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Zürich
25 Februar 2021

In allen Lebensbereichen Energie und Kosten sparen.

Immer wieder hört man von den Begriffen Smart Home und Smart Building. Doch was steckt hinter diesen Ausdrücken? «Fokus» gibt einen Einblick in die moderne Gebäudetechnik und wie man damit Geld und Energie sparen kann.

Das smarte bei diesen Begriffen ist, dass das bezeichnete Ding automatisiert und digitalisiert ist, sprich: Alles ist vernetzt. Dieser Markt erreicht dieses Jahr eine Penetrationsrate von 17,3 Prozent und wird bis 2025 auf voraussichtlich 35,9 Prozent steigen – trotz der Coronapandemie. Eine Auseinandersetzung mit dem Thema Smart Home ist also angesagt. Auch weil laut dem Bundesamt für Energie 40 Prozent des Energieverbrauchs und ein Drittel des CO2-Austosses auf den Gebäudebereich entfällt. 

Smart Homes erfordern keinen Neubau

Bei einem Smart Home geht es vorerst noch darum, einzelne Komponenten des Heims zu vernetzen. In diesem Markt gibt es viele Hersteller und Start-ups, die ihre Produkte für ein angenehmeres Zuhause feilbieten. Neben auffälligen Produkten gibt es aber auch langweilig anmutende, die jedoch grossen Nutzen bringen können. Energie-
Schweiz betont, dass eine intelligente Steuerung des eigenen Heims grosse Vorteile für Umwelt und Portemonnaie bringt. Dafür muss das Haus auch nicht von der Planung an dafür konzipiert sein. Denn auch durch eine Sanierung lassen sich die Eigenschaften eines Smart Homes realisieren. Dies ist energietechnisch auch dringend nötig: Laut dem Bundesamt für Energie gibt es in der Schweiz 1,5 Millionen sanierungsbedürftige Häuser. Bei einer Sanierungsrate von nur 1 Prozent pro Jahr wird es noch 100 Jahre dauern, bis alle Häuser in der Schweiz energetisch effizient umgebaut sind.

Smart Buildings – mehr als Komponenten

Von einem Smart Building spricht man, wenn das komplette Haus automatisiert und vernetzt ist – zum Beispiel Gebäudekomplexe von Unternehmen. Verständlicherweise treten dann intelligente Steuerungen in Sachen Energie in den Vordergrund: Raumluft, Raumklima, Beleuchtung und Heizung. Für eine akkurate Steuerung braucht es deshalb die richtige Messinfrastruktur und eine zielführende Verarbeitung der gesammelten Daten. Ob für Serverraumtemperaturen, Kühlanlagen, Füllstandüberwachung oder Sicherheitssysteme – häufig gibt es umfassenden Service für alles aus einer Hand.

Zu Hause, auf der Arbeit und in den Ferien

Eine intelligente Steuerung macht aber nicht nur im Hauptwohnsitz oder im Betrieb Sinn. Auch in der Zweitwohnung lassen sich Kosten und der CO2-Austoss einfach verringern. EnergieSchweiz hat dazu auch eine Kampagne lanciert: Make Heat Simple°CH. Mit einer ferngesteuerten Heizung lassen sich so bis zu 60 Prozent der Energie einsparen, egal ob in einem Mehrfamilienhaus oder dem eigenen Ferienhäuschen. So eine Fernsteuerung eignet sich ebenso für jeden Heizungstyp und ermöglicht, das Feriendomizil nur dann zu heizen, wenn es auch nötig ist. So muss man bei Abwesenheit nicht unnötig Energie verschwenden. 

Text Kevin Meier 

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