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21 Januar 2020

Say cheese!.

Das Allerweltsmittel für strahlende Gesichter auf Fotos kennt wohl jeder: «Sag mal cheese», und das Erinnerungsbild ist geknipst. Doch der «cheese» hat in der Schweiz auch in der kulinarischen Abteilung einen hohen Stellenwert. Ob in der Gourmetküche oder in einem einfachen Haushalt, Käse ist immer zu finden. 

Guter Käse ist aus der Schweizer Küche nicht wegzudenken. Er ist für die Schweizerinnen und Schweizer so wichtig, dass es das Qualitätssiegel AOP («Appellation d’Origine Protégée» oder in Deutsch «geschützte Ursprungsbezeichnung») gibt, welches vom Gesetz geschützt ist. Für das Siegel ist es elementar, dass der Käse – wie er heute produziert wird – eine tief verankerte Verbindung zur Ursprungsregion hat. Das bedeutet, dass die ganze Produktion, vom Rohstoff bis zum Endprodukt, in der Heimat des Produktes stattfinden muss. Auch die Passion, Traditionen aufrechterhalten zu wollen, darf nicht fehlen. Dies kann beispielweise das technische Know-how sein, das von Generation zu Generation weitergereicht wird. Die Ansprüche werden regelmässig von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle kontrolliert.

Auch Fleisch, Brot, Spirituosen, Früchte oder Gemüse können das Gütesiegel erlangen.

Die Käse-Klassiker haben’s drauf

Emmentaler, Gruyère, Tête de Moine oder Sbrinz: Insgesamt 22 bekannte Käsemarken haben die drei Buchstaben AOP hinter dem Namen. Keine Überraschung, dass im Land des Käses viele bekannte Käsesorten das geschichtsträchtige Qualitätssiegel tragen. Doch nicht nur Käse wird in der Schweiz ausgezeichnet: Auch Fleisch, Brot, Spirituosen, Früchte oder Gemüse können das Gütesiegel erlangen.  

Wer also beim nächsten Einkauf ein Schweizer Produkt, hergestellt mit Tradition und Leidenschaft, ins «Körbli» legen will, der weiss nun, worauf zu achten ist: AOP!

Woher kommt der Ausdruck «say cheese»?

«Sagen Sie Käse» klingt komisch, führt aber beim Fotografieren zum lachenden Erfolg. Sagt man auf Englisch «say cheese» formt sich der Mund perfekt, um ein strahlendes Lächeln herbeizurufen. Besonders das «ch» bringt die Zähne in eine optimale Stellung und das «ee» die Lippen in eine schöne Form. Verschiedene Quellen deuten darauf hin, dass dieser Spruch erstmals in den 1940er-Jahren verwendet wurde. Spekulative Erzählungen besagen, dass der Spruch ursprünglich vom einstigen US-amerikanischen Präsidenten Franklin D.Roosevelt kam. Zirka 40 Jahre früher sah das Optimum eines Bildes noch ganz anders aus: In der viktorianischen Zeit galt ein kleiner und streng aussehender Mund als Ideal. Dabei sei auch ein Lebensmittel zur Hilfe gekommen: «Pflaume» sollte zu dieser Zeit zum perfekten Mund führen. Einer der Gründe, weshalb der Mund lieber geschlossen blieb, war die schlechte Mundhygiene, die oft zu einem lückenhaften Gebiss führte.

Text Tina Spichtig

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