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25 Februar 2021

Technologie, die Zeit, das Geld und wir.

Für den griechischen Philosophen und Naturforscher Aristoteles war Zeit «das Mass der Veränderung», für Albert Einstein war sie relativ. Für viele Menschen ist die Zeit ganz einfach Mangelware – obwohl uns die Technik noch nie zuvor so viel Arbeit abgenommen hat wie heute. Die durch Technologie geschaffene Zeit nutzen wir, teilen sie ein – oder verschwenden sie. 

Schnelligkeit ist eine Tugend, vor allem im Geschäftsleben. Das Rennen gegen die Konkurrenz zu gewinnen, schneller auf den Markt zu kommen, schnelle Lösungen zu liefern, wenn die Kunden danach verlangen, ist für viele Unternehmen Voraussetzung für den Erfolg. Um die hohe Geschwindigkeit aufrecht zu erhalten, müssen die richtigen Tools verwendet und die besten Strategien eingesetzt werden 

Von Petaflops zu Exaflops

Digitale Tools werden immer schneller, einige davon so schnell, dass sich ihre Leistungsfähigkeit unserer Vorstellung entzieht. Ein schönes Beispiel für das Verhältnis der Zeit zur Leistung eines Computers sind Supercomputer. Heutzutage wird die Leistung solcher Maschinen in Petaflops gemessen. Ein Petaflop-Computersystem ist in der Lage, eine Billiarde (1015) Gleitkomma-Operationen (Berechnungen) pro Sekunde durchzuführen. Um zu berechnen, was ein solches Computersystem in einer Sekunde berechnen kann, müsste jemand 31 688 765 Jahre lang jede Sekunde eine Kalkulation durchführen. Forscher am HPE-Institut sind schon weiter: Die nächste Generation Supercomputer wird tausendmal mehr Zeit kreieren, wenn es um Berechnungen geht. Ein Exaflop-Computersystem leistet eine Quintillion Rechenoperationen pro Sekunde (1018). 

Anderthalb Jahre in einem Tag

Eine der zahlreichen Anekdoten über Apple-Gründer Steve Jobs erzählt davon, wie Jobs seine Ingenieure dazu brachte, die im Jahr 1983 noch ganz am Anfang der Entwicklung stehenden Macintosh-Computer schneller hochzufahren. Er wette darauf, dass in ein paar Jahren fünf Millionen Menschen mindestens einmal am Tag ihren Macintosh starten würden, erklärte Jobs seinem Team. Sollte das Team in der Lage sein, die Startzeit des PCs um 10 Sekunden zu verkürzen, würde dies eine Einsparung von 50 Millionen Sekunden pro Tag ergeben. Mac-User würden also täglich zusammen mehr als anderthalb Jahre zusätzliche Zeit zur Verfügung haben. Die Ingenieure kamen seinem Wunsch nach. 

Dass uns moderne Technologie viele alltägliche, oft langweilige Aufgaben abnehmen, ist unbestritten. Eine britische Umfrage ergab, dass ein durchschnittlicher Konsument jede Woche fast sieben Stunden zusätzliche Zeit zur Verfügung hat, weil es Selbstbedienungskassen, Internetshopping, Online-Banking oder Navigationsgeräte gibt, die es ermöglichen, solche Aufgaben effizient und schnell zu erledigen. Auf ein Land mit 8,5 Millionen Einwohnern wie die Schweiz umgerechnet, würden so täglich 55 Millionen Stunden eingespart. Von diesen gewonnen Stunden zerrinnen dann allerdings jeden Tag 17 Millionen für die Nutzung unser aller Smartphones. Zeit ist eben relativ.

Digitalisierung schafft Effizienz, und Effizienz schafft Zeit

Was dank technologischem Fortschritt im Privatleben möglich ist, gilt auch für die Arbeitswelt. Eine europäische Studie zeigt, dass mehr als die Hälfte der befragten Arbeitnehmer in Europa glauben, dass innovative digitale Technologien positive Auswirkungen auf ihre tägliche Arbeit und Produktivität hätten. Die Zeit, die Arbeitnehmer nach eigenen Angaben durch den Einsatz von Technologien für intelligenteres Arbeiten jeden Monat sparen könnten, variiert. In Frankreich gehen Arbeitnehmer davon aus, dass sie dadurch 1,8 Tage pro Monat sparen könnten. In der Schweiz sind es 3,4 Tage, in Russland 5,6 Tage – mehr als eine ganze Arbeitswoche. 

Eines der wichtigsten Versprechen neuer Technologien ist es also, uns Zeit zu sparen. Wir können dadurch effizienter kommunizieren, produzieren, organisieren. Google teilt uns mit, dass die Suche nach dem Begriff «Zeit» in 0,62 Sekunden 1 010 000 000 Resultate ergeben hat. Onlineshops liefern die bestellte Ware schnellstmöglich zu uns nach Hause, ohne dass wir uns auf der Suche danach stundenlang in Einkaufszentren herumtreiben müssen. In Unternehmen werden neben anderen digitalen Dienstleistungen Cloud-basierte Services eingesetzt; das spart Zeit im Unterhalt digitaler Infrastrukturen und ist erst noch günstiger. Erfolgreiche Unternehmen wissen: Die Digitalisierung schafft Effizienz, und Effizienz schafft Zeit. Die Herausforderung liegt nicht nur darin, diese Zeit zu gewinnen, sondern sie nutzbringend einzusetzen – sowohl im Geschäft, als auch privat.

UMB creating time

Wir bei UMB glauben, dass Zeit eine der wertvollsten Ressourcen der Welt ist. Zeit ist der Rohstoff, um aus Ideen grossartige Projekte zu machen. Wir kreieren mit smarten IT-Lösungen Zeit, damit Sie Ihre Ideen umsetzen können. Wir nennen es «creating time», und indem wir unseren Kunden mehr Zeit verschaffen, helfen wir ihnen, ihre Kernkompetenzen zu stärken und aussergewöhnliche Ergebnisse zu erzielen. Kontaktieren Sie uns; gerne kreieren wir auch Zeit für Sie.

Weitere Informationen: www.umb.ch

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