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26 Januar 2021

Das Smart Ecosystem Lab prägt das «Neue Arbeiten».

Mit dem Smart Ecosystem Lab verändert BearingPoint die Businesswelt von Kunden nachhaltig. Inwiefern hat Matthias Roeser, Partner bei BearingPoint, im Gespräch mit «Fokus» verraten.

Matthias Roeser
Matthias Roeser
Herr Matthias Roeser, BearingPoint hat das Smart Ecosystem Lab entwickelt – was kann man sich genau darunter vorstellen?

Das Smart Ecosystem Lab ist der digitale und virtuelle Arbeitsraum, in welchem wir gemeinsam mit Kunden das «New Normal» sowie die allgemeinen Digital Business Roadmaps entwickeln. Das Labor kombiniert physische, virtuelle und digitale Dienste und bietet eine Plattform, die Kunden hilft, Ideen zu entwickeln und schnell greifbar zu machen. Verteilte Arbeitsräume werden zudem virtuell verknüpft und mit digitalen Diensten angereichert.  Für die Kundeninteraktion von Unternehmen kann man beispielsweise Prototypen von «Virtual Private Rooms» designen. Das ganze System überzeugt durch eine hohe Skalierbarkeit, ist über APIs offen und cloudbasiert. 

Ein Faktor, der bei der Entwicklung eine zentrale Rolle gespielt hat, ist die Coronapandemie. Inwiefern hat diese die Planung des Smart Ecosystem Labs beeinflusst?

Feststeht, dass die Coronapandemie eine aussergewöhnliche Beschleunigung für das Smart Ecosystem Lab dargestellt hat. Die Krise hat weiterhin aufgezeigt, dass das Smart Ecosystem Lab bestens für die damit einhergehenden Herausforderungen gewappnet ist – denn inzwischen besucht kaum jemand mehr ein physisches Lab oder Office vor Ort. Im Zuge dessen wird ein Hieven auf eine nächste Stufe, quasi eine Metaebene, zentral. So haben wir das gesamte Lab in die Cloud gestellt und komplett virtualisiert. Das ist auch wichtig, wenn in Zeiten wie diesen nahezu alle im Homeoffice arbeiten. 

Das Labor kombiniert physische, virtuelle und digitale Dienste und bietet eine Plattform, die Kunden hilft, Ideen zu entwickeln und schnell greifbar zu machen.

Matthias Roeser
Sehen Sie Potenzial, das Smart Ecosystem Lab noch zu perfektionieren? Wenn ja, wo?

Wir möchten das Smart Ecosystem Lab fördern und mehr Startups miteinbeziehen – besonders jene, die aufgrund der aktuellen Situation mit finanziellen Problemen zu kämpfen haben und eher schwierig an Aufträge kommen. Anfang nächsten Jahres laden wir Entwickler zu einem Hackathon mit Zugriff auf das Lab ein. Auf technischer Ebene gilt es, auf eine verbesserte Integration mit IoT-Komponenten und XR-Plattformen zu setzen. Aktuell arbeiten wir mit einem grossen ERP SW Anbieter und einem Automobilkonzern an einer Virtual Reality ERP-Schulungsplattform. Wenn man auf die Vergangenheit zurückblickt, hat jede grössere Krise zu einer Innovationswelle geführt – und ich bin überzeugt davon, dass gerade die Coronakrise eine grosse Welle von Innovationen hervorbringen wird.

Weiterführende Informationen bearingpoint.com

Interview Lars Gabriel Meier

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