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Karriere Sponsored Bildung

Die perfekte Grundlage für den nächsten Karriereschritt

04.02.2026
von SMA

Das zB. Zentrum Bildung Wirtschaftsschule KV Aargau Ost gibt jedes Jahr über 3000 Lernenden und Studierenden die bestmögliche Aus- und Weiterbildung mit auf den Weg. Zu diesem Zweck agiert man nahe am Arbeits- und Bildungsmarkt und arbeitet mit bewährten Partnern zusammen. «Fokus» blickt hinter die Kulissen der innovativen Bildungsstätte.

Renato Cadisch,Lehrgangsleiter HF am zB.

Renato Cadisch
Lehrgangsleiter HF am zB.

Herr Cadisch, was unterscheidet eine HF-Ausbildung grundsätzlich von einem eidg. Fachausweis oder Höheren Fachprüfung?

Die Höhere Fachschulausbildung (HF) unterscheidet sich grundlegend durch ihren generalistischeren und umfassenderen Ansatz von den eidgenössischen Prüfungen wie dem Fachausweis (Berufsprüfung BP) oder der Höheren Fachprüfung (HFP). Während Fachausweis und Höhere Fachprüfung stärker spezialisierend sind, ist die HF breiter aufgestellt und vermittelt generalistische Kompetenzen für anspruchsvolle Fach- und Führungsrollen.

Ein weiterer wichtiger Unterschied liegt in der Struktur und Anerkennung: HF-Bildungsgänge folgen einem eidgenössisch genehmigten Rahmenlehrplan, der von Organisationen der Arbeitswelt (OdA) erarbeitet und vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) genehmigt wird. Institutionen wie das zB. Zentrum Bildung in Baden bieten vom SBFI anerkannte Studiengänge an und sind berechtigt, eidgenössisch anerkannte Diplome in HF-Wirtschaft und HF-Marketing auszustellen. Zudem stellt die HF eine Schnittstelle zum akademischen Bereich dar: Der Abschluss ermöglicht den direkten Einstieg in Fachhochschulstudiengänge (ohne Matura) und wird im Nationalen Qualifikationsrahmen auf Stufe 6 eingestuft, also auf demselben Kompetenzniveau wie ein Bachelorabschluss.


 

 

 

 

Was gewinnen Studierende konkret – fachlich, persönlich und beruflich – durch die HF-Ausbildung am zB. Zentrum Bildung Baden?

Fachlich erwerben sie ein fundiertes, praxisnahes Know-how, das direkt auf die berufliche Realität abgestimmt ist. Sie vertiefen Kenntnisse in Betriebswirtschaft, Strategieentwicklung und Projektmanagement. In der HF-Wirtschaft lernen sie, Unternehmen effizient zu steuern, finanzielle Zusammenhänge zu verstehen und Prozesse zu optimieren. In der HF-Marketing stehen wirksame Marketingstrategien, digitales Marketing sowie Verkaufs- und Marktbearbeitungskompetenzen im Vordergrund. Persönlich erwerben und stärken Studierende Soft Skills wie Selbstreflexion, Kommunikationsfähigkeit und Flexibilität. Die berufsbegleitende Struktur fordert und fördert Planungsfähigkeit, Durchhaltevermögen und das Meistern von Mehrfachbelastungen. Viele berichten, dass sie ihre Rolle im Unternehmen klarer wahrnehmen und in anspruchsvollen Situationen sicherer auftreten. Sie werden reifer und souveräner. Beruflich eröffnet die HF ganz neue Möglichkeiten. Sie qualifiziert für erweiterte Fach-, Projekt- oder Führungsaufgaben und stärkt die Position auf dem Arbeitsmarkt langfristig. Absolventinnen und Absolventen übernehmen anspruchsvollere Rollen, profitieren von höheren Gehältern und besseren Chancen.

Was bedeutet die flexible Gestaltung der HF-Wirtschaft und HF-Marketing am zB. konkret für die Studierenden?

