden vor der Studie und einen Monat nach der Studie untersucht. Man hat festgestellt, dass sich die Schlafwerte innerhalb von vier Wochen bei 66,7 Prozent der Probanden signifikant verbesserten.

Natürlich ist ein Hanftee oder ein CBD Produkt kein Wundermittel, aber es kann auf sehr vielfältige Weise hilfreich eingesetzt werden und bei Schlafstörungen wirkungsvoll sein.

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