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Zürich
28 September 2020

Frühling macht Lust auf Outdoor-Sport.

Mit den steigenden Temperaturen im Frühling wird auch Outdoor-Sport wieder beliebter. Aus gutem Grund, denn draussen Sport zu treiben ist positiv für die Gesundheit und stärkt die Vitalität – also ab aufs Velo oder den Vitaparcours?

Die Euphorie ist verständlich: Frühlingsgefühle wecken nicht nur die Schmetterlinge im Bauch, sondern auch die müden Muskeln, die wieder mehr bewegt werden wollen. Dafür bieten sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Sportarten an, die während der kalten Wintermonate auf Eis gelegt werden mussten. Neben den Klassikern wie Joggen, Nordic Walking und Velofahren stehen zudem Sportarten zur Auswahl, die der Durchschnittssportler wohl eher nicht auf dem Radar hat.

Zu Fuss oder auf dem Rad

Laufsport ist gut für das Herz-Kreislauf-System und bewegt viele Muskeln. Für Einsteiger ist Nordic Walking eine geeignete Alternative zum Joggen, weil dadurch die Belastung für die Gelenke reduziert ist. Dank der Stöcke wird zusätzlich die Arm-, Brust- und Schultermuskulatur trainiert und gestärkt. Ohne eiskalten Gegenwind und glatte Strassen wird im Frühling auch die Fahrt mit dem Fahrrad wieder deutlich angenehmer. Dazu ein Tipp: Mit einem E-Bike erhöht sich die Reichweite einer zumutbaren Velofahrt massiv – vielleicht lässt sich damit sogar der Arbeitsweg bewältigen? Der Verzicht auf das Auto ist schliesslich nicht nur gesund, sondern auch für die Umwelt wertvoll.

Ein spannendes Gerät ist beispielsweise das Gartentrampolin.

Wer mit Joggen und Velofahren nicht viel anfangen kann, muss deshalb keineswegs auf der Couch herumliegen. Einige Sportarten lassen sich sogar auf dem eigenen Rasen durchführen. Ein spannendes Gerät ist beispielsweise das Gartentrampolin: Es ermöglicht gelenkschonendes Training sowie variable Bewegungsabläufe. Die Sprünge beanspruchen zahlreiche Muskelgruppen – und ein Trampolin macht einfach viel Spass. Ebenfalls im eigenen Garten lässt sich die Slackline aufspannen, eine Art Spannseil, das aber nicht straff gespannt ist. Das Balancieren auf der Slackline fördert die Koordination, den Gleichgewichtssinn und auch die Konzentrationsfähigkeit. Das Seil wird übrigens nur auf Knie- bis Hüfthöhe gespannt, es besteht also keine Absturzgefahr, wenn man abspringen muss.

Über das Wasser gleiten

Etwas weiter weg von zu Hause – und auf einem anderen Untergrund – wird im Frühling ein anderer Outdoor-Sport wieder attraktiv: Rudern. Was man im ersten Moment vielleicht nur mit muskelbepackten Olympioniken verbindet, ist tatsächlich auch für den normalen Breitensportler eine tolle Abwechslung. Rudern ist ein ideales Ganzkörpertraining mit gleichmässiger Belastung und lässt sich zudem als Mannschaftssport ausüben. Daneben gibt es selbstverständlich unzählige weitere Sportarten, die mit dem warmen Frühlingswetter wieder in den Fokus rücken. Wichtig ist allerdings, dass man bei aller Begeisterung für die sportliche Betätigung ein Auge auf die Belastungen hat und den Körper nicht überfordert.

Gelenke schonen

Besondere Aufmerksamkeit haben bei jeder Aktivität die Gelenke verdient. Ob Wirbelsäule, Knie, Hüfte oder Fussgelenk: Fast jeder Mensch hat ein «Problemgelenk», auf das er speziell achten sollte. Für die Prävention von Arthrose, also dem übermässigen Verschleiss eines Gelenks, sind die passende Ausrüstung und die korrekte Durchführung von Bewegungsabläufen sehr wichtig. Qualitativ hochwertiges, dem Fuss angepasstes Schuhwerk ist für ein gelenkschonendes Joggen ebenso wichtig wie der richtige Laufstil. Gleiches gilt für den Fitnessraum, wo man unbedingt unter fachkundiger Beratung mit der passenden Belastung an den richtigen Geräten trainieren muss. Übermotiviertes Draufgängertum schadet dem Körper mehr als es ihm nützt.

Walking ist sicher ratsamer als Joggen.

Sensibles Wunderwerk

Der menschliche Körper besteht aus 140 Gelenken, welche die Knochen schützen und flüssige Bewegungen zwischen benachbarten Gliedmassen ermöglichen. Die knorpeligen Überzüge der Gelenke funktionieren wie ein mit Wasser vollgesogener Schwamm, der unter Druck leicht zusammengepresst wird und eine Flüssigkeit abgibt, welche das Gelenk «schmiert». Die Gelenkknorpel soll man durchaus belasten, weil ansonsten diese «Schmierung» fehlt und der Knorpel seine Elastizität verliert. Schädlich für die Gelenke sind allerdings harte, unvermittelte Stossbelastungen sowie Aktivitäten, welche ein Gelenk zu lange in der gleichen Position belassen. In solchen Fällen nutzt sich der Gelenkknorpel ab, es entstehen Entzündungen und Verletzungen, die zu Arthrose führen können.

Entlastung durch gezieltes Training

Zur Vorbeugung solcher Schädigungen ist neben Ausrüstung und korrekter Durchführung auch die Stärkung der Gelenke notwendig, vor allem dann, wenn es schon Probleme gab. Die Gelenke lassen sich zwar nicht direkt trainieren, die gezielte Kräftigung der umgebenden Strukturen (z.B. Muskeln) entlastet aber das Gelenk. Hilfreich sind darüber hinaus eine ausgewogene, gesunde Ernährung sowie das Vermeiden respektive Reduzieren von Übergewicht. Zudem gibt es Sportarten, die bei gewissen Gelenkproblemen tatsächlich nicht mehr empfohlen werden. Im Gespräch mit einem Arzt kann man sich zu diesem Thema beraten lassen.

Lieber schwimmen als rennen

Bei arthritischen Erkrankungen ist Schwimmen, vor allem Kraul und Rückenlage, eine geeignete Sportart. Durch den Auftrieb des Wassers wird die Belastung auf die Gelenke reduziert, die Bewegungen sind gleichmässig und kontrolliert. Das gilt ebenso für Aquagymnastik, wobei jeweils Wassertemperaturen von 26 bis 28 Grad empfohlen werden. Laufsportarten sind eher heikel: Walking ist sicher ratsamer als Joggen, der Untergrund sollte ausserdem nicht zu hart sein. Klettern oder das bereits erwähnte Rudern eignen sich für Arthrose-Patienten genauso wie Velofahren. Mit der richtigen Vorbereitung sowie einer korrekten Durchführung des Outdoor-Sports steht einem beschwingten Start in den Frühling also nichts im Weg – Bahn frei für Vitalität und Wohlbefinden!

Text: Remo Bürgi

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