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14 Juli 2020

Die moderne Rechnung mit QR-Code.

Bezahlen mithilfe eines kleinen, kryptischen Kästchens: Während man QR-Codes zu Beginn vor allem für Website-Zugänge nutzte, erobern sie jetzt den Zahlungsverkehr. Ab kommendem Juli stellen nun einige Unternehmen auf QR-Rechnungen um – handelt es sich hier um die Zahlungsart der Zukunft?

Mit der zweiten Jahreshälfte kommt ein neuer Einzahlungsschein auf Schweizerinnen und Schweizer zu. Dieser soll die traditionellen orangen und roten Einzahlungsscheine ablösen und die Finanzbranche weiter ins digitale Zeitalter vorantreiben.

Weiter digital vorankommen

Die Umstellung der Einzahlungsscheine ist keine Pflicht für Rechnungssteller. Jedoch haben sich bereits einige dafür ausgesprochen, auf QR-Rechnungen umzustellen. Vor allem die Bankenbranche hat in den vergangenen Jahren ihre Informatik- und Zahlungssysteme modernisiert. So schreitet man in Richtung digitaler Zahlungsverkehr weiter voran.

Die neuen QR-Rechnungen lösen die bekannten orangen und roten Einzahlungsscheine aber nicht Schlag auf Schlag ab. Voraussichtlich sollen alte wie neue Rechnungen parallel bis mindestens 2022 im Gebrauch sein. Man ist trotzdem versucht, von der Papierrechnung wegzukommen, auch wenn viele Konsumenten heutzutage immer noch einen physischen Beleg bevorzugen – die rein elektronische E-Rechnung soll künftig mehr an Gewicht gewinnen.

Die neuen QR-Rechnungen lösen die bekannten orangen und roten Einzahlungsscheine aber nicht Schlag auf Schlag ab. Voraussichtlich sollen alte wie neue Rechnungen parallel bis mindestens 2022 im Gebrauch sein.

Einfache und kostengünstige Abwicklung

Die Umstellung auf einen zunehmend elektronischen Zahlungsprozess ist für Unternehmen einfacher sowie kostensparend. Deshalb passt die Schweizer Bankenbranche ihre E-Banking-Lösungen per 30. Juni dieses Jahres an.

Als Konsument muss man dabei keine grossen Veränderungen erwarten: Auch die neuen Bezahlbelege können problemlos auf Papier gedruckt werden, um die Rechnung weiterhin am Postschalter einzuzahlen und sie physisch ablegen zu können. Mittels Smartphone und E-Banking kann man die QR-Codes auf den Papierrechnungen dann direkt erfassen. Dadurch ist das Abtippen von Konto- und Referenznummer nicht mehr nötig. Es passieren beim Bezahlen einer Rechnnung somit weniger Fehler.

Digital umstellen für die Zukunft

Ein sofortiger Handlungsbedarf für eine elektronische Umstellung gilt vor allem für Unternehmen, welche ihre Kreditorenzahlungen elektronisch aus der Buchhaltung an die Bank übermitteln. Für das maschinelle Einlesen braucht es nämlich neue Lesegeräte sowie Updates der hauseigenen Kreditorenbuchhaltung, damit auch künftig Zahlungen reibungslos erfasst werden können.

Indem künftige Papierrechnungen neu QR-Codes aufweisen, schlägt man eine Brücke zwischen der digitalen und papierbasierten Welt. Das Nutzen von QR-Codes ist demnach nur einer von vielen Veränderungen der Digitalisierung, welche Unternehmen in den nächsten Jahren beschäftigen werden.

Wie wir weiterhin in Zukunft bezahlen, lesen Sie hier.

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