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21 Oktober 2020

Das bewegt die Schweiz – Fakten zur Mobilität.

Was bewegt die Schweizerinnen und Schweizer im wahrsten Sinne des Wortes? Und warum überhaupt? «Fokus» hat die wichtigsten Zahlen und Fakten rund ums Thema Mobilität zusammengetragen.

Mobilität: Wie sich die Bevölkerung bewegt

Durchschnittlich legten Schweizerinnen und Schweizer zu Zeit der letzten Umfrage (2015) an die 37 Kilometer pro Tag zurück. Sie benötigten dabei im Schnitt 90 Minuten täglich. 50 Prozent dieser Zeit wurde dabei für Freizeitaktivitäten aufgewendet, während 19 Prozent für den Arbeitsweg und 15 Prozent zum Einkaufen angefallen sind. Es hat sich zudem gezeigt, dass die Bevölkerungsgruppe der 18–24-Jährigen mit rund 48 Tages-Kilometern sowie Menschen mit einem Haushaltseinkommen von mehr als 12 000 Franken mit durchschnittlich 51,6 Kilometern pro Tag am mobilsten sind. Ausserdem zeigte sich, dass Männer im Schnitt pro Tag gut zehn Kilometer mehr zurücklegen als Frauen. Was die Distanzverteilung auf Wochentage betrifft, so fällt auf, dass Schweizerinnen und Schweizer am Samstag jeweils die grösste Distanz überwinden. Ein Grossteil dieser Distanzen, 65 Prozent nämlich, werden im Auto zurückgelegt. An zweiter Stelle folgt dann bereits mit einem Fünftel der inländischen Tagesdistanzen die Eisenbahn.

Luftfahrt

Auf Schweizer Flughäfen und Flugplätzen zählte man im Jahr 2017 an die 56 Millionen Passagiere. Das entspricht ungefähr der Gesamtbevölkerung Südafrikas. Es wurden auf allen Schweizer Flughäfen zusammen beinahe eine Million Start- und Landebewegungen gezählt, wobei circa die Hälfte davon auf Charter- und Linienflüge entfiel. Diese verteilten sich wiederum wie folgt: 51 Prozent aller Charter- und Linienflüge starteten beziehungsweise landeten am Flughafen Zürich, 32 Prozent in Genf-Cointrin und 15 Prozent in Basel-Mülhausen sowie drei Prozent auf kleinen Regionalflugplätzen. Von den Passagieren, welche die Schweiz verliessen, flog die grosse Mehrheit, nämlich 79 Prozent nach Europa, 10 Prozent nach Asien, 6 Prozent nach Nordamerika, 3 Prozent nach Afrika und 2,4 Prozent nach Zentral- und Südamerika sowie Ozeanien.

Schienenverkehr und ÖV

Eisenbahnlinien erstrecken sich in der Schweiz auf rund 5 200 Kilometern, was ziemlich genau der Luftlinien-Distanz von Zürich bis zum Äquator entspricht. Auf diesem beachtlichen Schienennetz wurden 2017 an die 200 Millionen Zugkilometer im Personenverkehr und rund 30 Millionen Kilometer im Güterverkehr zurückgelegt. 2015 zählte der Öffentliche Verkehr rund 60 000 Mitarbeitende. 61 Prozent der Angestellten des Öffentlichen Verkehrs sind bei der Bahn tätig und 29 Prozent beim öffentlichen Strassenverkehr (Bus, Tram, etc.). 82 Prozent, also rund 50 000, aller Angestellten sind Männer. 

Tram und Autos auf der Quaibrücke in Zürich
Strassenverkehr 

Das Schweizer Strassennetz umfasst rund 72 000 Kilometer. Zum Vergleich: Die Erde hat am Äquator, der «dicksten» Stelle, einen Umfang von etwas mehr als 40 000 Kilometern. Von diesen 72 000 Kilometern sind 72 Prozent Gemeindestrassen, 25 Prozent Kantonsstrassen und nur drei Prozent Nationalstrassen, obwohl sich deren Länge in den letzten 50 Jahren nahezu verdreifacht hat. Auf diesen Strassen wurden beispielsweise 2017 60,9 Milliarden Kilometer mit privaten motorisierten Fahrzeugen zurückgelegt, 340 Millionen Kilometer im öffentlichen Strassenverkehr, also Trams und Busse, und 2,5 Milliarden Velo-Kilometer. 

Mobilität allgemein

2017 waren in der Schweiz rund 6,2 Millionen motorisierte Strassenfahrzeuge eingelöst. Rund 75 Prozent davon, 4,6 Millionen, waren Personenwagen. Ausserdem besassen im Jahr 2015 knapp zwei von drei Haushalten mindestens ein Fahrrad und rund sieben Prozent ein E-Bike. In den Städten und Ihren Ballungsgebieten ist der Motorisierungsgrad wesentlich tiefer als in ländlichen Regionen aufgrund besserer ÖV-Anbindung. So wies beispielsweise der Kanton Basel-Stadt im Jahr 2017 nur 343 Personenwagen pro 1 000 Einwohner auf, während im Kanton Schwyz die Zahl beinahe doppelt so hoch, nämlich 642 Personenwagen pro 1000 Einwohner, ausfiel. 

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