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5 Juni 2020

Digitale Schweiz: die Digitalisierung auf den Boden bringen.

Markus Weber, Präsident, Bauen digital Schweiz / BuildingSMART Switzerland

Der Bundesrat will, dass die Schweiz die Chancen der Digitalisierung optimal nutzt. Deshalb hat er die Strategie «Digitale Schweiz» verabschiedet und in einem Aktionsplan konkretisiert. Obwohl die Bau- und Immobilienbranche rund 15 Prozent des Bruttoinlandproduktes ausmachen, spielt sie in dieser Strategie nur eine untergeordnete Rolle. Wir haben hier klar einen Nachholbedarf. Bauen digital Schweiz wird sich zusammen mit weiteren Institutionen dafür stark machen, dass Chancen und Risiken richtig eingeschätzt werden. Vor allem wird sich unsere Organisation für eines einsetzen: Wir wollen die Immobilienwirtschaft fit für die Digitalisierung machen. 

Die Grundlagen sind geschaffen

Der Stufenplan von Bauen digital Schweiz zeigt auf, wie die digitale Transformation schrittweise und koordiniert erfolgen muss. Er beschreibt, wie der gemeinsame Weg aller Beteiligten – Besteller, Planer, Ersteller, Zulieferer und Bewirtschafter, aber auch Bildungsinstitutionen und Technologieanbieter – aussieht. Klares Ziel: langfristig die Effektivität, die Qualität und die Nachhaltigkeit von Bauobjekten und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Bau- und Immobilienwirtschaft steigern! 

Darüber hinaus ist es gelungen, die gesamte Wertschöpfungskette davon zu überzeugen, dass ein Miteinander schneller zum Ziel führt! National moderieren SIA, CRB, KBOB und IPB zusammen mit Bauen digital Schweiz gemeinsam die digitale Transformation. International erfolgt die länderübergreifende Abstimmung über das weltumfassende Netzwerk von buildingSMART International. 

Der Stufenplan von Bauen digital Schweiz zeigt auf, wie die digitale Transformation schrittweise und koordiniert erfolgen muss.

Markus Weber, Präsident Bauen Digital Schweiz / Buildingsmart Switzerland

Der dritte Baustein ist das «Use Case Management» von Bauen digital Schweiz, eine Methodik, die ein einheitliches Verständnis für die digitalen Anwendungsfälle (Use-Cases) über die gesamte Wertschöpfungskette der Bau- und Immobilienwirtschaft schafft. Hierzu haben jüngst die buildingSMART Chapter Schweiz, Deutschland, Österreich und Frankreich eine gemeinsame Roadmap und internationale Zusammenarbeit beschlossen.

Ran an die Umsetzung

Nun kann die eigentliche Arbeit beginnen, nun muss die digitale Transformation gemeinsam auf den Boden gebracht werden. Bauen digital Schweiz / buildingSMART Switzerland wird dazu mit Partnern aus allen Bereichen der Bau- und Immobilienwirtschaft Anwendungsfälle erarbeiten, die aufzeigen, wie die Digitalisierung, insbesondere BIM, zum Nutzen aller ganz konkret umgesetzt werden kann. In zahlreichen Use Cases wird dabei umfassend beschrieben und abgegrenzt, einheitlich entlang der Prozesse strukturiert und in Bezug auf die Informationsanforderungen detailliert dargestellt. Wichtig dabei: Die Use Cases verstehen sich als Best Practice und bilden die Grundlage für die Implementierung in einen BIM Prozess, basierend auf den internationalen Standards wie beispielsweise IFC, IDM und MVD von buildingSMART International. 

Eines ist klar: Die Digitalisierung bietet grosse Chancen. Sie werden aber nur dann genutzt werden können, wenn die Prozesse übergreifend gestaltet und die Menschen multidisziplinär und über Systemgrenzen hinweg an konkreten Praxisbeispielen zusammenarbeiten!

Text: Markus Weber

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