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Ayurveda für Entspannung und Schönheit

04.01.2018
von Sybille Bruetsch-Prevot

Wellness soll den verlorenen Rhythmus von An- und Entspannung wieder in Kraft setzen und die Lebensenergie revitalisieren. Diese körperliche Erfahrung spricht auch die Seele an – der Körper teilt sozusagen der Seele mit, dass die Gesamtheit zählt. 

Die hektische Umwelt, falsche Ernährung, mangelnde Bewegung und die hohen Anforderungen im Privat- und Berufsleben fordern ihren Tribut: Immer mehr Menschen sind am Anschlag, und selbst Jugendliche und Kinder sind davon betroffen. Als Gegenpol boomen Wellnesshotels und Angebote, die das innere Gleichgewicht wieder herstellen sollen. Bewusste Entspannung fest in den eigenen Alltag einzuplanen, ist oft besser und nachhaltiger, als Wellnessferien und -wochenenden, die zwar kurzfristig guttun, nach denen man aber ganz schnell wieder im alten Trott ist.

Ayurveda für Geschmeidigkeit

Im immensen Angebot an Wellness findet grundsätzlich jede und jeder das passende. Ayurveda zum Beispiel gehört zur ältesten Methode überhaupt und ist ausserordentlich beliebt – ausser vielleicht bei Menschen, die kein Öl mögen. Ayurveda-Behandlungen sorgen für Geschmeidigkeit des Körpers und der Gelenke, für eine zarte Haut und für eine allgemeine Revitalisierung. Gerade bei Schlafstörungen, Migräne, Rückenschmerzen, Gelenkproblemen und Depressionen wirken Ayurveda-Behandlungen wahre Wunder. Ayurveda stärkt zudem das Immunsystem und ist ein wahrer Jungbrunnen.

Die Kräuterstempel-Masssage Panta Jama ist eine sehr stoffwechselanregende Behandlung mit heissen Kräuterstempeln. Ideal zur Aktivierung der Zellstoffteilung, Gewichtsregulierung und Anregung des Verdauungsapparates, der in den Wintermonaten eher etwas langsamer tickt. Zudem tut die Behandlung der Seele gut: sich bei Kerzenschein und sanfter Musik mit duftendem Öl und Kräuterstempeln massieren zu lassen, lässt den Alltag vergessen. Und die Haut ist nach diesem Peeling zart wie ein Babypopo.

Gerade bei Schlafstörungen, Migräne, Rückenschmerzen, Gelenkproblemen und Depressionen wirken Ayurveda-Behandlungen wahre Wunder.

Ab in die Schwitzbox

Während wir im Sommer Erfrischung suchen, sind uns im Winter Hitze und Wärme gerade recht. Regelmässige Saunabesuche sind deshalb lohnenswert: Sie stärken das Immunsystem und fördern den Stoffwechsel. Und lassen uns wieder mal so richtig durch und durch Wärme tanken. Eine angenehme Schwitzform der anderen Art ist die ayurvedische Ganzkörpermassage (Abhyanga) mit anschliessender Schwitzbox. Mittels angewendeter Öle und speziellen Massagetechniken werden Schlacken und Giftstoffe gebunden und zum Schluss in der Schwitzbox wieder ausgeschieden. Das Schwitzen stärkt ebenfalls das Immunsystem, das Nervensystem, baut das Körpergleichgewicht auf und verhilft zur Ausgeglichenheit auf allen Ebenen.

Auch Haare mögen Öl

Öle sind aber nicht nur Balsam für die Haut, sondern auch für die Haare. Die kalte Winter- und die trockene Heizungsluft zu Hause entziehen dem Haar Feuchtigkeit, es wird spröde und glanzlos. Ein Shampoo mit milden Inhaltsstoffen (Babyshampoo) oder mit Öl angereichert, ist jetzt ideal. Beim Haarewaschen das Shampoo nur auf die Kopfhaut geben, die Haarlängen werden beim Ausspülen automatisch mitgewaschen. So werden die Spitzen weniger strapaziert. Für schönen Glanz das Haar mit einem Liter stillem Mineralwasser spülen. Mineralwasser enthält keinen Kalk und macht dass Haar glänzend und geschmeidig.

Regelmässige Saunabesuche sind deshalb lohnenswert: Sie stärken das Immunsystem und fördern den Stoffwechsel.

Zu viel Hitze schadet

Ein Glanzkiller ist auch heisses Wasser: Wird das Haar mit zu heissem Wasser gewaschen, wird die Schuppenschicht geöffnet und dem Haar zu viel Fett entzogen. Im Winter deshalb besser nur mit lauwarmem Wasser Haare waschen. Ebenfalls nicht zu heiss föhnen. Besser zwischendurch mal lufttrocknen lassen. Ein bewährtes Hausmittelchen gegen trockenes und sprödes Haar ist die Bananen-Olivenöl- Haarkur: Eine Banane zerdrücken und einen Teelöffel Olivenöl dazu geben. Die Masse im Haar verteilen und ca. zehn Minuten einwirken lassen. Gut ausspülen und sich über das glänzende Ergebnis freuen. Wenn eine Haarkur unter einem feuchtwarmen Handtuch einwirken kann, wird die Wirkung übrigens erhöht. Die Wirkstoffe können durch die Wärme tiefer ins Haar eindringen. Wasserdampf hat eine ähnliche Wirkung: Legt man sich mit Haarkur in die Badewanne, kann sich die Pflege optimal entfalten.

Wohlige Kopfmassage

Eine Kopfmassage entspannt und mindert Stress. Besonders schön, wenn man zu zweit ist: Die Fingerkuppen auf der Kopfhaut in kleinen Kreisen und mit leichtem Druck vom Haaransatz bis zum Hinterkopf und Nacken bewegen, die Schläfen kreisförmig mit zwei Fingern massieren (nicht zu viel Druck) und zum Schluss sanft mit beiden Händen über die Kopfhaut und das Haar streicheln.

Text: Sybille Brütsch-Prévot

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