Wenn die Tage vor den Tagen belasten – ein Blick auf PMS und mögliche Wege im Umgang damit
Es sind oft die kleinen Dinge, die den Unterschied machen: ein plötzliches Ziehen in der Brust, die Gereiztheit, die scheinbar aus dem Nichts kommt oder die Müdigkeit, die den Alltag schwerer wirken lässt. Viele Frauen erleben diese Veränderungen Monat für Monat – und viele von ihnen verbinden sie erst im Nachhinein mit dem prämenstruellen Syndrom, kurz PMS. Dabei betrifft es einen grossen Teil der weiblichen Bevölkerung. Und dennoch bleibt PMS häufig ein Thema, über das wenig gesprochen wird.
PMS beschreibt eine Vielzahl körperlicher und emotionaler Beschwerden, die typischerweise ein bis zwei Wochen vor der Menstruation auftreten und mit dem Einsetzen der Monatsblutung meist wieder verschwinden. Dazu gehören Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, innere Anspannung, Kopfschmerzen, Brustspannen, Hautprobleme oder Müdigkeit. Die Bandbreite möglicher Symptome ist gross – und genau das macht PMS so schwer greifbar.
Warum wir über PMS sprechen sollten
Obwohl PMS weit verbreitet ist, erleben viele Frauen, dass ihre Beschwerden nicht ernst genommen oder als «Launen» abgetan werden. Dabei kann der Einfluss auf das Wohlbefinden erheblich sein. Eine bessere Aufklärung kann dazu beitragen, Symptome nicht nur zu verstehen, sondern auch rechtzeitig zu erkennen und einzuordnen.

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Aufklärung schafft zudem Sichtbarkeit: Sie hilft, das Tabu rund um das Thema Zyklus und prämenstruelle Beschwerden zu durchbrechen und ermutigt Frauen, offen über ihre Erfahrungen zu sprechen – im privaten Umfeld, am Arbeitsplatz oder in der medizinischen Beratung. Je besser PMS verstanden wird, desto leichter fällt ein hilfreicher und entlastender Umgang damit.
Zykluswissen als Schlüssel
Eine besondere Herausforderung im Umgang mit PMS besteht darin, den Zusammenhang der Beschwerden mit den Tagen vor der Menstruation zu erkennen. Eine der wirkungsvollsten Möglichkeiten ist daher das Dokumentieren des Zyklus und der Symptome – etwa mithilfe einer App oder eines PMS-Kalenders. So werden Muster sichtbar, die zuvor vielleicht diffus oder vollkommen zufällig wirkten.
Diese Kenntnis schafft Handlungsspielraum: Wer seinen Zyklus kennt, kann beispielsweise Termine anders planen, bewusster Pausen einlegen oder frühzeitig unterstützende Massnahmen einbauen. Auch Lebensstilfaktoren wie Bewegung, Ernährung, Schlafhygiene und Entspannungstechniken können eine wichtige Rolle spielen.
Pflanzliche Unterstützung mit Mönchspfeffer
Neben allgemeinen Massnahmen gibt es auch medikamentöse Therapien zur Linderung von PMS-Beschwerden. Einen pflanzlichen Ansatz bieten Präparate mit Extrakten aus Mönchspfeffer. In der Schweiz ist dieser beispielsweise im zugelassenen Arzneimittel «prefemin» enthalten. Das Produkt wird bei Beschwerden des prämenstruellen Syndroms verwendet, die in den Wochen vor der Menstruation auftreten und mit Beginn der Blutung wieder nachlassen. Dazu zählen sowohl körperliche Beschwerden wie Brustspannen, Kopfschmerzen, Unterleibsbeschwerden oder Hautprobleme als auch seelische Belastungen wie Reizbarkeit, nervliche Anspannung oder Verstimmungszustände.
Traditionell wird Mönchspfeffer auch bei Zyklusstörungen eingesetzt, etwa bei zu häufigen oder zu seltenen Blutungen. Zudem kann das Präparat auch von Frauen eingenommen werden, die ein hormonales Empfängnisverhütungsmittel nutzen und dennoch PMS-Beschwerden erleben.
Mehr Verständnis, weniger Belastung
Viele Frauen erleben eine spürbare Erleichterung, wenn sie ihre PMS-Beschwerden besser verstehen und passende Unterstützung finden – zum Beispiel durch Anpassungen im Lebensstil, das Beobachten des eigenen Zyklus oder die Anwendung eines pflanzlichen Präparats. Bei anhaltenden oder belastenden Beschwerden empfiehlt es sich, ärztlichen oder pharmazeutischen Rat einzuholen und eine medizinische Fachperson in den Therapieentscheid einzubeziehen.
PMS betrifft zahlreiche Frauen und verdient die entsprechende Aufmerksamkeit. Wer seine Symptome (er)kennt und dokumentiert, kann zielgerichtet damit umgehen und leichter herausfinden, welche Unterstützung geeignet ist.
So wird aus einer anfangs kaum zuzuordnenden Belastung ein Thema, das mit Wissen und geeigneten Massnahmen handhabbar wird. Die Tage vor den Tagen müssen nicht einfach ausgehalten werden – sie können verstanden und damit spürbar erleichtert werden.
Weitere Informationen unter zellerag.ch

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