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Zürich
26 Februar 2020

Mit einem «Legal Powerhouse» im Rücken.

Rechtsstreitigkeiten sind nervenaufreibend, aufwendig – und teuer. Eine Rechtsschutzversicherung schafft in allen drei Punkten Abhilfe: Denn durch sie erhalten Versicherte im Ernstfall nicht nur juristische Unterstützung, sondern ihnen werden auch die Verfahrenskosten abgenommen. Warum man auf guten Rechtsschutz achten sollte, und welche Leistungen man erwarten darf, fragte «Fokus Law Guide» bei den Expertinnen der Dextra Rechtsschutz AG nach.

Konflikte mit dem Arbeitgeber, dem Vermieter, in Garantiefragen oder im Strassenverkehr. Derartige Momente sind leider keine Seltenheit. Welche Rolle kann eine Rechtsschutzversicherung in diesen Lebenslagen übernehmen? «Unsere Kundinnen und Kunden profitieren von diversen Vorzügen. Wir stellen unseren Versicherten persönliche Hilfe aus spezialisierten Teams von 70 Juristen und Anwälten bereit. Zudem erledigen wir alle Abläufe und Notwendigkeiten aus einer Hand. Im Fall eines Gerichtsverfahrens übernehmen wir die Rechts- und Verfahrenskosten», erklärt Nadia Jäggi, Chief Claims Officer von Dextra. Sie fügt hinzu: «Aufgrund unserer digitalen Plattform können wir sehr eng und innert kürzester Fristen mit den Kunden, Anwälten und anderen Instanzen zusammenarbeiten.» 


Tamara Assilnia
Rechtsanwältin
Ein Team kompetenter Fachleute an der Seite

«Typisch im Winter», wie Tamara Assilnia, Teamleiterin Arbeitsrecht, ausführt: «Wer krankheitshalber oder unfallbedingt am Arbeitsplatz ausfällt, muss sich vielleicht plötzlich mit arbeitsrechtlichen Fragestellungen auseinandersetzen. Zum Beispiel kann die Frage aufkommen, wer in dieser Zeit eigentlich für den Lohn aufkommen muss.» Derartige Belange sind zwar im Arbeitsvertrag sowie im Arbeitsrecht geregelt. In der Praxis führen sie aber immer wieder zu Spannungen und Auseinandersetzungen. Diese ziehen manchmal sogar Rechtsstreitigkeiten nach sich.

«Spätestens an diesem Punkt kann es richtig teuer werden», betont Tamara Assilnia. «In solchen Fällen prüfen wir die Ansprüche und Pflichten der Beteiligten. Auch versuchen wir durch pragmatisches Vorgehen eine Eskalation zu verhindern. Wir begleiten den Arbeitnehmer, erklären ihm unter anderem, wie und wo man den Krankheitsfall anmelden und wie die Vergütung ablaufen muss.» Oftmals gehe es auch darum, die Debatte wieder zu versachlichen. «Wir geben stets unser Bestes, um auch auf der zwischenmenschlichen Ebene Ruhe reinzubringen und eine sinnvolle Lösung für alle Beteiligten zu erzielen.» 

Anita Brassel
Rechtsanwältin
Wenn die Kündigung ins Haus flattert

Neben dem Arbeitsrecht ist das Mietrecht ein sehr präsentes Thema. «Hier sind wir täglich mit diversen Rechtsfragen betraut, die wir für unsere Mandaten regeln», sagt Anita Brassel. Als Teamleiterin Immobilienrecht ist sie mit unterschiedlichsten Fällen und Situationen bestens vertraut. «Ein häufiges Szenario ist beispielsweise die Kündigungsanfechtung», erklärt sie. Hier gehe es darum, für die Mandanten eine Erstreckung des Mietverhältnisses zu erwirken. So verschafft man dem Mieter mehr Zeit für die Wohnungssuche. Für die Betroffenen sei dies eine sehr emotionale und stressige Situation. Schliesslich müssen sie befürchten, zum Ablauf der Kündigungsfrist auf der Strasse zu stehen. Indem man via der zuständigen Behörden längere Zeiträume schafft, entschärft sich die Situation. «Schlussendlich wird bei fachkundigem Vorgehen in den wenigsten Fällen die gewährte Erstreckung tatsächlich ausgeschöpft», weiss Brassel. 

Auch Mängel am Mietobjekt beschäftigen Brassel und ihr Team stetig. Ein weiterer Winter-Klassiker: Die Heizung streikt. «In solchen Fällen melden wir uns beim Vermieter. Wir setzen ihm dann eine Frist, bis zu der der Mangel behoben sein muss.» Wird der Mangel nicht behoben, besteht eine Möglichkeit auch darin, in dieser Zeit den Mietzins bei der Schlichtungsstelle zu hinterlegen und erst nach dem Beheben des Mangels an die Verwaltung auszuzahlen. Aber: «Mieter sollten auf keinen Fall die Miete selbst zurückhalten oder reduzieren. Das ist nicht zulässig und kann zu unangenehmen Folgen führen.» 

Nadia Jäggi
Rechtsanwältin
Das Dextra Legal Powerhouse

Neben Arbeits- und Mietrecht verfügt Dextra über weitere Expertenteams zu Sozialversicherungsrecht, Strassenverkehrsrecht und allgemeinem Vertragsrecht. Auch arbeiten hier muttersprachliche Juristen in Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Englisch, Spanisch, Serbisch und Albanisch. Jäggi schliesst das Gespräch mit einer Aussicht: «Basierend auf dem stärksten Wachstum in der Branche über die letzten fünf Jahre ist der kontinuierliche Ausbau des Dextra Legal Powerhouse zum führenden Kompetenzcenter der Schweiz unser Weg und Ziel.

Über die Dextra Rechtsschutz AG

2013 wurde die Dextra Rechtsschutz AG als erste digitale Rechtsschutzversicherung der Schweiz gegründet. Später avancierte sie zum Kassensturz-Testsieger in der Kategorie der Rechtsschutz. Dextra Rechtsschutz-Lösungen sind direkt im Internet beziehbar oder über Versicherungs- und Finanzberater. Dextra Rechtsschutz ist unabhängig und fokussiert auf Rechtsschutz. Derzeit beschäftigt Dextra rund 100 Mitarbeitende bei einem Umsatz von 25 Millionen CHF. Hauptsitz und Kompetenzzentrum befinden sich in Zürich-Altstetten.

Weitere Informationen zur Dextra Rechtsschutzversicherung unter www.dextra.ch

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