Additive Fertigung
Industrie Innovation

Additive Fertigung – die Produktion von morgen

26.06.2020
von SMA

Die Industrie von morgen ist digital und zunehmend autonom. Unternehmen suchen deshalb nach flexiblen und effizienten Produktionslösungen, um mit den Veränderungen mithalten und wettbewerbsfähig bleiben zu können.

Wer von der Industrie 4.0 spricht, darf keinesfalls die additive Fertigung – im Englischen additive manufacturing – aussen vor lassen. Was vielen unter dem 3D-Druck ein Begriff ist, hat sich im professionellen Umfeld bereits in unterschiedlichsten Branchen etabliert.

Schrittweise zum Ziel

Bei der additiven Fertigung erstellt man auf Basis von digital erfassten Konstruktionsdaten mit Materialien wie beispielsweise Metall oder Kunststoff ein gewünschtes Objekt. Im Gegensatz zur traditionellen, respektive subtraktiven Fertigung, bei der man ein Werkstück durch das Abtragen von Material anfertigt, wird bei der additiven Fertigung schichtweise oder neuerdings auch volumetrisch (ganze Schichtpakete) Material aufgetragen und zu einem Endprodukt zusammengefügt. 

Bei der additiven Fertigung erstellt man auf Basis von digital erfassten Konstruktionsdaten mit Materialien wie beispielsweise Metall oder Kunststoff ein gewünschtes Objekt.

Individuelle Lösungen für anspruchsvolle Designs

Über die letzten Jahre hat die additive Fertigung in vielen Bereichen und Branchen Einzug gehalten. Dank dem digital erstellten 3D-Modell erlaubt sie nämlich, komplexe Strukturen in einem Durchgang zu realisieren, was bei konventionellen Fertigungsmethoden nicht möglich ist. 

Die kaum vorhandenen Einschränkungen beim Design ermöglichen funktional optimierte, leichtere, ergonomischere und wenn richtig angewendet, kostengünstigere Produkte. Im Gesundheitssektor arbeitet man deshalb bereits in verschiedensten Bereichen mit der additiven Fertigung. Für Patientinnen und Patienten werden beispielsweise schon seit einiger Zeit Operationsmodelle und Zahnprothesen hergestellt. Somit ermöglicht man es, für Betroffene eine jeweils auf die persönlichen Anforderungen abgestimmte Lösung zu finden.

Ressourcen effizienter nutzen

Die additive Fertigung bringt auch umwelttechnische Vorteile mit sich: Die 3D-Modellierung und der sequenzielle Produktionsprozess vermindern den Materialverbrauch. Bei bestehenden Produkten kann durch Reparatur-, Anpassungs- und Umnutzungsmöglichkeiten die Lebensdauer deutlich verlängert werden. Gleichzeitig profitiert man von kürzeren Lieferketten und bei Kleinserien von schnelleren Erstellungszeiten, welche wiederum Ressourceneinsparungen mit sich bringen – das freut die Umwelt sowie das Budget.

Wissen fördern und als Unternehmen profitieren

Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der additiven Fertigung setzen modernste Gerätschaften und viel Know-how voraus. Mithilfe entsprechenden Aus- und Weiterbildungen schult man das Fachpersonal und bleibt auf dem neuesten Stand.

Das enorme Potenzial der additiven Fertigung zeigt für Unternehmen in verschiedensten Branchen, dass sich eine Investition lohnt. Die ständig fortschreitende Digitalisierung bringt regelmässig innovative Technologien auf den Markt. Aufgrund der vielen Möglichkeiten, welche die additive Fertigung bietet, ist es ratsam bei Fragen Druckdienstleister, Hochschulen oder ein nationales thematisches Netzwerk beizuziehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Vorherigen artikel «Es genügt nicht, nur die Prozesse zu digitalisieren»
Nächsten artikel Funktionalität und Mobilität in der Cloud mit Net Works Phone