Die Flexibilität ist ein grosser Vorteil. Studierende können bei uns bis zum Ende des vierten Semesters entscheiden, ob sie den Schwerpunkt auf Betriebswirtschaft oder Marketing setzen. Das gibt ihnen Zeit, sich beruflich zu orientieren und ihre Stärken zu erkennen. Ein besonderer Pluspunkt ist die Möglichkeit, nach dem ersten HF-Abschluss innerhalb von nur zwei weiteren Semestern den zweiten Abschluss zu erwerben. Damit erhalten Absolventinnen und Absolventen zwei hochqualifizierte Diplome – als Betriebswirtschafter:in HF und Marketingmanager*in HF – und steigern ihre Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt erheblich.

Die Studierenden arbeiten nebst dem Studium. Wie hilft Ihr Unterrichtsmodell dabei, Beruf und Ausbildung zu vereinbaren?

Unser Unterrichtsmodell kombiniert Online- und Präsenzeinheiten gezielt für berufstätige Studierende. Die Online-Lerneinheiten lassen sich hervorragend in den beruflichen und privaten Alltag integrieren. Studierende können Inhalte ortsunabhängig bearbeiten, was Reisezeiten und Kosten spürbar reduziert. Gleichzeitig bleibt der persönliche Austausch ein zentraler Bestandteil.

Unser Unterrichts­modell kombiniert Online- und Präsenzeinheiten gezielt für berufs­tätige Studierende. – Renato Cadisch, Lehrgangsleiter HF am zB.

Warum sollten sich Interessierte für das zB. Zentrum Bildung Baden entscheiden?

Beim zB. Zentrum Bildung Baden steht der Mensch konsequent im Mittelpunkt. Unser Claim «DU im Zentrum» ist kein leerer Slogan, sondern gelebte Realität. Studierende werden bei uns persönlich begleitet: fachlich, organisatorisch und auch in herausfordernden Phasen. Diese Haltung basiert auf Werten wie Wertschätzung, Verbindlichkeit und Vertrauen. Genau diese Kombination aus persönlicher Nähe, professioneller Qualität und einem tragfähigen Netzwerk macht das zB. Zentrum Bildung Baden für viele Interessierte zur richtigen Entscheidung.

Was würden Sie jemandem sagen, der noch unsicher ist, ob er sich für eine HF-Ausbildung entscheiden soll?

Ein HF-Abschluss öffnet branchenunabhängig Türen und behält auch bei einem späteren Branchen- oder Berufswechsel seinen vollen Wert. Er vermittelt generalistische, übertragbare Kompetenzen in Führung, Strategie und Management, die in nahezu jedem Unternehmen gefragt sind. Zudem bildet er eine solide Basis für einen allfälligen Übergang in den akademischen Bereich, etwa zu einem Fachhochschul- oder sogar Universitätsstudium.

Weitere Informationen unter www.zentrumbildung.ch/hoehere-fachschulen

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«Die Fotografie ist mitten in ihrer grössten Revolution»

Tobias Küng,Rektor Weiterbildung am zB. Zentrum Bildung Wirtschaftsschule KV Aargau Ost

Tobias Küng
Rektor Weiterbildung am zB. Zentrum Bildung Wirtschaftsschule KV Aargau Ost

Herr Küng, nebst den betriebswirtschaftlich ausgerichteten Studiengängen bietet das zB. bereits seit 2016 einen «Studiengang dipl. HF-Kommunikationsdesign» mit Vertiefung Fotografie an. Warum hat das zB. einen solchen Studiengang aufgebaut?

