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Zürich
23 Februar 2020

Die tragende Rolle des Lichts.

In erster Linie benötigen wir künstliche Lichtquellen, um Räume aufzuhellen. Dieser Ansatz ist aber zu pragmatisch, denn Licht kann noch so viel mehr, als nur Schatten zu vertreiben – eine durchdachte Lichtplanung zum Beispiel beeinflusst die Atmosphäre von Räumen massgeblich und gibt ihnen eine eigene Note. Ein Einblick in das kleine Einmaleins des Lichts. 

Wie verleiht man einem Innenraum einen besonderen Charakter? Man kann ihn zum Beispiel mit verschiedenen Elementen, etwa einem Paravent, in Raumeinheiten unterteilen. Eine wichtige Rolle spielen natürlich auch die Möbelstücke, die das jeweilige Zimmer zieren. Und mit unterschiedlichen Farben an den Wänden und Decken sowie mit Teppichen und Bildern lässt sich das Auge zusätzlich leiten. Ein ebenso wichtiger Faktor ist Licht. Dank unterschiedlicher Farben, Intensitäten und Beleuchtungsarten kann man mit Licht einem Raum seinen ganz individuellen Stempel aufdrücken. 

Von Farben und Temperaturen

Was macht Licht eigentlich «warm» oder «kalt» – und wie wird das gemessen? Für das Frauenhoferinstitut hat Experte Oliver Stefani dies im Rahmen eines Fachartikels auf den Punkt gebracht. So könne man die Farbtemperatur des Lichts auch als «Lichtfarbe» bezeichnen. Die Lichtfarbe gibt an, ob es sich um ein neutrales, warmes oder kaltes Licht handelt. 4000K (Kelvin) ist üblicherweise ein neutrales Weiss, 3000K wird als warm und 5000K als kalt bezeichnet. Dabei ist der Temperaturwert in Kelvin etwas verwirrend: Denn je höher die Temperatur, desto kälter ist das Licht. Eine Kerze hat z.B. 1500K, ein nördlicher blauer Himmel bis zu 27 000K.

Die Lichtfarbe hat gemäss Stefani sowohl eine emotionale als auch eine biologische Wirkung auf den Menschen. Ein Raum, der mit einem warmen Licht, also einer niedrigen Farbtemperatur ausgeleuchtet ist, wirkt gemütlich und entspannend, wohingegen ein Raum, der mit einem kalten Licht, also einer hohen Farbtemperatur ausgeleuchtet ist, grösser, reiner und anregender wirkt. Dies macht ihn für eine Arbeitsatmosphäre besser geeignet. Durch den höheren Blauanteil in kaltem Licht ist dieses auch biologisch anregend, indem es das «Schlafhormon» Melatonin unterdrückt. Was fürs Büro gut ist, gilt aber nicht zwingend im Eigenheim: Gerade am Abend sollte man auf kaltes Licht wenn möglich verzichten, denn im Vergleich zu warmem Licht kann es die Anfangsphase des Schlafs stören.

Jedem Raum das passende Licht

Je nach «Funktion» des Raums sollte man sich also für kaltes oder eher warmes Licht entscheiden – oder auf ein Smart Light setzen, das sich den jeweiligen Anforderungen anpassen lässt. Doch nicht nur das Licht an sich, sondern auch die Art der Beleuchtung ist ausschlaggebend. Die heutige Lichttechnik bietet dafür unzählige Möglichkeiten und Ideen. Wichtig bei der Umsetzung ist jedoch eine durchdachte Planung. Und die beginnt mit einer ausreichenden Zahl von Steckdosen und Wandauslässen.

Zuerst benötigt jeder Raum eine gute Grundausleuchtung, die durch einen Schalter direkt an der Türe bedient wird. Danach kümmert man sich um das gewünschte Ambiente: Man taucht Kunstobjekte, Lesezonen, Kommunikationsbereiche oder Arbeitsplätze jeweils in ein spezielles Licht und verleiht dem Raum durch unterschiedliche Helligkeitsstufen Konturen.

Direkte und indirekte Beleuchtung

Direktes Licht – wie beispielsweise die Flamme einer Kerze – löst angenehme Empfindungen aus, hat jedoch den Nachteil, dass es kaum abgeschirmt ist und ungefiltert ins Auge fällt. Aus diesem Grund sollte indirektes Licht bevorzugt werden, also eine abgeschirmte Lichtquelle, die von Wänden und Decke reflektiert wird. Damit das Licht einen möglichst breiten Leuchtkegel werfen kann, sollte es in ausreichender Entfernung zur beleuchteten Fläche angebracht sein. Wandfluter sollten ausserdem erst ab einer Höhe von 170 cm montiert werden, damit sich die Lichtquelle oberhalb der Augenhöhe befindet. Nicht zuletzt gehört der Einsatz von Flutern in kleinen oder niedrigen Räumen genau geplant, weil sie sonst ihre Wirkung verfehlen könnten.

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