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14 November 2019

Familienaktivitäten statt Quengeleien.

Verbringt die ganze Familie Zeit miteinander, schafft sie Erinnerungen und die Mitglieder lernen voreinander. Die Qualität dieses Beisammenseins ist mindestens genauso wichtig wie die Häufigkeit. Damit die Ideen für Familienaktivitäten auch in den kälteren Monaten nicht ausgehen, hat «Fokus Winter 2019» ein paar Vorschläge zusammengetragen.

Gerade noch friedlich ins Spiel vertieft und auf einmal gehen die Rangeleien los: Sie rennen unkontrolliert durch das Haus, kreischen herum und ein paar Spielzeuge fliegen durch die Luft – Kinder. Egal wie sehr wir sie lieben, manchmal – wirklich nur manchmal – gehen sie einem so richtig auf die Nerven. Voller Energie tun sie alles, nur nicht das, was die Eltern gerne möchten. Anstatt nur die Symptome wie das Herumwerfen von Gegenständen zu bekämpfen, sollte die Ursache erkennt werden: die überschüssige Energie.

Neben dem unruhigen Verhalten treten durch die überschüssige Energie noch weitere negative Effekte auf. «Die Kinder können sich nicht mehr richtig konzentrieren und sind nicht mehr aufnahmefähig», weiss Eveline Vogler, Fachfrau für Kinderbetreuung. Ausserdem reagiert sie auf die Ausrede, dass es zu kalt sei, mit folgenden Erfahrungen: «Die Kinder stören sich nicht so an der Kälte wie wir Erwachsenen. Solange sie nicht frieren, kann nichts ihren Spiel- und Entdeckungstrieb bremsen.» Die Kleinen geniessen es übrigens genau wie die Älteren, nach einiger Zeit in der Kälte wieder nach drinnen zu gehen, um sich aufzuwärmen und etwas Ruhiges zu machen. Doch zuerst kommt die Bewegung.

Voller Energie tun die Kinder alles, nur nicht das, was die Eltern gerne möchten.

Wandern ohne schlechte Laune

In den kalten Wintermonaten verbringen die meisten Leute weniger Zeit an der frischen Luft. Dabei gibt es gerade für Familien so viele Möglichkeiten, sich draussen auszutoben und Spass zu haben. Wenn Schnee den Boden ziert, bringen Eltern ihre Kinder sogar zu Dingen, die sonst eher unattraktiv für die Kleinen sind. Während eine Wanderung im Sommer von einem kontinuierlichen Motzen begleitet ist, überzeugen die längeren Spaziergänge im Winter mehr. Auf dem Weg können die Kinder mit dem Schnee spielen, ihre Eltern mit Schneebällen bewerfen und die nie aus der Mode kommenden Schneeengel machen. Nach diesem kleinen Ausflug sind die Sprösslinge bestimmt ein bisschen müde und ruhiger.

Wintertraum für Prinzessinnen

Sie gehören wohl zu den Top-Lieblingstieren von Mädchen: Pferde. Sobald die Kleinen das Wort Ponyreiten hören, sind sie hellauf begeistert. Egal ob Etui, Pullover oder Stickers, die Pferdeköpfe dürfen überall abgebildet sein. Vor allem bei kleineren Mädchen ist Reitunterricht nicht gerade das beliebteste Hobby bei den Eltern. Die Angst, etwas könnte passieren, ist gross. Ausserdem sind die Reitstunden teuer und Teilnehmende brauchen Ausrüstung, die ebenfalls ins Portemonnaie gehen. Ein Kompromiss, der gerade im Winter wunderschön für die gesamte Familie ist, ist eine Kutschenfahrt durch den Schnee. Unter der warmen Decke eingekuschelt verbringt die Familie eine schöne Zeit miteinander.

Lernen ohne Frustration

Skiurlaube sind nach wie vor sehr beliebt bei den Schweizer Familien. Gerade mit kleinen Kindern gestalten sich diese jedoch oft als eine Herausforderung. Nur schon bis die Kinder in ihren Skianzüge genug warm eingepackt sind, dauert es eine Weile. Und auf der Piste dürfen die Kleinen nicht aus den Augen gelassen werden. Verständlicherweise entscheiden sich einige Eltern dazu, ihre Kinder in die Skischule zu schicken. Dort lernen sie andere Anfänger kennen und sind nicht ganz so frustriert, wenn es nicht so gut wie bei den Erwachsenen klappt. Ausserdem werden sie von einem dafür ausgebildeten Skilehrer unterrichtet. Nachdem die Kinder am Tag viele neue Eindrücke auf der Piste gewonnen haben, sind sie am Abend müde und glücklich. Einem entspannten Familienabend steht nichts mehr im Wege.

Ein Kompromiss, der gerade im Winter wunderschön für die gesamte Familie ist, ist eine Kutschenfahrt durch den Schnee.

Spass im Sitzen

Eine unkomplizierte und spassige Aktivität für die ganze Familie im Winter ist das Schlitteln. Egal ob auf dem Hügel in der Nachbarschaft oder auf einer präparierten Schlittelpiste: Das Rutschen auf den Schnee zaubert Gross und Klein ein Lächeln ins Gesicht. In der Schweiz gibt es in fast jedem Skigebiet gute Möglichkeiten dazu. An vielen Orten wird auch das begehrte Nachtschlitteln angeboten, was immer ein besonderes Erlebnis ist. Oft sind die Pisten bei Dunkelheit mit Fackeln beleuchtet, weshalb der Schnee gelb-orange leuchtet. Die Stimmung wird dadurch noch besser. Wer sich erst einmal ans Schlitteln antasten möchte, braucht nicht gleich einen Schlitten zu mieten oder zu kaufen. Es bereitet viel Freude mit einem Plastiksack kleinere Hänge runterzurutschen. Gleichzeitig trainieren die Kinder ihr Gleichgewicht und ihr Körpergefühl. Ausserdem können sie sich so richtig austoben und die Eltern bei einem Thermobecher warmen Tees dabei zusehen.

Erlebnisbäder für jedes Alter

An den ganz kalten Tagen ist es manchmal trotzdem schön, sich nicht zu lange der Biese auszusetzen. Doch nur weil die Lust, nach draussen zu gehen, nicht vorhanden ist, schwindet nicht automatisch der Tatendrang der Kinder. Bei einem Tagesausflug in eines der vielen Erlebnisbäder der Schweiz kommt die ganze Familie auf ihre Kosten. Es ist ratsam, sich im Vorhinein das Angebot der Bäder anzusehen. Nicht alle Rutschen eignen sich für jedes Alter. Kann ein Kleinkind nicht auf die Rutsche gehen, die in seinen kleinen Augen so abenteuerlich aussieht, kugeln unter Umständen schnell die Tränen. Die Grösseren hingegen freuen sich enorm, wenn sie die unterschiedlichen Bahnen austesten dürfen. Falls die Sprösslinge noch keine geübten Schwimmer sind, macht es Sinn, dies neben dem Sommer auch in der kalten Jahreszeit zu trainieren. Es ist somit gut, wenn das gewählte Erlebnisbad über ein weniger tiefes Becken verfügt.

 

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