Das zB. Zentrum Bildung hat als klassisch kaufmännisches Bildungsinstitut sehr früh die digitalen Kompetenzen in der Berufsbildung übergreifend gefördert. Als die digitale Fotografie sich zu etablieren begann, mussten viele Anwenderinnen und Anwender ihre Prozesse anpassen, dabei rückte der Umgang mit dem Computer in den Vordergrund. Daraus entstand ein stetig wachsendes Kurswesen im Umgang mit digitalen Bilddaten, welches bald auch die Aufnahmetechniken beinhaltete. Die Ausdehnung in breit abgestützte Lehrgänge im Bereich der digitalen Fotografie und den HF Studiengang Kommunikationsdesign war eine logische Konsequenz.

Wo steht die Fotografie heute?

Die Fotografie ist mitten in der wohl grössten Revolution. Über 160 Jahre lang wurden Abbildungen auf Silberschichten hergestellt. Der analoge Prozess wurde durch Verwendung von elektronischen Sensoren abgelöst und die Fotografie konnte damit insbesondere in der Geschwindigkeitsdimension massiv punkten. Die weltweite digitale Kommunikation fordert Abbildungen in Echtzeit. Das Smartphone und der Drang der Selbstdarstellung in den sozialen Medien setzten dem das i-Tüpfelchen auf. Das Berufsbild von Fotografinnen und Fotografen veränderte sich, Qualität statt Quantität lautet die Devise. Nur so war und ist eine Unterscheidung zum Schnelllebigen und Austauschbaren möglich. Doch damit nicht genug: KI verschiebt das Gleichgewicht erneut und fordert von Fotografinnen und Fotografen einmal mehr ein Umdenken und ein Sich-Neuerfinden.

Ist eine höhere Berufsbildung in der Fotografie heute noch sinnvoll?

Auf jeden Fall, denn nur eine mehrdimensionale Kompetenz verspricht den Erfolg. Der Rahmenlehrplan aus dem Jahr 2022, welcher diesen HF-Bildungsgang definiert und durch die Organisationen der Arbeitswelt entwickelt wurde, zeigt, dass die Trägerschaft die aktuellen Veränderungen bereits früh antizipiert hatte. Neben den mittlerweile flächendeckend eingeführten Handlungskompetenzen fordert er, dass die Studierenden überzeugende Gestaltungsprozesse durch kreative Methoden und Ideen entwickeln und konkretisieren sowie mittels Selbstreflexion systematisch umsetzen. Es gilt, die ästhetischen Kriterien mit den Tendenzen des zeitgenössischen Marktes zu verbinden. Die Studierenden werden in dieser Ausbildung also auf ein schwieriges Marktumfeld in mehreren Dimensionen vorbereitet. Eine Beherrschung des Handwerks allein reicht nicht mehr aus, Gestaltungskompetenz und ein gutes Kunstverständnis fördern die geforderte Kreativität. Die unternehmerische Dimension verhilft zu klaren Strukturen in Führung, sozialer Kompetenz und Management und führt zum notwendigen Effizienzgewinn.

Was spricht für die HF-Ausbildung am zB.foto?

Unser Ausbildungskonzept baut klar auf die vier Dimensionen «Handwerk», «Gestaltung», «Kunst» und «Unternehmerische Kompetenzen» und verbindet die entsprechenden Inhalte in grossen Projektarbeiten sehr alltagsnah. Daneben findet der Unterricht jeweils Donnerstagnachmittag und Freitagnachmittag bis in den Abend statt. Somit sind Samstage und Sonntage, welche wichtige Einnahmequellen darstellen, nicht durch Unterricht blockiert. Eine 60- bis 80 prozentige Berufstätigkeit ist mit der Ausbildung vereinbar und gibt neben der finanziellen Sicherheit auch die Möglichkeit, die erwünschte Selbstständigkeit sorgfältig aufzubauen. Unsere grosse Vielfalt an Dozierenden, welche in ihrem jeweiligen Spezialgebiet eine hohe Fachkenntnis aufweisen, sorgt für die wichtige Inspiration und persönliche Entwicklung.

Weitere Informationen unter www.zentrumbildung.ch/hoehere-fachschulen/hf-fotografie

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